Archiv für den ‘noseletter’ Tag

Meditation entwickelt Löwenherzen

Alleinsein-meditation

Noseletter 79: Was passiert, wenn man meditiert?

Durch Meditation entwickelt sich die Stärke, das zu tun, was einem wirklich am Herzen liegt. Ein Löwenherz wird nicht geschenkt, das zitternde Herz muss eine Phase der Verzweiflung durchschreiten…

Alleinsein entwickelt das Löwenherz

Geschichte vom perfekten Schaf

Ich war ein ausgezeichnetes Schaf. Zitternd vor Angst alleine dazustehen, hielt ich mich brav in der Herde versteckt. Eines Tage bemerkte ich, dass ich ein anerkanntes, doch auch zutiefst gelangweiltes Schaf war…

Die Suche nach klitzekleinen Abenteuern in der Herde führte mich zu Meditation. Damals blökten die anderen Schafe, was ich da täte und dass das ganz schlimm enden würde. „Nein, nein“, beruhigte ich sie, „keine Sorge, ich möchte nur beim Grasen meditieren. Ihr könnt beruhigt sein, ich bleibe ein Schaf in der Herde…“

Zweifel und Verzweiflung

Die aktiven Meditationen flüsterten mir von Möglichkeiten einer neuen Welt. Mein sehnsüchtiges Herz öffnete sich für die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu anderen Dingen geboren war, als sicher auf einer eingezäunten Wiese zu weiden. Ich begann danach zu suchen, wer ich wirklich war.

Mit der Suche kam das gefürchtete Alleinsein. Das Herz erzitterte. Ich war doch nur ein kleines Schäfchen – wie sollte ich alleine in der Welt überleben? Ich war verzweifelt und in Zweifeln verloren, ich wusste nichts mehr.

Halt in einem neuen Schwarm – den Schwänen

Auf der Suche nach mir selbst verspürte ich nach und nach Freude über den unsicheren Weg in mir wachsen. Auch wenn die Angst tobte, in die Schafherde würde ich nicht zurückgehen. Also suchte ich nach einer neuen Herde: Schwäne! Eine völlig andere Gattung. Sehr elegant und schön anzusehen. Ich war entzückt und wurde zum Schwan.

Was für eine Befreiung, Schwäne können nämlich fliegen! Fliegen machte mir echt Spaß und so hielt ich es einige Jahre bei den neuen Freunden aus. Die Hoffnung, eine wirkliche Sicherheit zu finden, erfüllte sich. Das Leben mit Meditation machte mich stark und glücklich. Ich begann zu lieben und zu feiern. Das zitternde Herz wurde warm und voller Vertrauen.

Das Löwenherz erwacht

Eines Morgens wachte ich auf und wusste, dass die Reise noch nicht zu Ende war. Der Sprung in den leeren, inneren Raum stand an. Ohne Herde, ohne Schwarm und ganz alleine. Das Löwenherz war erwacht. Es war an der Zeit, die zu werden, die ich wirklich war und das zu tun, was mir wirklich am Herzen liegt, gleichgültig was andere dazu sagen. Samarpan hatte Samarpan gefunden.

Das Online Magazin für Meditation – FindYourNose.com und dieser Noseletter ist Audruck meines neuen Löwenherzens. Hier wird ein Teil dessen sichtbar, was ich wirklich bin. Der für andere unsichtbare Teil enthüllt sich mir selbst täglich aufs Neue und überrascht mich mit neuen Ausdrucksformen. Die Reise ins Unbekannte ist endlos und zutiefst befriedigend. UUUAAAH!

Menschen mit Löwenherzen

Bekannte Menschen, die ihren Weg mit (aktiver) Meditation gehen
Nena
Popmusikerin, die durch den Hit 99 Luftballons international bekannt wurde.
Nena macht Dynamische Meditation

Peter Sloterdijk
Philosoph, Fernsehmoderator, Kulturwissenschaftler und Essayist. Neuestes Essay: Du mußt dein Leben ändern

Elfie Donnelly
Autorin zahlreicher Kinderbücher, Hörspiele und Drehbücher. Ihre größten Erfolge sind die Figuren Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg.

Peter Lustig
Deutscher Fernsehmoderator und Kinderbuchautor. Bekannt geworden ist er als Hauptdarsteller der Kinderserien Löwenzahn (1979–1980: Pusteblume) und mittendrin. Löwenzahn gefiel nicht nur den Kindern: „Inzwischen wissen wir, dass unsere größten Fans so wie bei der ‚Sendung mit der Maus‘ deutlich über 30 sind…“, sagt Peter Lustig in einem Interview. Er bekam 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen

Georg Deuter
New-Age-Musiker. Seine Musik verbindet Musikinstrumente westlicher und östlicher Kulturen. Oft treten auch Naturaufnahmen hinzu. Deuter hat viel Meditationsmusik veröffentlicht, darunter die Musik für verschiedene von Osho entwickelte Meditationstechniken.

Deva Premal und Miten
New-Age-Sängerin, die durch ihre atmosphärischen Interpretationen hinduistischer Mantras bekannt geworden ist.

Barbara Rütting
Schauspielerin, Autorin, Gesundheitsberaterin und Tierschützerin. 2003 und 2008 wurde sie über die oberbayerische Bezirksliste für Bündnis 90/Die Grünen in den Bayerischen Landtag gewählt und hielt 2003 und 2008 als Alterspräsidentin die Eröffnungsrede.

Joachim-Ernst Berendt
Musikjournalist und -produzent in der Musikgattung Jazz. en und damit der dienstälteste Jazzredakteur der Welt. Mit „Nada Brahma − die Welt ist Klang“ schrieb Berendt über die Welt des Hörbaren und der magnetischen, elektrostatischen und sonstigen physikalischen Schwingungen. Er wandte sich vom Jazz ab, um Musik in einem erweiterten Sinne zu erforschen. Musik verstand er in seinen späteren Jahren eher als Ausdruck der menschlichen Existenz an sich, jeweils begreifbar im Kontext des gesellschaftlichen und auch religiösen Zusammenhangs. Berendt erhielt u.a. das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Joachim Berendt ist im Jahr 2000 verstorben.

Die Liste ist keinesfalls vollständig….

Nicht ganz so bekannte Menschen mit Löwenherzen…

Pakhi
Ästhetisches Sterben – mit Lachen und Meditation. Ein schönes und außergewöhnliches Buch, das nicht nur für Menschen interessant ist, die gerade sterben oder jemanden begleiten, der stirbt. Es ist eine Aufforderung für jeden, sich dem unweigerlich nahenden Tod zu stellen – und das in einer unbeschwerten, fröhlichen und einfühlsamen Weise.

Hans-Wolfgang
Hans-Wolfgang kann Meditation nicht leiden. Zumindest nicht solche, bei der man sich schütteln, austoben oder still sitzen soll. Er hat sich seine eigene Meditationstechnik geschaffen, eine, die Spaß macht und das Denken auflöst: das ZEN Video…

Jwala
Jwala hat eine besondere Kunst in sich entdeckt: Sie schreibt kalligraphische Zeichen aus einem inneren Zustand, vom „Sein“ kommend – so wie das seit jeher die Kalligraphie-Meister in der Zen Tradition machen.

Gyan
Wie sich ein schüchterner Mensch heilt… Gyan ist aus Israel und von Beruf Komiker. Der Weg dorthin war ncht leicht für den schüchternen und introvertierten jungen Mann…
…und noch viele andere mehr…

Texte über Verzweiflung, Alleinsein und Meditation

Keine Angst vor Alleinsein
Alleinsein – der erste Tod vor dem Sterben
Meditation bedeutet, in die innere Leere zu schauen
Meditation ist kein Trostpflästerchen
Weitere Beiträge…

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Die bisherigen Noseletter
Was passiert, wenn man meditiert?

Meditation befähigt zu handeln
Hindernisse beim Meditieren 3. Teil
Hindernisse beim Meditieren 2. Teil
Hindernisse beim Meditieren 1. Teil
Anzeichen für „erfolgreiche“ Meditation
Meditationsgeflüster mit dem Hara
Paradoxien in der Meditation
Müdigkeit in der Meditation
Meditation ist nicht messbar
Die Kraft der Aufmerksamkeit in der Meditation
Meditation und Trauma
Disziplin: Lieben und dazulernen wollen
Drei Säulen der Meditation: entspannen, beobachten, nicht werten
99 Gründe für Meditation
Freundlichkeit zu sich selbst
Wechselspiel der Gehirnhälften
Kleinigkeiten aus einem einfachen Leben
Der Leere auf der Spur
Quälende Gedanken und Emotionen verlieren sich
Das Gehirn funktioniert besser
Das Leben lieben
Versagen bringt Erkennen
Seine eigenen Erkenntnisse bemuttern
Forschergeist
Heilung
Meine Lieblings-Noseletter des letzten Jahres
Leben in Unsicherheit
Wann soll man meditieren?
Die Hüllen fallen und man ist nackt und natürlich
Wie lange muss ich meditieren?
Eine Zuflucht, die in mir selbst ist
Müdigkeit wehrt Gefühle ab
Intelligenz des Herzens
Verschiedene Meditationstechniken
Man nimmt das Leben leicht
Über das spirituelle Ego
Alzheimer und Meditation
Put-Zen – innen wie außen
I Celebrate Myself
Versteckte Wunden öffnen sich…
Das Wunder von CHI – Lebensenergie
Ungestört auf seinem Weg
Meditation macht reich
Meditation macht sexuell
Meditation ist kein Trostpflästerchen
Das Glück des Alleinseins
Meditation breitet sich in der Welt aus
Vom Sex zur Liebe zum Mitgefühl
Widerstand!
Mit Totalität fühlen
Spiritueller Kitsch und das leere Herz
Intelligente Entscheidungen
Ein Sinn für Schönheit
Meditierende leiden weniger
Das Wunder der Hingabe
Man lernt zu sterben
Wunschlos glücklich
Konzentration ist keine Meditation
Vollmond und Meditation
Geduld! Abwarten und Tee trinken
Wie die Gehirnwellen eines Kleinkindes
Das Herz in der Meditation
Die Antwort ist Nichts!
Zehn Mythen – Das, was Meditation nicht ist
Jogging oder Dynamische Meditation?
Weniger Dramen im Leben
Meditation ist nicht nur Zuckerschlecken
Das „Gute Auge“ der Meditation
Von Nonnen und deren Schläfenlappen
Liebe und Hingabe erhöhen Bewusstheit
Besser Tennis Spielen durch Meditation
Gesundheit durch Achtsamkeit
Können Meditationstechniken gefährlich sein?
Meditation gegen Grippe?
Die richtige Körperhaltung beim Meditieren
Mehr Achtsamkeit im Alltag durch Meditation
Beobachten verändert die Welt in der wir leben

Paradoxien in der Meditation

Noseletter 72 – Was passiert, wenn man meditiert?

Ein Paradox, das ist, wenn ein Mensch einen Zustand erfährt und zur gleichen Zeit noch einen anderen. Ist das möglich? Kann man schlafen und dabei wach sein? Kann man entspannt sein und dabei total aktiv? Meditation ist die Kunst, Paradoxien zu erkennen und zu erforschen.

Unerklärliche Phänomene beim Meditieren

Paradox-meditation

Der Verstand sagt: „Nein, es gibt keine Paradoxien“ (auch wenn die Alltagserfahrung eine andere ist) – ein Ding kann nur eines sein und nicht zwei!“

Tja. Die Wahrheit ist, dass das ganze Leben aus Paradoxien besteht, eine Tatsache, die wir gerne vor unseren Augen verbergen. Durch Meditation erfährt der Meditierende am eigenen Leib, wie sehr die Wirklichkeit aus Paradoxien gewoben ist und die Dinge auf ganz unerklärliche, erklärliche Weise zusammenhängen.

Beispiele für Paradoxien,
die in der Meditation erfahren werden

Meditations-Koans:
Unlösbaren Fragen begegnen

Das bekannteste Beispiel für Paradoxien in der Meditation ist die Koan Meditation. Bei dieser Art Meditationstechnik begibt sich der Meditierende bewusst in ein Paradox. Vom Meister wird eine Frage gestellt, die nicht mit Worten zu beantworten ist: Eine unlösbare Aufgabe, die jedoch zu lösen ist – das ist das Paradox daran. Es liegt eine Antwort in jedem Paradox und diese gilt es zu finden.

In der Meditation bringt Versagen Erfolg

Meditieren ist eine paradoxe Sache: Durch Scheitern und Versagen geschieht Erkennen. Erfolgreich in der Meditation zu sein, bedeutet in gewissem Sinne mit all seinen Anstrengungen zu scheitern. Die völlige Aufgabe jeder Erwartung und Hoffnung öffnet die Augen. In der Hoffnungslosigkeit selbst geschieht Hingabe an die Wahrheit, an die Wirklichkeit, an das, was jetzt, in diesem Moment ist.

Nichts passiert in der Meditation
und gleichzeitig geschehen ganz unglaubliche Dinge

Es ist unerklärlich, doch machen diese Erfahrung alle Menschen, die meditieren. Sie tun nichts, sitzen einfach nur da, sind wach und aufmerksam, und beginnen plötzlich Zusammenhänge in ihrem Leben zu verstehen… Die Kraft der Aufmerksamkeit in der Meditation

Total aktiv meditieren und dabei völlig entspannt sein

In allen aktiven Meditationen ist diese Kunst zu erfahren: Der Körper wird total aktiviert und ist in großer Aufregung, während gleichzeitig innen alles ruhig und entspannt ist.

Nichts wissen und dabei alles wissen

Nicht nur Sokrates wusste, dass er nichts weiß, auch jeder meditierende Mensch entdeckt diese Wahrheit. Die andere Seite des Nicht-Wissens ist die Erfahrung eines tiefen, inneren Wissens, das sich auch auf Zusammenhänge in der Welt bezieht. Wer mehr darüber wissen will – meditieren!“

Schlafen und gleichzeitig wach sein

In der stillen Phase der aktiven OSHO Kundalini Meditation geschieht es oft: Ich höre mich schnarchen! Offensichtlich schlafe ich, sonst würde ich nicht schnarchen, und genauso offensichtlich bin ich wach, sonst würde ich mich nicht schnarchen hören…

Mit anderen sein und dabei völlig allein sein

Es ist beglückend, mit anderen Suchern zu meditieren. Die meditative Energie des einzelnen überträgt sich auf alle und erhöht die Gesamtenergie. Menschen mit Totalität stecken sich gegenseitig an. Gleichzeitig ist der Meditierende völlig alleine in der Meditation. Es besteht das innere Wissen, in sich im Alleinsein zuhause zu sein, gleichgültig, ob jemand in der Umgebung mit meditiert oder nicht. Das Glück des Alleinseins

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Viel Spaß beim Meditieren
und Paradoxien entdecken

Samarpan

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Die Kraft der Aufmerksamkeit in der Meditation

Noseletter 69 – Was passiert, wenn man meditiert?

Aufmerksam zu sein und wach,
den Körper, die Gedanken und Gefühle wahrzunehmen
und sich selbst bewusst zu werden…
das steht im Zentrum einer jeden Meditationspraxis.
Warum?

Über die Magie,

sich selbst Aufmerksamkeit zu schenken

Aufmerksamkeit

„Zwiebeln zu schneiden ist mit einem scharfen Messer soviel einfacher“, berichtet mein Sitzungspartner über seine Küchen-Arbeits-Meditation. Wir sitzen uns aufrecht gegenüber, es ist der dritte Tag des 7-tägigen Satori Meditationsprozesses. Ich blicke ihm aufmerksam in die Augen und bin gespannt, was er noch sagen wird. Sein Koan (eine mit dem Verstand unlösbare Aufgabe) lautet: „Was ist Bewusstsein?“, eine knifflige Frage, wie ich finde.

Was hat Bewusstsein mit Zwiebelschneiden zu tun?
Er spricht von innen heraus: „Mit Bewusstsein verhält es sich ähnlich, ein scharfes Instrument ist nötig, um es wahrzunehmen. Ich frage mich, wie ich meine Intelligenz schärfen kann, um dem näher zu kommen, was Bewusstsein ist…“

Die Grundlage der Meditation:
Wachsame, freundliche Aufmerksamkeit für sich selbst

Es gibt viele Meditationstechniken, die die Intelligenz schärfen und tiefer in die Zusammenhänge des Lebens blicken lassen, der Satori Prozess ist nur eine davon. So verschieden die Meditationsmethoden auch sein mögen, so haben sie doch eines gemeinsam: Aufmerksamkeit für sich selbst!

Aufmerksamkeit birgt ganz unglaubliche Kräfte in sich. Sie kann Berge versetzen und das ist ganz und gar nicht im übertragenen Sinne gemeint. Die Erforschung des Mondes zum Beispiel, basiert auf Menschen, die ihre hundertprozentige Aufmerksamkeit auf den Mond richteten. Das Unvorstellbare wurde eines Tages real, als der erste Mensch auf dem vorher utopisch weit entfernten Planeten spazierenging.

Aufmerksamkeit enthüllt das individuelle, natürliche Selbst

Ähnlich weltbewegende Ereignisse geschehen, wenn sich die Aufmerksamkeit nach innen, zu sich selbst, richtet. Wie ein scharfes Messer schneidet sie durch gewohnte Dumpfheit oder „Ich-weiß-schon-alles-Mentalität“. Nach und nach enthüllt sich dem aufmerksamen, meditativen Zuschauer der so lang gesuchte Kern: sein ureigenes, natürliches und völlig individuelles Selbst.

In diesem Satori Retreat suche ich nach Antworten auf die Fragen „Was ist Leben?“ und „Was ist Liebe?“. Anstatt die Antwort außerhalb von mir zu suchen, suche ich diesesmal in mir. Ich gebe mir hundertprozentige Aufmerksamkeit. Bald enthüllen sich viele, zutiefst befriedigende Einsichten. Die Weisheit, die durch mich hindurchfließt, bekommt den ganzen Raum an Aufmerksamkeit und beginnt sich zu entfalten.

Ein paar Tage nach der Gruppe sind nur Fetzen des Geschehens in der bewussten Erinnerung – die Momente von Weisheit und das Gefühl unbegrenzt zu sein, arbeiten weiter im Unterbewusstsein. Nach der Erfahrung mit früheren Meditationsprozessen wird es noch einige Zeit brauchen, bis sie sich auf natürliche Weise im Alltag ausdrücken werden. Die Magie der Aufmerksamkeit für mich selbst jedoch lebt präsent in jedem Moment, jetzt…

Links zum Thema Aufmerksamkeit und Meditation

Über Mönche, die ihre Aufmerksamkeit bewusst lenken

Über die bewusste Steuerung der Aufmerksamkeit

Beobachten verändert die Welt in der wir leben

Das Mysterium des Wahrnehmens

Wahrnehmen verändert jede Situation

Wahrnehmen lernen

Viel Spaß beim Meditieren
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Meditation und Trauma

Noseletter 68 – Was passiert, wenn man meditiert?

Wir sitzen unbeweglich, wir, die wir meditieren… Wir sehen entspannt und ruhig aus und doch werden die meisten von uns nicht etwa meditieren, sondern ‘disoziieren’, was bedeutet, sich von diesem Moment abzuspalten, zu träumen.

Menschen mit großen und kleinen Traumata haben gelernt, die alten Wunden zu vermeiden. Im Alltag wie beim Meditieren. So kommt es in der Meditation oft zu großartigen Erfahrungen, die vor allem eines ermöglichen:
Weit weg von diesem schmerzlichen Körper-Denk-System zu sein.

Träumen in der Meditation

Dissoziieren-meditation

„Ich war ein misshandeltes Kind. Immer wieder kam mein Vater im Dunkel der Nacht, wenn Frieden herrschen sollte, und vergewaltigte mich. Am Tage, wenn die Dunkelheit sich versteckte, waren meine Eltern wieder und wieder grausam zu mir. Mein nächtliches Trauma war tagsüber völlig vergessen, so wie der Tag nachts vergessen war. Und doch schien das Leben ein Geheimnis zu bewahren…

Ich praktizierte Mantra-Meditation, Atemübungen und Hatha Yoga, und mein Leben entwickelte sich weiter: Ich lehrte Meditation und dachte über den Sinn des Lebens nach. Mein Leben war reich und erfüllt.

Überraschende Entdeckung: abgespaltete Gefühle

Nach ungefähr 20 Jahren gelangte ich völlig unerwartet zu einer neuen Sichtweise. Ein spiritueller Mentor schlug mir vor, an ungelösten Fragen aus der Kindheit zu arbeiten. Nein! Die Kindheit war Vergangenheit. Meine bewussten Erinnerungen an längst vergangene Grausamkeiten hatte ich ins Land des Vergebens verbannt. Was unbewusst war, blieb unbewusst. Alles schien in Ordnung zu sein. Doch ich vertraute meinem Mentor, absolvierte zwei lange Sitzungen mit einem Therapeuten und bewältigte ein monumentales Stück Arbeit. Ich entdeckte, dass meine bewussten Erinnerungen gepaart waren mit bislang unentdeckten Gefühlen von Angst, Schmerz, Sorge und Ärger.

Der Weg aus dem Trauma:
Beobachtung von Körperempfindungen

Ich hörte auf meine innere Führung und betrachtete meine eigene Dissoziation in und außerhalb der Meditation. Ich achtete auf meinen Körper, auf subtile körperliche Impulse, auf aufkommende Empfindungen. Sowie ich meine Erinnerungen hervorholte, verstärkte sich meine spirituelle Klarheit. Ich konnte die Wahrheit erkennen, Unwahrheit und Täuschung wurden transparenter. Ich wurde immer glücklicher und begann, das lebenfördernde und das lebenzerstörende Potenzial dissoziativer Prozesse zu verstehen. Manchmal müssen wir uns in Teile zerlegen, um ein Ganzes zu werden.

Abspaltung vom Körper-Denk-System ist nicht Meditation

Durch ausführliche Interviews für meine Dissertation entdeckte ich, dass acht der Befragten, die über transzendentale Zustände berichteten, eigentlich die Erfahrung der Dissoziation gemacht hatten. Sie beschrieben eine Dimension lebhafter, kreativer intelligenter Impulse und berichteten, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zur Ewigkeit verschmolzen, als ihr Body-Mind-Bewusstsein schwächer wurde.

Eine meiner Vorahnungen wurde bestätigt. Mein „Rückzug“ erfolgte nicht innerhalb des Body-Minds, ich hatte vom Body-Mind in die transzendentale Stille dissoziiert. Da ich dort blieb, vermied ich meine Erinnerungen – mental und zellulär. Dennoch beeinflussten sie mein Leben…“

Linda W. Edge, eine amerikanische Psychologin über Dissoziation und Meditation

Der Unterschied zwischen
sich abzuspalten und meditieren

Was ist Dissoziation?

„Dissoziation ist eine natürliche, biologisch (neurophysiologisch) angelegte Fähigkeit der Psyche, durch die bestimmte eigene Gefühle, Empfindungen, Erinnerungen, Handlungen oder Gedanken dem Bewusstsein unzugänglich bleiben: sie werden abgespalten.“

Die Trauma Beratung Leipzig bietet einen ausgezeichneten Bericht über Dissoziation

Sich abzupalten in der Meditation kann bedeuten:

• nicht „richtig da sein“
• nicht „im Körper sein“
• Gefühl des Unwirklichseins
• das Gefühl, neben sich zu stehen
• das Gefühl, verrückt zu werden bzw. zu sein…

und andere…

Mehr über Dissoziation auf www.blumenwiesen.org

Wenn jemand, der meditiert, traumatisch vorbelastet ist, wird es ihm geschehen, dass Meditation die traumatischen Erinnerungen wieder hervorholt. Es ist daher wichtig, sich vor dem Meditieren zu überprüfen, ob die Bereitschaft besteht, alleine mit unverarbeiteten Wunden umzugehen. Falls nicht, ist es ratsamer, sich in therapeutische Hände zu begeben.

Im Osten gibt es keine Therapie. Meditation wird als das Allheilmittel für alle psychischen Leiden gesehen. Im richtigen Umfeld, in der Gegenwart eines Meisters, ist es möglich, Traumata aufzulösen. Alleine jedoch, für sich auf seiner Meditationsmatte, ist es ungleich schwieriger, ja unmöglich, sich den Traumata zu stellen.

Was also ist Meditation?

Meditation hat nichts damit zu tun, den Körper zu verlassen, in einen anderen Raum zu gehen oder sich von oben aus zuzuschauen. Meditation bedeutet, wach und aufmerksam sich seines Körpers bewusst zu sein und wahrzunehmen, was immer JETZT geschieht. Der Weg geht nicht aus dem Körper hinaus, sondern in den Körper herein.

Tricks, HIER zu bleiben

Manche Religionen haben kleine Tricks benutzt, mit deren Hilfe sie die Meditierenden darin unterstützen können, im Körperbewusstsein zu bleiben. In Tibet wird in einem Höllenlärm von Glocken und Zimbeln meditiert, es ist schon fast unmöglich, sich abzuspalten und in eine Traumwelt wegzulaufen. (Beispiel einer tibetischen Mantra-Meditation) Bei den Sufis wurde ein spezielles, stark riechendes Parfum des Meisters verströmt und in Indien zündet man duftende Räucherstäbchen an, die das Bewusstsein im Moment halten sollen.

Die aktiven Meditationen von Osho haben den Vorteil, dass zunächst bewusster Raum für Wunden geschaffen wird und dann der Meditierende im weiteren Verlauf zu Integration, Zentrierung, Akzeptanz und Freude über sich selbst geführt wird. Voraussetzung ist auch hier, dass der Meditierende psychisch stabil genug ist, sich dem Prozess auszusetzen – sonst lieber erst eine Therapie machen.

Hinweis für Perfektionisten

Dissoziation ist normal beim Meditieren. Da wir die meiste Zeit unseres Lebens damit beschäftigt sind, Unangenehmes zu vermeiden, es kontrollieren und unterdrücken zu wollen, ist es ganz natürlich, dass wir uns genauso in der Meditation verhalten. Kein Grund, sich schuldig oder schlecht zu fühlen!

Viel Spaß beim Meditieren (und Träumen)

Samarpan
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Disziplin: Lieben und dazulernen wollen

Noseletter 67: Was passiert, wenn man meditiert?

„Jetzt muss ich aber wirklich mal wieder meditieren!“ Kennst du diesen Gedanken? Gleich dahinter kommt dann der Satz: „Warum bringe ich nur nicht die Disziplin auf, regelmäßig zu meditieren?“

Meditation ist Entspannung. Sich eine „Disziplin“ aufzuerlegen, meditieren zu müssen, das passt nicht mit Entspannung zusammen. Disziplin beim Meditieren ist eher Liebe als Zwang.

5 Tipps für Disziplin beim Meditieren

Disziplin-meditation

Es ist ein normaler Mechanismus unseres Körper-Denk-Systems, dass alles, was uns wirklich wertvoll ist, erst einmal aus unserem Bewusstsein weggedrängt wird. (Siehe den Noseletter „Widerstand!“).

Es ist relativ unwahrscheinlich, dass man eines Tages aufwacht und von diesem Tag an regelmäßig meditieren wird. Sich das Meditieren vorzunehmen, hilft auch nichts, das ist so, als ob man den Bock zum Gärtner macht. Dann nimmt sich das Denken vor, nicht mehr denken zu wollen, zu meditieren, und da gibt es doch immer 100 andere wichtigere Dinge vorher zu erledigen…

5 Tipps für mehr Disziplin
(d.h. Meditation lernen zu wollen)

Im Folgenden fünf Tipps,
wie die Dickköpfigkeit des Verstandes ausgetrickst werden kann:

1. Im Leben der Liebe folgen

Das Hauptproblem, wenn wir nicht meditieren, liegt daran, dass wir unser Leben in Gedanken verbringen. Die vielen Konditionierungen, was noch alles gemacht und getan werden muss, rauben die Zeit und den Raum, die für Meditation geschaffen werden müssen.

Das Herz ist stärker als alle Gedanken. Wenn schon kein Raum für Meditation bleibt, für das Herz Raum zu schaffen, fällt meist leichter. Zum Beispiel Zeit mit Menschen zu verbringen, die man liebt. Dinge zu unternehmen, die das Herz berühren. Sachen zu kaufen, die wirklich gemocht werden. Musik zu hören, die das Herz erfüllt.

Ein sanftes Herz verliebt sich schnell in Meditation. Ein offenes Herz liebt es, still zu sein, sich selbst und das was drumherum ist zu lieben. Meditation wird gerne gemacht, wenn das Herz genährt ist.

2. Ständig über Meditation lesen

Der Verstand, der sich so unbewusst widerspenstig gegen Meditation wehrt, braucht ein wenig Unterstützung, damit Raum fürs Meditieren geschaffen werden kann. Es ist zu empfehlen, ihn konstant mit Information über Meditation zu füttern.

Anstatt die Zeitung zu lesen, vielleicht statt dessen ein paar Worte über Meditation? Auf YouTube.com gibt es unzählige interessante Videoclips über Meditation. Zum Beispiel eine Animation über den Kampf mit den Gedanken. Alle möglichen Meister kommen auf YouTube.com zu Wort und erklären dem Verstand, warum es auch für ihn gut wäre, Meditation zu unterstützen.

Nicht nur das Herz, auch der Verstand braucht Nahrung, um sich sicher zu fühlen. Die heutige Medienlandschaft bietet unzählige Bücher, Zeitschriften, Studien im Internet, Hörbücher, Radio und TV Berichte über die Segnungen von Meditation. Nicht zuletzt sei noch FindYourNose.com und die täglich neuen Beiträge erwähnt, die immer neue Aspekte von Meditation beleuchten.

Hier ein interessanter Artikel von Tulku Thondup, wie man am besten Widerständen gegen Meditation begegnet.

3. An Meditationskursen teilnehmen, Erfahrungen sammeln

Die Intelligenz unserer Zellen merkt sich, wenn etwas dem gesamten System gut getan hat, wie zum Beispiel die Stille während einer Meditationstechnik. Was gut tut wird unbewusst vom Körper unterstützt (wenn wir ihn denn lassen).

Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich eine tiefgehende Erfahrung von Meditation zu verschaffen. Am Wochenende einen Meditationskurs mitzumachen, ist eine gute Möglichkeit, dem Körper eine tiefgehende Meditations-Erfahrung zu vermitteln, oder eine frühere Erfahrung wieder aufzufrischen.
Wo werden Meditationskurse angeboten?
Über Pfingsten läuft ein für Herz, Verstand und Körper wirkender Meditationskurs, den ich selbst leite. In den meisten Osho Zentren finden regelmäßig Meditationskurse statt: Wo meditieren? Dann gibt es viele Yoga und Meditation Seminare, MBSR, Buddhistische Meditationskurse, Zen Kurse… Meditation ist in aller Munde!

4. Spezielle Meditationstechniken ausprobieren

Es gibt spezielle Meditationstechniken, die genau darauf ansetzen, die Freude an Meditation zu erhöhen. Das ist, was ich Disziplin nenne. Siehe auch einen älteren Artikel dazu: Disziplin bedeutet, dazu lernen zu wollen

Die Kunst ist, ins Unterbewusstsein einzudringen und dort die gute Nachricht der Meditation zu hinterlassen. Die buddhistische Tradition hat hierzu eine Technik erschaffen: Anapan Sati Yog – Einen Entschluss tief ins Unterbewusstsein bringen.
Aktive Meditationstechniken haben Elemente in sich, bei denen sich Endorphine ausschütten. Zusätzlich hilft der starke Reinigungsprozess einer aktiven Meditation, die Lust am Leben (und damit am Meditieren) wieder zu gewinnen.
Beispiele für aktive Meditationen, die man gut alleine zu Hause machen kann:

Die OSHO Kundalini Meditation
OSHO Nataraj Meditation
OSHO Nadabrahma Meditation
Die Gibberish Meditation – Fitness fürs Gehirn

5. Verbündete suchen

„Komm’, lass uns zusammen 21 Tage Dynamische Meditation machen!“
Zusammen macht es manchmal Spaß, mit ausgefallenen Techniken zu experimentieren, Dinge im Alltag auszuprobieren und neue Meditationsabenteuer einzugehen. Finde Gleichgesinnte, die auch zu Experimenten bereit sind.

Du kannst davon ausgehen, dass ganz in deiner Nähe Menschen wohnen, die sich für Meditation interessieren. Vielleicht sind sie übers Internet oder über Bekannte und Freunde zu finden, die wieder jemanden anders kennen. Und falls nicht, genügt es vielleicht auch, sich über die Ferne zu verabreden. Ich habe viele Meditationsfreunde über der ganzen Welt verstreut, mit denen ich es genieße, mich ab und zu über Erfahrungen und neueste Erkenntnisse auszutauschen.

Finde am besten selbst heraus, was genau es in dir und deinem Leben ist, das verhindert, Raum für Meditation zu schaffen und experimentiere mit Lösungen.

Viel Spaß beim Dazulernen und Meditieren

Samarpan

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Drei Säulen der Meditation: Entspannen, beobachten, nicht werten

Entspannen – beobachten – nicht-werten,
die drei Säulen der Meditation, bergen unendliche Schätze für unendliche Tiefen, die in jeder einzelnen Zelle des Körpers erfahren werden können.

Meditation ist viel mehr als ein bisschen Entspannung,
ein bisschen Beobachten und dabei niemanden zu verurteilen…

Noseletter 66 – Was passiert, wenn man meditiert?

Tiefes Vertrauen, kristallklare Wahrnehmung
und universelle Offenheit

Meditation-nicht-urteilen

Die drei Grundprinzipien der Meditation

‘Entspannen’
‘Beobachten’
‘Nicht-Werten’

sind eigentlich das gleiche. In der Tiefe sind sie Ausdruck des selben Zustandes – Meditation. Drei, miteinander verbundene Fingerzeige, die in die gleiche Richtung gehen – nach innen.

Sie unterstützen sich gegenseitig:
Entspannen, Beobachten, Nicht-Werten

• Nichts und niemanden zu bewerten schafft Entspannung

• Beobachten geschieht durch Entspannung von Körper und Gedanken

• Waches Wahrnehmen ist möglich, wenn nicht gewertet wird

• Entspannung macht es einfach, nicht zu werten…

Entspannen, beobachten und nicht-werten können nicht wirklich voneinander getrennt werden. Sie hängen voneinander ab, sie sind interdependent. Sie sind aus dem gleichen Stoff gemacht: Meditation, Tao, Nirvana, Dhamma, Bewusstsein, dem Urgrund des Seins… Dorthin geht die Reise.

Die Kunst, sich nichts vorzumachen

Entspannt und aufmerksam eine Tasse Tee zu trinken, ist zwar eine feine Sache, doch mit Meditation hat das noch nicht viel zu tun.

Bis in die kleinste Zelle entspannen

In den Medien wird über Meditation berichtet, sie würde gut entspannen und bei Stress helfen. Ein paar kleine Atemübungen und Yoga Positionen, eine geführte Entspannung und schon befindet man sich in Meditation!? Weit gefehlt. Meditation ist der Zustand einer solch tiefen Entspannung, wie wir sie uns nicht einmal vorstellen könnnen. Diese Entspannung befindet sich in jeder Zelle des Körpers, des Gehirns und des emotionalen Körpers. Tiefes Loslassen und Vertrauen, völlige Hingabe an das Leben – das ist Entspannung.

Kristallklare Wahrnehmung

Mit einem zutiefst entspannten Körper und Geist, ist es möglich, die Wirklichkeit kristallklar wahrzunehmen. Wir denken meist, dass wir wissen, was beobachten und wahrnehmen ist. Weit gefehlt. Viele Menschen auf dem Weg meinen, sie würden sich selbst meditativ beobachten, doch in Wahrheit beobachtet der Verstand: ‘Ich’ beobachte ‘mich’. Das Ego beobachtet sich selbst und das hat nichts mit Meditation zu tun. Im meditativen Beobachten gibt es kein ‘Ich’, da ist lediglich Beobachten.

Nicht einmal Werten bewerten…

Sich zu bemühen, niemanden und nichts zu bewerten, ist ein guter Anfang, doch auch das hat nicht viel mit dem Zustand der Meditation zu tun. Nicht-Werten ist der Zustand tiefster Entspannung, universeller Offenheit und Stille, die alles umfassen, sogar das Werten. Zum Beispiel ist es möglich, einen Fehler als solchen zu werten und trotzdem in dem Zustand von Nicht-Werten sein….

Paradox? Ja. Meditation ist paradox. Und dann auch wieder nicht, für den, der aus Erfahrung spricht.

Der Weg zu Meditation:
Meditationstechniken und Spontaneität

Entspannung – Beobachten – Nicht-Werten, diese Zustände sind nicht herbei zu organisieren. Schließlich geht es bei allen dreien darum, Kontrolle loszulassen, das ‘Ich-Gefühl’ (Ego) auf die Seite zu stellen und sich dem Moment hinzugeben. Organisiert, wer anders als das ‘Ich’ würde versuchen, sich zu entspannen, zu beobachten und nicht zu werten?

Wie sich annähern?

Aufgrund dieses Dilemmas für den Meditierenden wurden von den Meistern der Meditation verschiedene Meditationstechniken zur Unterstützung entwickelt. Sie zielen darauf ab, über das ‘Ich’ hinauszugehen und eine direkte Erfahrung von Meditation zu machen. Aktive Meditationen umgehen den analytischen Verstand auf einzigartige Weise, es gibt nichts für ihn zu tun, der Körper schüttelt sich oder tanzt, und die Kontrolle wird nach und nach von selbst aufgegeben… Passive Meditations-Techniken, wie die Vipassana Meditation, benötigen Erfahrung, denn es besteht die Gefahr, dass sich der innere Kontrolleur auf subtilere Ebenen zurückzieht. Wer konzentriert sich sonst auf den Atem?

Im Alltag: Kontrolle aufgeben und spontan sein

Die kontrollierenden Mechanismen des Verstandes verlieren bei einem spontan handelnden Menschen ihre Kraft. Spontaneität, Handeln ohne Nachzudenken, Handeln aus bewusster Präsenz, das ist die beste Möglichkeit, den kontrollierenden Gedanken ein Schnippchen zu schlagen. Eine für unser Denken gefährliche Alternative, die es wie nichts anderes fürchtet. Spontan sein? Ohne Kontrolle handeln? Oh je.

Ausprobieren! Zuerst mit Meditationstechniken, dann auch im Alltag.
Meditation ist nichts für Feiglinge. Meditation ist etwas für Menschen, die die Tiefen ihres Wesens erforschen und erleben möchten. Eine gefährliche Reise, die weit über körperliche Entspannungstechniken hinausgeht.

Geeignete Meditationstechniken

Tanzen
Sich schütteln
Summen
Brabbeln

Viel Spaß beim Entspannen, Beobachten und Nicht-Werten

Samarpan

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Quälende Gedanken und Emotionen verlieren sich

Noseletter 59 – Was passiert, wenn man meditiert?

In schwierigen Zeiten, dann, wenn wenig Geld da ist, wenn die Beziehung kriselt, wenn die Gesundheit schwach ist… dann laufen Gedanken und Emotionen auf Hochtouren. Wie praktisch ist es dann, in der Meditation wirklich tief erfahren zu haben, dass wir nicht unsere Gedanken und Emotionen sind.

Stilles Wahrnehmen

Ohne-emotion-meditation

Nein, nein, das Leben wird nicht kalt und grau, wenn Emotionen keine große Bedeutung mehr gegeben wird. Im Gegenteil, ohne Emotionen ist Platz für die wirklichen Gefühle im Leben, Liebe, Mitgefühl, Freude, Trauer, Dankbarkeit… Situationen bleiben das, was sie sind und werden nicht von Gedanken in Horrorszenarien umgewandelt.

Gedanken als bloße Gedanken wahrnehmen

1979 entwickelte Jon Kabat-Zinn die Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR), die bei depressiven Patienten eingesetzt wurde. „Diese Methode der Achtsamkeit trainiert, die vollständige Aufmerksamkeit in stets akzeptierender Weise auf Erfahrungen zu richten, welche im gegenwärtigen Moment passieren.“… „Die Meditation lehrt sie, (auch depressive) Gedanken lediglich als Gedanken, und nicht als etwas Substantielles wahrzunehmen.“

Aus einem interessanten Artikel über Wissenschaft und Meditation auf Heise:
Gib dem Affen Zucker

Auf dem Fernsehsender arte wissenschaft wurde im Februar 2007 eine Dokumentation „Mönche im Labor“ ausgestrahlt. Neurowissenschaftler trafen sich mit buddhistischen Mönchen, die Meditationstechniken praktizieren, mit denen sie Konzentration und Gefühle steuern können. Eine spannende Begegnung Jahrtausendealter Tradition und moderner Technik. Die Dokumentation zeigt Neurowissenschaftler in ihren Laboren, die Versuche mit praktizierenden Buddhisten durchführen. Sie verschafft Einblicke in das Verhältnis zwischen Körper und Geist und die faszinierende Formbarkeit des Gehirns.

‘Mönche im Labor’, Artikel auf arte

Wissenschaftliche Untersuchung von Emotionen und Mitgefühl

Ich empfehle, sich die Dokumentation „Mönche im Labor“ anzusehen. Nicht nur, dass man in diesem Film beeindruckende meditierende Menschen sehen kann, die allein schon durch die Art wie sie sind, viel über Meditation aussagen. In diesem Film wird auch von Experimenten berichtet, die zeigen, wie uns Emotionen normalerweise steuern. Es gibt zum Beispiel eine Sequenz in der Dokumentation, bei der einem Mönch in einem Versuch unter die Haut gehende Bilder gezeigt werden und die einzige Reaktion des Meditierenden sind leicht bebende Nasenflügel. Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass er kein Mitgefühl hatte. Der gleiche Versuch mit Studenten zeigt, wie deren Gesichter auf alles reagieren, was ihnen von außen angetragen wird. Die Reaktionen ihrer Gesichter wurden dokumentiert und es wird sichtbar, wie sehr ihre Gedanken ihr Leben steuern.

Die erhellende, wissenschaftliche und gut verständliche Dokumentation ist auf YouTube hochgeladen. Wer nicht die Zeit hat, sich alles anzusehen, dem empfehle ich vor allem die Teile 3, 4 und 5.

1. Ergründung des Geistes

2. Der Himmel ohne Wolken

3. Glücklicher durch trainierte Emotionen

4. Der Weg zum emotionalen Gleichgewicht

5. Was ist Mitgefühl?

6. Die Sphären des Herzens

Wenn Gedanken und Emotionen verrückt spielen…

Gedanken ignorieren
Kein Opfer der schlechten Laune anderer sein
Mitten im größten Verlangen – wende dich ab
Wutenbrannt? Sei wie tot
Die Stopp! Meditation

Viel Spaß beim Meditieren
und einem einfachen Leben

Samarpan

PS: Wer Einkäufe lieber in Stille erledigt, hier eine gute Empfehlung: Zwei kleine Experimente beim Einkaufen

PPS: Einen spirituellen Film ansehen – Bilder aus dem Unterbewusstsein

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Meine Lieblings-Noseletter

FindYourNose.com ist 1 Jahr alt geworden. Anlass für mich, zurück zu schauen und noch einmal meine Lieblings-Noseletter in Erinnerung zu bringen.

Noseletter 52 – Was passiert, wenn man meditiert?

Noseletter-52

Geduld! Abwarten und Tee trinken

Warten ist schwer auszuhalten. Nicht nur im Alltag, sondern gerade auch beim Meditieren. Da hört man von großen Dingen, die passieren, wenn man meditiert (ich denke nur an die Schläfenlappen der Nonnen aus Noseletter 9, deren niedrige Gehirn Frequenzen ein All-Eins-Gefühl produzierten) … und selbst sitzt man da und es passiert nichts. So denkt man. Stimmt aber gar nicht. Warten können ebnet den Weg.

Warten bis in alle Ewigkeit

Ein Sinn für Schönheit

Meditation verstärkt das Fühlen und Empfinden. Jemand, der regelmäßig meditiert, wird sensibler für den Körper und dessen Sinnesorgane. Das hat viele Auswirkungen – nicht nur angenehme! Manchmal kann schnelle Gereiztheit durch Lärm und Störungen entstehen, die so manchen Meditierer zur Qual für die Umgebung werden lassen. Nach und nach entsteht jedoch ein tieferes Verständnis für den neuen Zustand von Sensitivität. Die erhöhte Wahrnehmung bringt nämlich andererseits eine neue Welt an Wundern mit sich, die den Beobachter staunend verweilen lässt. Gerade jetzt im Frühling beginnen Blätter vor Lebensfreude zu tanzen, Blüten sich der Liebe zu öffnen und die Luft in heiteren Klängen zu schwingen.

Die erhöhte Sensitivität eines meditierenden Menschen drängt ihn oft dazu, seine Erfahrung und Wahrnehmungen auszudrücken. Es entsteht objektive Kunst, das ist Kunst, die nicht vom Denken abhängig ist und einen Hauch von Stille und Lebensfreude in sich trägt.

In dem heutigen Noseletter zeige ich ein paar Beispiele und Links zu Kunst dieser Art.

Der Künstler, der über sich staunt

Widerstand!

Wenn wir keinen Widerstand gegen Schönheit, Wahrheit und Seligkeit hätten, dann bräuchten wir keine Meditationsmethoden. Es ist ganz normal – für jeden Menschen – sich gegen das zu wehren, was ihm gut tut und was für ihn natürlich ist.

Meditationstechniken helfen, Widerstände als solche zu erkennen. Die dynamischen Methoden verstärken die Widerstände sogar noch absichtlich, damit sie noch besser wahrgenommen werden können. Selig lächelnde Abbilder von mediterenden Menschen verbergen die nüchterne Realität, der jeder von ihnen unweigerlich vorher begegnen musste: Der liebevollen, wachsamen Sicht dessen, was sich als besonders wichtig und unglaublich dringend verkauft – dem Widerstand.

Offensichtliche und subtile Abwehrmechanismen

Meditation ist kein Trostpflästerchen

Als ich zu meditieren begann, war mein Leben ein einziges Chaos, nichts schien am richtigen Platz zu sein – weder die Beziehung, noch die Arbeit, noch die Wohnung und am allerwenigsten ich selbst. „Ein bisschen Entspannung wird mir gut tun,“ dachte ich und begann die aktiven Osho Meditationen zu machen. Als sportliche Herausforderung sozusagen. Ich hatte keine Hoffnung damals, wirklich etwas in meinem Leben zu verändern. Die Probleme waren zu viele und noch dazu erschienen sie „Gott-gegeben“, was bedeutet, ausweglos. Ich suchte nach einem Trostpflästerchen und dachte, Meditation könnte mir etwas vom Druck im Magen abnehmen. Es kam anders, der Druck vergrößerte sich. Meditation ist kein Trostpflästerchen, Meditation bewirkt die totale Veränderung.

Meditation bringt die totale Veränderung

Das ist der richtige Link im Text:
Wird Meditation mir helfen, glücklich zu sein?

Das Wunder von CHI – Lebensenergie

Manchmal fühle ich mich, als ob ich wenig Chi (auch Ki oder Qi), Lebensenergie, hätte. Heute, zum Beispiel, schleppe ich mich dahin und es scheint, als ob es kein Chi in mir gäbe. Das Chi ist jedoch nur zugeschüttet von Gedanken und Gefühlen. Meditation befreit das Chi. Wenn das Chi fließt, dann passieren ganz unglaubliche Dinge, wovon ich heute einen kleinen Geschmack geben möchte…

Unglaubliche Videos über das Chi

Intelligenz des Herzens

Es ist unerklärlich, was passiert, wenn man meditiert. Seit 45 Wochen versuche ich das Unaussprechliche festzuhalten und habe mich heute dazu entschlossen, einmal bewegende Bilder sprechen zu lassen. Bilder von Meistern der Meditation, deren Intelligenz nicht nur aus dem Herzen scheint, sondern auch aus deren Augen…

Meditation macht intelligent

Und hier kommt mein Noseletter Favourit:

Man lernt zu sterben

Das Leben scheint nie genug zu sein, der Tod kommt immer zu früh. Stellt euch nur einmal vor, jetzt, in diesem Moment zu sterben … Es wäre zu früh. 1000 Jahre wären nicht genug. In der Meditation erfährt sich ein anderes Leben, das, was niemals stirbt. Durch Meditation entsteht die innere Gewissheit, dass Sterben und Leben zusammen gehören. Die Hingabe an diese Erfahrung bringt Dankbarkeit mit sich.

Der Tod kommt beim Noseletter-schreiben

(In den Noselettern sind manche Links veraltet und sie funktionieren nicht mehr…)
Viel Spaß beim Meditieren
wünscht

Samarpan

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Beobachten verändert die Welt in der wir leben

Meditation ist nicht nur hilfreich auf dem Weg zu sich selbst und darüber hinaus, sondern macht vor allem Spaß und tut gut. Im heutigen Noseletter stelle ich die Zusammenfassung eines Vortrags von Dr. Joe Dispenza vor, einem amerikanischen Wissenschaftler. Der Vortrag handelt von der Wirkung des Beobachtens auf das Gehirn und die Psyche.

Energie im Frontallappen macht intelligentTipps

Dr. Joe Dispenza hat eine interessante DVD herausgegeben: Mastering the Art of Observation – Your Immortal Brain

Man kennt den Chiropraktiker und Biochemiker von „What the bleep do we know“. (Er war gemütlich im Sessel vor dem Kamin gesessen und hat davon erzählt, wie sich unsere tägliche Realität über Denken, Bewusstheit und Absicht gestaltet.)

In dieser DVD beschreibt er in einem Vortrag auf populär medizinische Weise (was so viel heißt wie „verständlich“), wie sich Beobachtung auf unser Leben auswirkt. In der Quantenphysik ist es schon lange ein Faktum, dass der Beobachtende das Verhalten von Elektronen beeinflusst.

Gleichermaßen berichtet Dispenza von Erfahrungen, wie durch Meditation und die Beobachtung des Denkens unser Körpersystem positiv beeinflusst wird, was sich unter anderem günstig auf Krankheiten wie Diabetes und Krebs auswirke.

Er beschreibt die Wirkung von Meditation auf unser Gehirn, genauer gesagt, den Frontallappen im Gehirn. In einem Experiment mit meditierenden Mönchen hatte der Frontallappen sehr viel mehr Energie, als der von nicht meditierenden Menschen.

Ein solch energetisierter Frontallappen wirkt sich vielerlei im Leben aus: Der Antrieb etwas zu initiieren wird erhöht, Zusammenhänge lassen sich leichter erfassen und es ist einfach, dazuzulernen. Kurz, die Intelligenz wird gesteigert.

Ein spannender Vortrag, mich hat er total gefesselt.


Auf FindYourNose.com gibts übrigens auch die Möglichkeit, eigene Erkenntnisse zu veröffentlichen.

Tipp der Woche: Das Monatsmagazin Osho Times verschickt Probeexemplare

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