Archiv für den ‘meditationstechnik’ Tag

Feiern und sich freuen

Noseletter 61 – Was passiert, wenn man meditiert?

Feiern ist ein zentraler Punkt in der Meditation.
Der innere Ton von Freude
ähnelt dem von Meditation.
Durch Feiern und Sich-Freuen
lässt sich der Geschmack von Meditation erfahren.

Man hört auf den Ton der Freude

Feiern-meditation

Eine Meditationstechnik, um Freude zu üben…

Viel Spaß beim Feiern

wünscht

Samarpan

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Man bemuttert eigene Erkenntnisse

Noseletter 55 – Was passiert, wenn man meditiert?

Als ich zu meditieren begann, machte ich eine für mich damals unglaubliche Erfahrung: Mein normal graues, festgefahrenes Leben begann, farbig zu werden! Der Schwung, den Veränderung, die Befreiung vom Alten hervorbringt, ist eine große Kraft, wie man bei den Präsidentschaftswahlen in Amerika erleben konnte.

„Bemuttere deine wahren Erkenntnisse“ ist eine Meditationstechnik aus dem Buch der Geheimnisse, für Menschen, die ihre alten Konditionierungen und Vorstellungen gehen lassen wollen.

Wirkliche Einsichten nähren

Erkenntnis-bemuttern

So wie eine Henne ihre Küken bemuttert,
so bemuttere auch du gewisse Erkenntnisse
und ganz bestimmte Handlungen in der Wirklichkeit

Der Schlüssel in diesem Sutra sind die Worte ‘in der Wirklichkeit’. Du bemutterst ebenfalls viele Dinge, aber in deinen Träumen – nicht in der Wirklichkeit. Du tust ebenfalls viele Dinge, aber im Traum – nicht in der Wirklichkeit. Nähre keine Träume. Unterstütze es nicht, dass sich der Traumzustand in dir weiter ausdehnt. Ziehe dich von allen Träumen zurück. Es wird nicht leicht sein, denn du hast so viel in deine Träumereien investiert. Wenn du dich plötzlich völlig davon zurückziehst, dann wirst du das Gefühl haben, unterzugehen und zu sterben. Du lebst in dem Traum von „später“ und „dann“… Du lebst nicht hier und jetzt, du bist immer irgendwo anders. Du folgst der Hoffnung.

„Bemuttere gewisse Erkenntnisse.“
Warum gewisse Erkenntnisse? Du bemutterst auch Einsichten, doch was für welche? Du bemutterst bestimmte Theorien, keine Erkenntnisse. Bestimmte heilige Schriften, keine Erkenntnisse von dir selbst. Bestimmte Hypothesen, Glaubenssysteme, Philosophien, Weltanschauungen… aber keine gewissen Erkenntnisse von dir selbst. Das Sutra fordert: Wirf alles, was nicht von dir kommt, auf den Müll. Heilige Schriften, Theorien, das alles bringt nichts. Mache deine eigenen, echten Erfahrungen, deine eigenen Erkenntnisse und nähre sie. Wie trivial das eigene Verstehen auch immer sein mag, eine wirkliche Erkenntnis ist etwas, auf das du dein Leben aufbauen kannst. Die Einsichten mögen sein, was sie wollen, achte nur immer darauf, dass es wirkliche, konkrete Erkenntnisse sind, Dinge, die du selbst erkannt hast.

Osho, aus dem Buch der Geheimnisse

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Durch Meditation die eigene Richtung finden
Disziplin bedeutet dazu lernen wollen

Viel Spaß beim Ausprobieren und Bemuttern
wünscht

Samarpan

PS: Meditationen wie diese Meditationstechnik aus dem Buch der Geheimnisse werden regelmäßig im Osho International Meditation Resort ausprobiert
PPS: Die Stille in der Veränderung

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Unterdrückte Gefühle tauchen auf

Als ich zu meditieren begann, überfiel mich regelmäßig bleierne Müdigkeit. Ich war derart müde, dass ich beim Meditieren oder auch danach, wie in ein Koma, in einen traumlosen Schlaf, sackte. Es hat mehrere Gründe, warum man beim Meditieren so müde wird. Einer davon ist, dass Gefühle auftauchen, die man bisher nicht sehen wollte oder konnte.

Noseletter 46 – Was passiert, wenn man meditiert?

Tipps

Nie habe ich so tief und erfrischend geschlafen, wie während der Abend Meditation. Ich brauchte mich nur hinsetzen und der Kopf war unmöglich gerade zu halten, die Augenlider wurden furchtbar schwer und der Körper rutschte vom Stuhl in eine mehr und mehr liegende Position.
So ähnlich ist das am Abend beim Meditieren…

Manchmal geht es mir heute noch so. Nach ein paar Minuten koma-artigem Schlaf bin ich „knalle wach“, die Sinne sind messerscharf und Wahrnehmen fällt leicht.

Der Verstand hat seine eigenen Schutzmechanismen (wie zum Beispiel Müdigkeit), damit wir Gefühlen, mit denen wir nicht umgehen wollen oder können, nicht begegnen müssen. Er macht uns unbewusst. Wir sehen und hören das Leben normalerweise wie durch eine Nebelwand. Meditation bricht die Nebel auf und bringt uns in die Lage, wieder zu sehen – auch das, was wir gar nicht sehen wollen.

So kommt es manchmal vor, dass beim Meditieren oder auch nachher, im Alltag, Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit auftauchen. Nicht die Meditationspraxis erzeugt diese Gefühle, sie waren vorher schon da – nur werden sie jetzt sichtbar, sie sind nicht mehr so leicht vor sich selbst zu verstecken. Jemand der meditiert, sieht alles klarer, vor allem sich selbst.

Ich fühle, also lebe ich!

Matthias, unser Put-Zen-Fachmann wischt gerade nebenan den Boden. Er sagt, er sei wirklich froh darüber, genau zu fühlen, selbst wenn die Gefühle manchmal Angst machten. Die Meditationspraxis habe ihn empfindsam werden lassen. Das Leben sei mit Gefühlen intensiver, sagt er, lebendiger und offener. „Ich fühle, also lebe ich!“

Die klare Wahrnehmung, die auch alten Wunden Tor und Tür öffnet, ist nicht leicht zu ertragen. Es braucht einige Praxis, bis es möglich ist, auch starke und unangenehme Gefühle mit Abstand wahrzunehmen, ohne sich dabei zu spalten. Im Osho Meditations-Resort wird deshalb immer wieder betont, dass Meditation nur für psychisch stabile Menschen geeignet sei. Im Falle psychischer Labilität sollte erst Therapie gemacht und dann die Meditation vertieft werden.

Eine Freundin mit langjähriger Psychose hat dennoch positive Erfahrungen mit Meditation gemacht. Die geschärfte Wahrnehmung ermöglicht es ihr heute, einen psychotischen Anfall durch die eigenen, fast unmerklichen Verhaltensänderungen heranschleichen zu sehen und ihm durch Erhöhung der Tablettendosis, viel Ruhe und Langsamkeit rechtzeitig aus dem Weg zu gehen.

Der buddhistische Ansatz: Achtsamkeit

Was ich hier mit „Wahrnehmen“ als grundsätzliche Meditationspraxis beschreibe, wird im traditionellen Buddhismus und auch in modernen, psychologisch orientierten Strömungen „Achtsamkeit“ genannt.

Der Psychologe Willi Zeidler schreibt:
Achtsamkeit lehrt den Praktizierenen, sich seiner Gefühle (auch der unangenehmen) bewusster zu werden, sie intensiver wahrzunehmen, und sich ihnen zu öffnen, anstatt sie zu vermeiden. Diejenigen, die Achtsamkeit übten, bekämen die Erfahrung, Gefühle als vorübergehend, sich wandelnd und vergänglich wahrzunehmen, wodurch die unangenehmen Gefühle nicht mehr angsteinflößend sein müssten und die Positiven mehr genossen würden.

Die wiederholte Übung von Achtsamkeit erlaube dem Praktizierenden die Fähigkeit zu entwickeln, in stressreichen Situationen ruhig und zentriert von Gedanken und Gefühlen zurückzutreten, anstatt sich ängstlich Sorgen zu machen oder sich an negativen Denkmustern zu beteiligen.
Zeidler, Willi: Unterschiede in der Emotionsverarbeitung bei Achtsamkeitsmeditierenden und Nichtmeditierenden

Gesundung durch Achtsamkeit

Ein guter, einfach zu lesender und fundierter Artikel zu diesem Thema ist in der Fachzeitschrift „Geist und Gehirn“ 2006 erschienen:

„Die klinischen Anwendungen von Achtsamkeit sind heute vielfältig: Studien berichten etwa von Erfolgen bei der Behandlung von Stresssymptomen, chronischem Schmerz, Depression und Borderline-Störungen. Methodisch gesicherte Wirksamkeitsnachweise stehen allerdings noch aus.“
Willkommen im Jetzt!

Mein Kommentar

Hmmm. Meditation ist zweifellos hilfreich für körperliche und seelische Beschwerden. Es wäre jedoch weit gefehlt, Meditation über bloße Achtsamkeit zu definieren. Meditation geht über den Körper, die Gedanken und die Gefühle hinaus, und dann selbst auch noch über Achtsamkeit hinweg. Körper und Gedanken lassen sich relativ schnell wahrnehmen, Gefühle zu beobachten ist viel schwieriger, weil wir meist so sehr mit ihnen identifiziert sind. Das bedeutet, wir hegen keinen Zweifel, dass sie wirklich und berechtigt sind.

Eine Meditationstechnik zum Üben, wie man Gefühlen mit Abstand begegnen kann – ohne sich zu spalten:
Direkt Schauen


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Meditation verstehen
Alles findet sich im Nichts

Einen erfrischenden, kraftschöpfenden Tiefschlaf und viel Freude an der entstehenden Wachsamkeit

wünscht

Samarpan

PS: Emotionale Wunden heilen mit Tibetan Pulsing
PPS: Zwei Buchempfehlungen zum Thema:
Emotional bewusst: Wie wir Angst, Wut und Eifersucht in kreative Energie verwandeln
Angst: Die Unwägbarkeiten des Lebens verstehen und annehmen


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Im September schenken wir im Zen Shop jedem Besteller einen ZEN-Lesezeichenkalender 2009 dazu:

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Verschiedene Meditationstechniken

Liebe dich selbst und beobachte wachsam – das ist die Essenz, die alle Meditationstechniken gemeinsam haben. Was Buddha in so einfachen Worten beschreibt, wurde von Meistern aller Traditionen in unzählige Meditationsübungen übersetzt. Zu meditieren bedeutet jedoch nicht nur still zu sitzen, seinen Atem zu beobachten und ein Mantra zu rezitieren. Es gibt noch andere spannende Methoden…

Sich selbst lieben und beobachten

Tipps

Die Essenz, die in jeder Meditationstechnik zu finden ist, hat Buddha im Dhammapada formuliert:

Love yourself and watch -
today, tomorrow, always.

Die Methode ist so einfach und könnte in jedem Moment praktiziert werden, wären wir nicht weit davon entfernt, uns zu lieben oder unvoreingenommen und wachsam wahrzunehmen. Über Jahrhunderte hinweg haben sich unzählige Meister aller Traditionen ihrer Schüler erbarmt und alle Arten von Techniken entwickelt, die ihnen den Weg erleichtern sollen. Im Folgenden eine nicht repräsentative Auswahl …

Traditionelle Meditationstechniken

Zazen
Vipassana Meditation
Mantras rezitieren

Zazen wird in der japanischen Tradition des Zen (einer Abspaltung des Buddhismus) praktiziert, Vipassana und Mantras im Buddhismus und im Hinduismus. Allen diesen Techniken ist gemein, dass sie weitgehend ohne körperliche Bewegung sind und strenge Regeln auferlegen, die sich über einen längeren Lebenszeitraum hinziehen.

• Zazen ist eine sehr disziplinierte Methode, bei der bewegungslos, wachsam in einer bestimmten Körperhaltung gesessen wird. Zazen ist das richtige für Menschen, die Strukturen und Disziplin lieben.
Ein praktizierender Mönch erklärt die Technik von Zazen

• Die Meditationsmethode der Vipassana Meditation dreht sich um den Atem. Ähnlich wie im Zazen wird die traditionelle Meditation der Vipassana mit einem Ehrenkodex verbunden, als Hilfe, sich nicht im gewohnten Denken zu verlieren. Wenn einmal in der Tiefe verstanden ist, was Wahrnehmen und Beobachten bedeutet, dann ist die Vipassana Meditation überall und immer zu praktizieren.
Short Introduction to Vipassana Meditation

• Viele Mantra-Meditationstechniken beruhen auf traditionellen hinduistischen Lehren. Die Gefahr dieser Methoden ist die Einschläferung des Verstandes durch ständige Wiederholung, Wachsamkeit ist dabei nur schwer aufrecht zu halten. Ein Beispiel von praktizierter Mantra Meditation:
Mantra – Om Mani Padme Hum

Traditionelle aktive Meditationsmethoden

Tanz der Derwische (Whirling)
Gurdjieffs Heilige Tänze
112 Book of Secrets Meditationen

Wie schon oben erwähnt, gibt es soviele Meditationstechniken, wie es Meister gibt und gegeben hat. Es ist mir unmöglich, einen kompletten Überblick zu geben. Deshalb hier nur eine minimale Auswahl an Methoden, die ich selbst als besonders wohltuend empfunden habe.

• Aus der arabischen Sufi Tradition kommt der Tanz der Derwische. Die Schüler drehen sich hingebungsvoll um ihre eigene Achse, sie lösen sich in der Liebe auf und sinken in den Raum der Wachsamkeit.
Whirling Dervishes
Auch heute noch wird der Tanz der Derwische praktiziert, in moderner Form im Osho International Meditation Resort. Videha, Lehrer der „Sufi Whirling Meditation“ im Osho Resort, erklärt in dem folgenden Videoclip: „Die Essenz der Methode ist zu dem unbeweglichem Zentrum in der Mitte der Bewegung zu gelangen, dem Raum von bewusster Wahrnehmung…“
The Touch of the Divine

• Gurdjieffs Heilige Tänze sind eine Meditationsmethode, die ebenfalls aus alter Tradition stammen. Ein Ausschnitt aus dem Film über Gurdjeffs Suche:
„Meetings with Remarkable Men“. Der Abt des Klosters erklärt, die Schüler bewegen sich ohne Unterbrechung durch ihren Körper. Die ganzen Automatismen werden aufgelöst und zurück bleibt liebevolle Wahrnehmung.
Eine westliche Demonstration „Ho Ya“ im Osho Resort

Auch die Gurdjeff Tänze werden heute noch praktiziert, zum Beispiel auf Korfu.

• Die 112 Meditationstechniken aus dem tantrischen Buch der Geheimnisse arbeiten mit Wahrnehmung auf vielen Ebenen. Ein paar Beispiele:

Die Kunst des Zuhörens
Mitten im größten Verlangen wende dich ab
Fühle mit jedem Lebewesen
Balsam auf Beziehungswunden

Zeitgemäße aktive Meditationsmethoden

OSHO Dynamische Meditation
OSHO Kundalini Meditation
OSHO Mystic Rose Meditation

Der moderne, reizüberflutete, psychisch angespannte Mensch braucht aktive Meditationstechniken, um liebevoll wahrnehmen zu können. Er ist so voll mit Eindrücken und psychischen Belastungen, dass es ihm schwerfällt, sich dem Raum der Wahrnehmung hinzugeben. Die Osho Meditationstechniken beginnen alle mit körperlich aktiven Phasen und dann erst folgt stilles Nichts-Tun. Der Körper und der Verstand werden zunächst erschöpft, damit Hingabe und Loslassen danach relativ einfach passieren können.

OSHO Dynamische Meditation
OSHO Kundalini Meditation
OSHO Mystic Rose Meditation 1. Teil
Mehr über den 3-wöchigen Prozess

Es gäbe noch so viel mehr über Meditationstechniken zu sagen, vielleicht mache ich mal wieder einen Noseletter, bei dem ich auf Vor- und Nachteile einzelner Techniken eingehen werde. Ich kann nur empfehlen, mit allen möglichen Techniken zu experimentieren. Eine Methode auswählen und sie am besten ein paar Wochen lang ausprobieren, tief in die Technik eindringen und wenn sie nicht beglückt, dann zur nächsten weitergehen. Solange, bis Buddhas letztendliche Meditationsübung zum Lebensalltag geworden ist, 24 Stunden lang:

Liebe dich selbst und beobachte

Viel Spaß beim Experimentieren
wünscht

Samarpan

PS: Der Webdesigner von FindYourNose.com stellt sich vor
PPS: Welche Meditationstechnik passt zu mir?

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Arbeit

Meditation = sich selbst feiern

Noseletter 39 – Was passiert, wenn man meditiert?

Meditation führt nicht nur in einen natürlichen Zustand des Glücklichseins mit sich selbst – Meditation und Feiern sind das Selbe, sie sind eins! Meditieren ist gleichzusetzen mit sich selbst zu feiern, Lebendigkeit in Dankbarkeit zu genießen.

Tipps

„I celebrate myself“ — „Ich feiere mich selbst“, sagte einst der amerikanische Poet Walt Whitman und damit trifft er genau den Kern der Meditation. Meditation ist Sich Feiern! Wer Meditation nur als Pflicht erfüllt, der verpasst das Wesen der Meditation. Veetman hat einmal gesagt: „Feiere die Zeit der Meditation und wenn du das nicht kannst, dann lass es gleich bleiben, dann ist Meditieren reine Zeitverschwendung.“
„Millionen von Menschen verpassen Meditation, weil Meditation eine falsche Bedeutung bekommen hat. Sie erscheint sehr düster und ernsthaft, so dass sie nur etwas für sehr unlebendige und „fromme“ Menschen zu sein scheint, die jegliche Freude am Leben verloren haben.

Ein wahrhaft meditierender Mensch wird lebendig, wach und spielerisch. Er erlebt das Leben voller Freude und Dankbarkeit. Er ist nicht ernsthaft, er ist entspannt und genießt das Leben in vollen Zügen. Er erfährt das Leben nicht als ein Problem das er lösen muss, sondern als ein Mysterium, das er feiern kann.“

www.meditationincelebration.com

Meditationstechniken sind keine bloßen Geist- und Körperertüchtigungen, die man schnell mal absolviert und dann wird das Leben schön! Meditation an sich ist das schöne Leben, das mit Dankbarkeit während der Meditation erkannt wird. Wenn die Meditationspraxis nicht erfüllend ist, dann sollte man vielleicht die Methode wechseln – zu einer, bei der das Herz aufgeht. Oder, der Praktizierende selbst ist unbewusst damit beschäftigt, ein „Meditationsziel“ erreichen zu wollen, was der Freude und Feierstimmung des Moments entgegen steht.
„In der Grenzsituation von Sein und Nichtsein ist alles, das ist, ein Grund zum Feiern – egal, was es ist. Nur das Dasein an sich, das Lebendürfen, das Teilnehmendürfen, das sich Bewegendürfen, ist ein Grund zum Feiern, ist Feiern. Dieses Bewusstsein ist es, das uns in der Feier mit großer Dankbarkeit erfüllt. Das uns erfüllt und zufrieden macht, das die Momente der Feier einzigartig macht – das Bewusstsein, dass wir immer und in jedem Moment auf der Grenze von Sein und Nichtsein stehen und uns dem Leben, dem Sein, zuwenden dürfen.“

Zitat von Mahamudra

„Das ganze Leben ist in Wirklichkeit vollkommen und eine Feier. Meist nehmen wir dies aber auf Grund unserer Erwartungen und Muster nicht wahr. Meditation hilft uns, das Leben wieder bewusst und entspannt in seiner Vollkommenheit wahr zu nehmen und zu feiern.“

www.glueckleben.de

Und schließlich ein Auszug aus dem treffenden Gedicht von Walt Whitman
… „I CELEBRATE myself“ …
„ICH FEIERE mich selbst;
und was ich mir denke, das sollst auch du dir denken;
denn jedes kleinste Atom, das zu mir gehört,
gehört genauso auch zu dir.

Ich hänge herum und lade meine Seele ein;
ich lehne mich an und mache es mir bequem,
dabei beobachte ich den Speer eines Sommergrases…

Häuser und Zimmer sind voller Parfüm -
die Regale sind mit Parfüm vollgestopft;
ich atme den Duft in mich hinein und kenne ihn und mag ihn;
die Destillation könnte mich auch berauschen,
doch das lasse ich nicht zu.

Die Atmosphäre ist kein Parfüm -
sie hat keinen Geschmack von Destillation -
sie ist geruchlos;
sie ist für immer für meinen Mund -
ich bin in sie verliebt;
ich werde zur Böschung am Waldrand gehen,
die Maske ablegen und nackt werden;

ich bin total verrückt danach,
mit mir in Kontakt zu sein.“

Walt Whitman

Hier zeigt sich jemand, der sich feiert

Viel Spaß beim Meditieren und Sich Feiern
wünscht
Samarpan

PS: Englisch lernen per Telefon
PPS: Ich feiere mich in dieser Woche ganz offiziell…


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