Archiv für den ‘osho’ Tag
99 Gründe für Meditation
Noseletter 65 – Was passiert, wenn man meditiert?
Vieles passiert, wenn man meditiert. Hier eine – unvollständige – Liste, mit 99 guten Gründen für Meditation…
Was passiert eigentlich, wenn man meditiert?
99 Antworten
1. Man hat einen ewigen Begleiter – den Atem
2. Man beginnt, sich zu lieben
3. Mehrmals am Tag fühlt man, dass sich dieser Moment zu leben lohnt
4. Man freut sich über Herausforderungen
5. Man genießt es, sich zu entspannen
6. Es entsteht körperliches Wohlbefinden
7. Man fühlt sich dankbar
8. Man lernt, loszulassen
9. Die kleinen Dinge im Leben sind genauso wichtig wie die großen
10. Freunde – das sind Menschen, Tiere und Pflanzen
11. Man lernt, auf sich und seine Bedürfnisse zu hören
12. Man liebt andere Menschen für das, was sie sind
13. Man lässt es, mit sich selbst zu kämpfen
14. Man handelt spontan
15. Morgens aufzustehen ist ein Geschenk, genauso, wie abends ins Bett zu gehen
16. Man entwickelt einen eigenen Stil beim Kochen, Malen, Gehen
17. Der Körper balanciert sich aus, so auch das Leben
18. Man hat viel Energie für die wichtigen Dinge im Leben
19. Man bekommt nicht so schnell eine Grippe, weil das Immunsystem sich verbessert
20. Man braucht nur noch sich selbst zu gehorchen
21. Leere Zwischenräume werden interessant
22. Man liebt es, zuzuhören
23. Man wird kreativ mit Tätigkeiten, bei denen man es nie erwartet hätte, zum Beispiel Putzen
24. Man regt sich nicht mehr über Dinge auf, die nicht funktionieren
25. Man erblüht mit seinem Wesen
26. Sicherheit ist etwas, was man in sich und nicht außerhalb findet
27. Man freut sich darüber, eigene Unbewusstheit zu sehen
28. Man fließt wie der Fluss ins Meer
29. Das Essen und der Tee schmecken köstlich
30. Man erfährt, was es bedeutet, zu sterben
31. Die Reaktionsfähigkeit wird schneller
32. Man lernt, über sich selbst zu lachen und über andere
33. Der Geruch einer Rose verzückt
34. Man verhält sich konstruktiv
35. Man erfährt Schönheit, Wahrheit und Göttlichkeit
36. Farben werden intensiv wahrgenommen
37. Man lebt seine Wahrheit
38. Man findet in jeder Situation einen Ruhepol
39. Die Urteile der anderen werden zur Anregung, nicht zur Bedrohung
40. Man lernt sich hinzugeben, im täglichen Leben, in der Liebe und auch im Tod
41. Man liebt es, dazu zu lernen
42. Das Leben vereinfacht sich
43. Entscheidungen zu treffen wird leicht
44. Man geht ungestört seinen Weg
45. Glück ist, wenn man alleine ist
46. Veränderung wird zum Lebensstil
47. Wut, Eifersucht und Sorgen verlieren an Intensität
48. Man hört auf, zu hoffen
49. Man lässt es, wegzurennen und zu vermeiden
50. Man lernt, Schmerzen als Ton wahrzunehmen
51. Katastrophen werden zu einer Gelegenheit für Bewusstheit
52. Man erkennt, dass das Leben aus vielen Facetten besteht
53. Man muss niemanden mehr verurteilen, auch nicht sich selbst
54. Man lernt, nichts zu tun
55. Man vertraut dem Leben
56. Der Bauch entspannt sich
57. Schönheit ist nicht mehr eine Frage der Figur
58. Man lernt, dass es viele Wahrheiten gibt
59. Man freut sich über die Vielfalt an Formen
60. Oben und unten, besser und schlechter, richtig und falsch haben keine Bedeutung
61. Man liebt Stille, selbst im größten Lärm
62. Zuhause ist innen
63. Sanfte, freundliche, warme und gütige Momente sind Teil des Alltags
64. Stressgedanken werden mit Abstand beobachtet
65. Man muss nicht mehr auf die Emotionen anderer reagieren, sondern hat eine Wahltext
66. Man entdeckt völlig neue Seiten an sich
67. Man lernt, still zu sitzen und einfach zu sein
68. Man genießt die Luft, die man atmet
69. Man ist allein und hat doch viele Freunde
70. Sex wird zur Meditationserfahrung
71. Man handelt intelligent, im Sinne von situationsgerecht
72. Man kann ohne Grund lachen und weinen
73. Man lernt seine Denk- und Funktionsweise kennen
74. Man beginnt, den Körper und seine Bedürfnisse zu verstehen
75. Minderwertigkeit und Zweifel an sich selbst verschwinden
76. Man lernt, Gegensätze als sinnvolle Ergänzung zu verstehen
77. Man wird cool in jeder Hinsicht
78. Man findet seinen eigenen Rhythmus
79. Man muss seinen Ärger nicht an anderen Menschen auslassen
80. Man hat den Mut zur Lücke
81. Lieben wird einfach
82. Man schaut Menschen zu, ohne sie zu bewerten
83. Man findet Gefallen an Langsamkeit
84. Man lacht aus dem Bauch heraus
85. Man entwickelt Sorgfalt – sich, dem Partner und allen Lebewesen gegenüber
86. Man lebt in dem Gefühl, Zeit zu haben und empfänglich sein zu können
87. Mit Freunden geht man lieber Tee trinken als ins Kino
88. Die Dinge ordnen sich – im Körper, wie im Leben
89. Man lebt in der Welt wie ein Schauspieler in einem Theaterstück
90. Das Unbekannte ist interessant und wird gesucht
91. Man kann über Politiker lachen
92. Man denkt mit, man fühlt mit
93. Der Sohn, die Tochter, die Verwandten, werden zu Freunden
94. Wertvolle Schmuckstücke verlieren ihren Wert
95. Man genießt es, zu warten
96. Wer A sagt, muss nicht unbedingt auch B sagen – Sklaventum verlassen
97. Das Leben wird lebendiger
98. Man lernt, aus der Stille zu sprechen und zu handeln
99. Man muss nichts vollenden – der Moment ist vollendet…
… so auch diese Liste, die noch endlos weitergeführt werden könnte.
Viel Spaß beim Meditieren
Samarpan
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Man bemuttert eigene Erkenntnisse
Noseletter 55 – Was passiert, wenn man meditiert?
Als ich zu meditieren begann, machte ich eine für mich damals unglaubliche Erfahrung: Mein normal graues, festgefahrenes Leben begann, farbig zu werden! Der Schwung, den Veränderung, die Befreiung vom Alten hervorbringt, ist eine große Kraft, wie man bei den Präsidentschaftswahlen in Amerika erleben konnte.
„Bemuttere deine wahren Erkenntnisse“ ist eine Meditationstechnik aus dem Buch der Geheimnisse, für Menschen, die ihre alten Konditionierungen und Vorstellungen gehen lassen wollen.
Wirkliche Einsichten nähren
So wie eine Henne ihre Küken bemuttert,
so bemuttere auch du gewisse Erkenntnisse
und ganz bestimmte Handlungen in der Wirklichkeit
Der Schlüssel in diesem Sutra sind die Worte ‘in der Wirklichkeit’. Du bemutterst ebenfalls viele Dinge, aber in deinen Träumen – nicht in der Wirklichkeit. Du tust ebenfalls viele Dinge, aber im Traum – nicht in der Wirklichkeit. Nähre keine Träume. Unterstütze es nicht, dass sich der Traumzustand in dir weiter ausdehnt. Ziehe dich von allen Träumen zurück. Es wird nicht leicht sein, denn du hast so viel in deine Träumereien investiert. Wenn du dich plötzlich völlig davon zurückziehst, dann wirst du das Gefühl haben, unterzugehen und zu sterben. Du lebst in dem Traum von „später“ und „dann“… Du lebst nicht hier und jetzt, du bist immer irgendwo anders. Du folgst der Hoffnung.
„Bemuttere gewisse Erkenntnisse.“
Warum gewisse Erkenntnisse? Du bemutterst auch Einsichten, doch was für welche? Du bemutterst bestimmte Theorien, keine Erkenntnisse. Bestimmte heilige Schriften, keine Erkenntnisse von dir selbst. Bestimmte Hypothesen, Glaubenssysteme, Philosophien, Weltanschauungen… aber keine gewissen Erkenntnisse von dir selbst. Das Sutra fordert: Wirf alles, was nicht von dir kommt, auf den Müll. Heilige Schriften, Theorien, das alles bringt nichts. Mache deine eigenen, echten Erfahrungen, deine eigenen Erkenntnisse und nähre sie. Wie trivial das eigene Verstehen auch immer sein mag, eine wirkliche Erkenntnis ist etwas, auf das du dein Leben aufbauen kannst. Die Einsichten mögen sein, was sie wollen, achte nur immer darauf, dass es wirkliche, konkrete Erkenntnisse sind, Dinge, die du selbst erkannt hast.
Osho, aus dem Buch der Geheimnisse
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Liebe etwas Großartiges
Durch Meditation die eigene Richtung finden
Disziplin bedeutet dazu lernen wollen
Viel Spaß beim Ausprobieren und Bemuttern
wünscht
Samarpan
PS: Meditationen wie diese Meditationstechnik aus dem Buch der Geheimnisse werden regelmäßig im Osho International Meditation Resort ausprobiert
PPS: Die Stille in der Veränderung
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Die Intelligenz des Herzens erblüht
Noseletter 45 – Was passiert, wenn man meditiert?
Es ist unerklärlich, was passiert, wenn man meditiert. Seit 45 Wochen versuche ich das Unaussprechliche festzuhalten und habe mich heute dazu entschlossen, einmal bewegende Bilder sprechen zu lassen. Bilder von Meistern der Meditation, deren Intelligenz nicht nur aus dem Herzen scheint, sondern auch aus deren Augen…
Um einmal darzustellen, wie sich Intelligenz durch Meditation manifestieren kann, habe ich mehrere Video Clips von Meistern gesammelt, deren Intelligenz relativ leicht wahrzunehmen ist. Heute geht es also nicht so sehr um die Worte, die in den Videos gesprochen werden, sondern es ist der Versuch, Intelligenz abzubilden.
Meher Baba (1894-1969)
Wortlose Intelligenz
Wir beginnen mit Meher Baba. Meher Baba kritisierte, dass Leute sich anschreien: „Je größer die Liebe, desto sanfter die Stimme.“ Letztlich brauche man gar keine Worte mehr. Deshalb schwieg er vom 10. Juli 1925 an die restlichen 44 Jahre seines Lebens. Um sich mitzuteilen, nutzte er fortan Buchstabentafeln und ab 1954 Handzeichen.
Interview mit Meher Baba, 1932
Avatar Meher Baba
Jiddhu Krishnamurti (1895-1986)
Intelligenz hat seine eigene Disziplin
„Die Wahrheit ist ein Land ohne vorgegebene Wege“, sagt Jiddhu Krishnamurti. Keine Methode, keine Religion, kein Lehrer könne zur Wahrheit führen. Jeder sei für seinen Weg selbst verantwortlich.
Krishnamurti über Intelligenz und Disziplin
Why don’t you change?
Georges Iwanowitsch Gurdjieff (1866-1949)
Harmonische Entwicklung des Menschens
Georges Iwanowitsch Gurdjieff spricht von einem Vierten Weg als Synthese und Weiterentwicklung der drei traditionellen Wege zur Evolution des Denkens (Yogi), des Fühlens (Mönch) und des Körpers (Fakir). Demnach verläuft der Vierte Weg im täglichen Leben – nicht etwa hinter Klostermauern oder im fernen Himalaya.
Tribute to Gurdjieff
The Forth Way – Fotos und Texte
Suzuki Shunryū Roshi (1905-1971)
„Dieser Kuchen ist köstlich“
Suzuki Shunryū Roshi soll auf seinem Totenbett nach einem Stück Kuchen als letzten Wunsch verlangt haben. Seine letzten Worte waren:“Mmmhhh, dieser Kuchen ist köstlich.** (Die letzten Worte eines Meisters sind traditionell die Zusammenfassung seiner Lehre.)
Sound and Noise
Taisen Deshimaru (1914-1982)
Einzig konzentriertes Sitzen
Taisen Deshimaru, japanischer Zen-Meister in der Sōtō-Linie, ließ sich in Paris nieder und versammelte in kurzer Zeit eine Schar Anhänger um sich, mit denen er sehr erfolgreich die Verbreitung des Zen-Buddhismus in Europa begann. Es entstanden zahlreiche neue Zen-Gruppen, die die Praxis des Zazen (Shikantaza: Einzig konzentriertes Sitzen) übten.
How to sit in Zazen
Mildtätige Schläge vom Meister
Osho (1931-1990)
Das Leben in allen seinen Facetten lieben und feiern
Osho sagt, jede wie auch immer geartete Tätigkeit kann dem inneren Wachstum dienen. Osho widerspricht sich oft selbst, bewusst, denn er will vermitteln, dass es nicht auf die Worte ankommt, sondern vielmehr darum geht, die Bindung an deren Bedeutung und Inhalte fallen zu lassen – wer die Wahrheit sucht, muss den Sprung ins Unbekannte wagen.
Selling Bliss
Anybody who gives you a belief system is your enemy
Alle Meister, die ihr hier gesehen habt, sind ganz normale Menschen, die nur ein wenig intelligenter sind als der Rest der Welt, das ist alles. So intelligent, wie du und ich in unserer eigenen Weise sein können.
Und noch was zum Schluss:
Perfekte Meister gibt es zu jeder Zeit
Viel Spaß mit der Intelligenz des Herzens
wünscht
Samarpan
PS: Jemand mit Intelligenz in seinen Händen
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Verschiedene Meditationstechniken
Liebe dich selbst und beobachte wachsam – das ist die Essenz, die alle Meditationstechniken gemeinsam haben. Was Buddha in so einfachen Worten beschreibt, wurde von Meistern aller Traditionen in unzählige Meditationsübungen übersetzt. Zu meditieren bedeutet jedoch nicht nur still zu sitzen, seinen Atem zu beobachten und ein Mantra zu rezitieren. Es gibt noch andere spannende Methoden…
Sich selbst lieben und beobachten
Die Essenz, die in jeder Meditationstechnik zu finden ist, hat Buddha im Dhammapada formuliert:
Love yourself and watch -
today, tomorrow, always.
Die Methode ist so einfach und könnte in jedem Moment praktiziert werden, wären wir nicht weit davon entfernt, uns zu lieben oder unvoreingenommen und wachsam wahrzunehmen. Über Jahrhunderte hinweg haben sich unzählige Meister aller Traditionen ihrer Schüler erbarmt und alle Arten von Techniken entwickelt, die ihnen den Weg erleichtern sollen. Im Folgenden eine nicht repräsentative Auswahl …
Traditionelle Meditationstechniken
Zazen
Vipassana Meditation
Mantras rezitieren
Zazen wird in der japanischen Tradition des Zen (einer Abspaltung des Buddhismus) praktiziert, Vipassana und Mantras im Buddhismus und im Hinduismus. Allen diesen Techniken ist gemein, dass sie weitgehend ohne körperliche Bewegung sind und strenge Regeln auferlegen, die sich über einen längeren Lebenszeitraum hinziehen.
• Zazen ist eine sehr disziplinierte Methode, bei der bewegungslos, wachsam in einer bestimmten Körperhaltung gesessen wird. Zazen ist das richtige für Menschen, die Strukturen und Disziplin lieben.
Ein praktizierender Mönch erklärt die Technik von Zazen
• Die Meditationsmethode der Vipassana Meditation dreht sich um den Atem. Ähnlich wie im Zazen wird die traditionelle Meditation der Vipassana mit einem Ehrenkodex verbunden, als Hilfe, sich nicht im gewohnten Denken zu verlieren. Wenn einmal in der Tiefe verstanden ist, was Wahrnehmen und Beobachten bedeutet, dann ist die Vipassana Meditation überall und immer zu praktizieren.
Short Introduction to Vipassana Meditation
• Viele Mantra-Meditationstechniken beruhen auf traditionellen hinduistischen Lehren. Die Gefahr dieser Methoden ist die Einschläferung des Verstandes durch ständige Wiederholung, Wachsamkeit ist dabei nur schwer aufrecht zu halten. Ein Beispiel von praktizierter Mantra Meditation:
Mantra – Om Mani Padme Hum
Traditionelle aktive Meditationsmethoden
Tanz der Derwische (Whirling)
Gurdjieffs Heilige Tänze
112 Book of Secrets Meditationen
Wie schon oben erwähnt, gibt es soviele Meditationstechniken, wie es Meister gibt und gegeben hat. Es ist mir unmöglich, einen kompletten Überblick zu geben. Deshalb hier nur eine minimale Auswahl an Methoden, die ich selbst als besonders wohltuend empfunden habe.
• Aus der arabischen Sufi Tradition kommt der Tanz der Derwische. Die Schüler drehen sich hingebungsvoll um ihre eigene Achse, sie lösen sich in der Liebe auf und sinken in den Raum der Wachsamkeit.
Whirling Dervishes
Auch heute noch wird der Tanz der Derwische praktiziert, in moderner Form im Osho International Meditation Resort. Videha, Lehrer der „Sufi Whirling Meditation“ im Osho Resort, erklärt in dem folgenden Videoclip: „Die Essenz der Methode ist zu dem unbeweglichem Zentrum in der Mitte der Bewegung zu gelangen, dem Raum von bewusster Wahrnehmung…“
The Touch of the Divine
• Gurdjieffs Heilige Tänze sind eine Meditationsmethode, die ebenfalls aus alter Tradition stammen. Ein Ausschnitt aus dem Film über Gurdjeffs Suche:
„Meetings with Remarkable Men“. Der Abt des Klosters erklärt, die Schüler bewegen sich ohne Unterbrechung durch ihren Körper. Die ganzen Automatismen werden aufgelöst und zurück bleibt liebevolle Wahrnehmung.
Eine westliche Demonstration „Ho Ya“ im Osho Resort
Auch die Gurdjeff Tänze werden heute noch praktiziert, zum Beispiel auf Korfu.
• Die 112 Meditationstechniken aus dem tantrischen Buch der Geheimnisse arbeiten mit Wahrnehmung auf vielen Ebenen. Ein paar Beispiele:
Die Kunst des Zuhörens
Mitten im größten Verlangen wende dich ab
Fühle mit jedem Lebewesen
Balsam auf Beziehungswunden
Zeitgemäße aktive Meditationsmethoden
OSHO Dynamische Meditation
OSHO Kundalini Meditation
OSHO Mystic Rose Meditation
Der moderne, reizüberflutete, psychisch angespannte Mensch braucht aktive Meditationstechniken, um liebevoll wahrnehmen zu können. Er ist so voll mit Eindrücken und psychischen Belastungen, dass es ihm schwerfällt, sich dem Raum der Wahrnehmung hinzugeben. Die Osho Meditationstechniken beginnen alle mit körperlich aktiven Phasen und dann erst folgt stilles Nichts-Tun. Der Körper und der Verstand werden zunächst erschöpft, damit Hingabe und Loslassen danach relativ einfach passieren können.
OSHO Dynamische Meditation
OSHO Kundalini Meditation
OSHO Mystic Rose Meditation 1. Teil
Mehr über den 3-wöchigen Prozess
Es gäbe noch so viel mehr über Meditationstechniken zu sagen, vielleicht mache ich mal wieder einen Noseletter, bei dem ich auf Vor- und Nachteile einzelner Techniken eingehen werde. Ich kann nur empfehlen, mit allen möglichen Techniken zu experimentieren. Eine Methode auswählen und sie am besten ein paar Wochen lang ausprobieren, tief in die Technik eindringen und wenn sie nicht beglückt, dann zur nächsten weitergehen. Solange, bis Buddhas letztendliche Meditationsübung zum Lebensalltag geworden ist, 24 Stunden lang:
Liebe dich selbst und beobachte
Viel Spaß beim Experimentieren
wünscht
Samarpan
PS: Der Webdesigner von FindYourNose.com stellt sich vor
PPS: Welche Meditationstechnik passt zu mir?
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Die Sekunden Meditation von FindYourNose.com
Meditation macht sexuell
Noseletter 34
Es ist ganz logisch, dass die meisten Religionen in der Welt so vehement gegen Sexualität auftreten, denn Meditation macht sexuell! Ich habe es am eigenen Leib erfahren und mich darüber gewundert, als ich in einem stillen Vipassana Retreat 15 Tage lang nur über Männer nachdachte….
Die meiste Energie verlieren wir durch die Augen, was bedeutet, wenn wir diese schließen, dann haben wir eine Menge Energie für uns zur Verfügung. Meditation erhöht die Lebenskraft auf vielen Wegen, die geschlossenen Augen sind nur ein kleines Beispiel.
Wohin bewegt sich diese freigesetzte Energie? Es ist ganz natürlich, sie folgt der Biologie und geht in die Sexualität. Es ist eine natürliche, unausweichliche Konsequenz, die jedoch eine ziemlich unangenehme Situation für unendlich viele Mönche, Nonnen, Priester und andere Gottesdiener bewirkt – der Kampf mit ihrer überraschend starken Sexualität.
Im Kampf mit der Natur
Bisher wussten es die Religionen nicht anders, als diese zu unterdrücken. Sodom und Gomorrha waren ein stets abschreckendes Beispiel dafür, was passiert, wenn Sexualität nicht unter Kontrolle gehalten wird. Doch durch Kontrolle wird Sexualität ins Denken verlegt, in Fantasien…
So träumen indische Meditierende von Apsaras, das sind halb menschliche, halb göttliche Frauen, die dem Manne nahe der Erleuchtung geschickt werden, um ihn zu verführen und ihm von seinem Weg abzubringen.
Wikipedia über Apsaras
Wenn man in Indien den Göttern dient, sprich Priester eines bestimmten Kultes ist, dann bekommt man junge Tempeldienerinnen, Mathas genannt, an die Seite gestellt. Fast alle Mathas werden sexuell ausgenutzt (nicht nur von den Priestern), da sie auf materielle Hilfe angewiesen sind.
Hilfsorganisation für Mathas
„Wie verbreitet die Prostitution in den tibetischen Klöstern war und heute wieder ist, wird nicht nur von westlichen Reisenden, sondern auch von tibetischen Historikern bestätigt. Zahlreiche Äbte hielten sich offen ihre Geliebten (Weisheitsgefährtinnen), ohne dass daran Anstoß genommen wurde. Auch im Westen ist der Sex zwischen Lamas und ihren Schülerinnen ein Dauerthema.“
Klischees um Tibet
Im Christentum gibt es Engel mit blonden Haaren und Nonnen, die vom Teufel träumen. Wenn die ansteigenden Lebenskräfte nicht mehr zu unterdrücken sind, dann finden sie ihren eigenen Weg in Homosexualität und sexuellen Missbrauch. Der geschätzte Anteil von Homosexuellen Priestern in der katholischen Kirche liegt bei 50 Prozent. „Die katholische Kirche ist nach Aussagen der geheimen Organisationen homosexueller Priester eine der größten schwulen transnationalen Organisationen der Welt.“
Über Homosexualität in der katholischen Kirche
Zum sexuellen Missbrauch ein Artikel vom Spiegel „Priester zwingen Nonnen zum Sex“
Enthaltsamkeit als Weg?
Es ist nicht so leicht, mit der vielen, sexuellen Kraft umzugehen, die Meditation mit sich bringt. Uralte Religionen, wie der Hinduismus bestehen auf hundertprozentiger, gnadenloser Abtrennung vom normalen Leben, sonst … Immer schön auf den Boden schauen! Der sanfte Blick einer vorübergehenden Frau und schon ist sie wieder da, die aufsteigende Lebenskraft!
Ein hinduistischer Rat zur Enthaltsamkeit:
„Du mußt gnadenlos alle Formalitäten gesellschaftlichen Lebens durchtrennen und ein frommes Leben führen. Nachgiebigkeit niederen, inneren Neigungen gegenüber werden Dich in den Bereich des Leidens bringen. Da nützen auch Entschuldigungen nichts. Du mußt aufrichtig in Deinem Streben nach dem erhabenen Leben in Spiritualität sein. Halbherzigkeit wird Dich in Deinem alten Zustand des Elends belassen.“
Über Enthaltsamkeit, Brahmacharya
Sexualität wachsam leben
Die Kirchenführer wissen also, warum sie Enthaltsamkeit predigen. Es ist zu befürchten, dass sonst alles außer Rand und Band gerät, wie zum Beispiel in den 70igern, im Ashram von Poona. Auch dort, wie an vielen anderen spirituellen Plätzen, spielte Sexualität eine große Rolle. Freie Liebe – ein Skandal!?
Osho, früher Bhagwan, schlägt einen anderen Weg als Unterdrückung vor. Freie Liebe ist Vorbedingung. Statt die neu gewonnene Sexualität und Lebenskraft zu kontrollieren und in den Griff zu bekommen, rät er, natürlich und entspannt mir ihr zu sein; die Sexualität genau zu erforschen, sie wahr zu nehmen und dadurch zu verstehen. Sexualität aufmerksam zu leben – solange, bis sie sich von selbst wandelt.
Ich selbst bin Oshos Anregung gefolgt. Wenn ich heute meditiere, habe ich keine sexuellen Gedanken mehr, die Fantasien haben mich verlassen.
Als Anregung eine Technik, Sexualität mit dem Partner wachsam zu erforschen
Viel Spaß beim Erforschen von Sexualität und Lebenskraft
wünscht
Samarpan
Was Lustiges
Ein junger Priester, Vater Fieber, ist gerade im „Heiligen Mönchsorden von Sackleinen“ angekommen. Nach ein paar Wochen fühlt er sich so von seinen sexuellen Fantasien gestört, dass er den 96 jährigen Oberen Vater, Vater Vögel, aufsucht.
„Oh, Vater“, weint Fieber, „Ich bin in großen Schwierigkeiten wegen meiner unreinen Gedanken und sexuellen Verführungen, die mir in den Sinn kommen. Dinge wie „auf Hundeart“, oder 69, französische Notizbücher und Satin Höschen mit Bildern von Jesus drauf. Je mehr ich versuche, ihnen zu widerstehen, desto mehr sammeln sie sich in meinem Kopf.“
„Hmmm,“ sagt Vater Vögel und rückt seine Robe zurecht. „Was möchtest du also von mir wissen?“
„Also,“ antwortet Vater Fieber schwitzend, „du bist 96 Jahre alt und einer der Ältesten hier in diesem Orden. Sage mir, wie alt muss man werden, bis man von den Fleischesgelüsten befreit wird?“
„HHMMM.“ sagt Vater Vögel und schaut sich den jungen Priester genau an. „Es braucht viele Jahre von Selbstkasteiung und stillen Gebeten, bevor dein Denken von all diesen Niederträchtigkeiten gereinigt ist.“
„Wirklich?“ fragt der junge Priester. „Wie viele Jahre?“
„Also,“ antwortet der alte Vater Vögel mit einem Seufzen, „Ich kann dir sagen, 96 sind nicht genug!“
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Meditation ist kein Trostpflästerchen
Noseletter 33
Als ich zu meditieren begann, war mein Leben ein einziges Chaos, nichts schien am richtigen Platz zu sein – weder die Beziehung, noch die Arbeit, noch die Wohnung und am allerwenigsten ich selbst. „Ein bisschen Entspannung wird mir gut tun,“ dachte ich und begann die aktiven Osho Meditationen zu machen. Als sportliche Herausforderung sozusagen. Ich hatte keine Hoffnung damals, wirklich etwas in meinem Leben zu verändern. Die Probleme waren zu viele und noch dazu erschienen sie „Gott-gegeben“, was bedeutet, ausweglos. Ich suchte nach einem Trostpflästerchen und dachte, Meditation könnte mir etwas vom Druck im Magen abnehmen. Es kam anders, der Druck vergrößerte sich. Meditation ist kein Trostpflästerchen, Meditation bewirkt die totale Veränderung.
Der kauernde Tiger mit dem gefährlichen Drachen in sich

Vielleicht kennt ihr den taiwanisch-chinesischen Film „Crouching Tiger, Hidden Dragon“? Der Titel wurde nach einem chinesischen Sprichwort gewählt, das besagt, ein kauernder Tiger könne einen verborgenen Drachen in sich tragen. Etwas scheinbar Harmloses (der kauernde Tiger) könne tiefe Gefahren in sich bergen; der Drache ist hierbei das Symbol für Gefahr.
Meditation ist ein gefährlicher Drache. Er kommt harmlos daher: In der Meditation schüttelt man sich ein wenig, tanzt oder hört seinem Atem mit ganzer Aufmerksamkeit zu — na und? Was soll da schon groß passieren? Ha! Der kauernde Tiger trägt den gefährlichen Drachen der Wachsamkeit in sich. Dieser verändert alles.
In meinem Fall wurde ich mit dem Praktizieren der aktiven Methoden zunächst einfach nur ein wenig lebendiger. Der Körper wollte sich wieder mehr bewegen und ich begann, sensibler für meine körperlichen Empfindungen zu werden. Von wegen Entspannung durch Meditation! Die ständige Angespanntheit meines Lebens nahm zu, denn noch viel stärker als früher war sie mir nun bewusst. Sie wurde unerträglich. Der gefährliche Drache in mir ließ keine Beschönigungen mehr zu, zeigte mir Feigheit als Feigheit und Verzweiflung als Verzweiflung. Eines Tages war der Druck so stark, dass ich einen ersten klitzekleinen Schritt wagte. Ein kleiner Schritt, der der Beginn eines neuen Lebens wurde. Der Drache hatte zugeschlagen.
Jede Meditationspraxis führt zu grundlegender Veränderung im Leben, es ist nur eine Frage der Zeit. Jede Meditationstechnik zielt letztendlich darauf hin, das Ich Gefühl, auch Ego genannt, loszulassen und mit ihm alle Konflikte. Das Praktizieren von Wachsamkeit nährt den gefährlichen Drachen, der den grauen, stressigen Alltag knallhart als das wahrnimmt, was er ist: unmenschlich.
Stille Meditationstechniken benötigen meiner Erfahrung nach, eine längere Zeit, den Drachen zu erwecken. Mit aktiven Meditationstechniken dagegen lösen sich die dicke Schicht an Vorstellungen, wie die Dinge zu sein haben, und die „Gott-gegebenen“ Glaubenssysteme relativ schnell auf. Außerdem wird der Körper stärker und mit ihm wächst die Kraft, Veränderungen zu wagen.
Beispielhaftes Feedback von Praktizierenden der OSHO Dynamischen Meditation.
Wenn also heutzutage Meditation als ideale Entspannungsübung angepriesen wird, dann ist das eine gefährliche Sache. Regelmäßig praktiziert, werden neue Kräfte frei, die nach Veränderung rufen. Die glücklichen Manager-Gesichter in der Werbung, die neben ihrem Laptop meditieren, werden vielleicht ein paar Monate später den Job hinschmeißen oder eine wirkliche Veränderung im Unternehmenssystem fordern. Wenn jemand nicht bereit ist, dem Ruf des Drachens zu folgen, dann sollte er lieber die Finger von Meditation lassen: Dann doch lieber ins Fitness Studio gehen oder Joggen…
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Und, die Umkehrung stimmt auch: Ohne Veränderung des Lebens zu mehr Freude und tiefer Zufriedenheit wird sich der Drache nicht entfalten. Ein Zitat von Osho „Wird Meditation mir helfen, glücklich zu sein?“
So wünsche ich euch heute mal
viel Spaß mit dem gefährlichen Drachen!
Samarpan
PS: Was ein Drachen so alles bewirkt, zum Beispiel Hüter der Erde ….
PPS: Falls jemand Lust auf Drachen hat – Meditationsseminare mit Samarpan
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