Archiv für den ‘lebendigkeit’ Tag

99 Gründe für Meditation

Noseletter 65 – Was passiert, wenn man meditiert?

Vieles passiert, wenn man meditiert. Hier eine – unvollständige – Liste, mit 99 guten Gründen für Meditation…

99-gruende-meditieren

Was passiert eigentlich, wenn man meditiert?

99 Antworten

1. Man hat einen ewigen Begleiter – den Atem
2. Man beginnt, sich zu lieben
3. Mehrmals am Tag fühlt man, dass sich dieser Moment zu leben lohnt
4. Man freut sich über Herausforderungen
5. Man genießt es, sich zu entspannen
6. Es entsteht körperliches Wohlbefinden
7. Man fühlt sich dankbar
8. Man lernt, loszulassen
9. Die kleinen Dinge im Leben sind genauso wichtig wie die großen
10. Freunde – das sind Menschen, Tiere und Pflanzen
11. Man lernt, auf sich und seine Bedürfnisse zu hören
12. Man liebt andere Menschen für das, was sie sind
13. Man lässt es, mit sich selbst zu kämpfen
14. Man handelt spontan
15. Morgens aufzustehen ist ein Geschenk, genauso, wie abends ins Bett zu gehen
16. Man entwickelt einen eigenen Stil beim Kochen, Malen, Gehen
17. Der Körper balanciert sich aus, so auch das Leben
18. Man hat viel Energie für die wichtigen Dinge im Leben
19. Man bekommt nicht so schnell eine Grippe, weil das Immunsystem sich verbessert
20. Man braucht nur noch sich selbst zu gehorchen
21. Leere Zwischenräume werden interessant
22. Man liebt es, zuzuhören
23. Man wird kreativ mit Tätigkeiten, bei denen man es nie erwartet hätte, zum Beispiel Putzen
24. Man regt sich nicht mehr über Dinge auf, die nicht funktionieren
25. Man erblüht mit seinem Wesen
26. Sicherheit ist etwas, was man in sich und nicht außerhalb findet
27. Man freut sich darüber, eigene Unbewusstheit zu sehen
28. Man fließt wie der Fluss ins Meer
29. Das Essen und der Tee schmecken köstlich
30. Man erfährt, was es bedeutet, zu sterben
31. Die Reaktionsfähigkeit wird schneller
32. Man lernt, über sich selbst zu lachen und über andere
33. Der Geruch einer Rose verzückt
34. Man verhält sich konstruktiv
35. Man erfährt Schönheit, Wahrheit und Göttlichkeit
36. Farben werden intensiv wahrgenommen
37. Man lebt seine Wahrheit
38. Man findet in jeder Situation einen Ruhepol
39. Die Urteile der anderen werden zur Anregung, nicht zur Bedrohung
40. Man lernt sich hinzugeben, im täglichen Leben, in der Liebe und auch im Tod
41. Man liebt es, dazu zu lernen
42. Das Leben vereinfacht sich
43. Entscheidungen zu treffen wird leicht
44. Man geht ungestört seinen Weg
45. Glück ist, wenn man alleine ist
46. Veränderung wird zum Lebensstil
47. Wut, Eifersucht und Sorgen verlieren an Intensität
48. Man hört auf, zu hoffen
49. Man lässt es, wegzurennen und zu vermeiden
50. Man lernt, Schmerzen als Ton wahrzunehmen
51. Katastrophen werden zu einer Gelegenheit für Bewusstheit
52. Man erkennt, dass das Leben aus vielen Facetten besteht
53. Man muss niemanden mehr verurteilen, auch nicht sich selbst
54. Man lernt, nichts zu tun
55. Man vertraut dem Leben
56. Der Bauch entspannt sich
57. Schönheit ist nicht mehr eine Frage der Figur
58. Man lernt, dass es viele Wahrheiten gibt
59. Man freut sich über die Vielfalt an Formen
60. Oben und unten, besser und schlechter, richtig und falsch haben keine Bedeutung
61. Man liebt Stille, selbst im größten Lärm
62. Zuhause ist innen
63. Sanfte, freundliche, warme und gütige Momente sind Teil des Alltags
64. Stressgedanken werden mit Abstand beobachtet
65. Man muss nicht mehr auf die Emotionen anderer reagieren, sondern hat eine Wahltext
66. Man entdeckt völlig neue Seiten an sich
67. Man lernt, still zu sitzen und einfach zu sein
68. Man genießt die Luft, die man atmet
69. Man ist allein und hat doch viele Freunde
70. Sex wird zur Meditationserfahrung
71. Man handelt intelligent, im Sinne von situationsgerecht
72. Man kann ohne Grund lachen und weinen
73. Man lernt seine Denk- und Funktionsweise kennen
74. Man beginnt, den Körper und seine Bedürfnisse zu verstehen
75. Minderwertigkeit und Zweifel an sich selbst verschwinden
76. Man lernt, Gegensätze als sinnvolle Ergänzung zu verstehen
77. Man wird cool in jeder Hinsicht
78. Man findet seinen eigenen Rhythmus
79. Man muss seinen Ärger nicht an anderen Menschen auslassen
80. Man hat den Mut zur Lücke
81. Lieben wird einfach
82. Man schaut Menschen zu, ohne sie zu bewerten
83. Man findet Gefallen an Langsamkeit
84. Man lacht aus dem Bauch heraus
85. Man entwickelt Sorgfalt – sich, dem Partner und allen Lebewesen gegenüber
86. Man lebt in dem Gefühl, Zeit zu haben und empfänglich sein zu können
87. Mit Freunden geht man lieber Tee trinken als ins Kino
88. Die Dinge ordnen sich – im Körper, wie im Leben
89. Man lebt in der Welt wie ein Schauspieler in einem Theaterstück
90. Das Unbekannte ist interessant und wird gesucht
91. Man kann über Politiker lachen
92. Man denkt mit, man fühlt mit
93. Der Sohn, die Tochter, die Verwandten, werden zu Freunden
94. Wertvolle Schmuckstücke verlieren ihren Wert
95. Man genießt es, zu warten
96. Wer A sagt, muss nicht unbedingt auch B sagen – Sklaventum verlassen
97. Das Leben wird lebendiger
98. Man lernt, aus der Stille zu sprechen und zu handeln
99. Man muss nichts vollenden – der Moment ist vollendet

… so auch diese Liste, die noch endlos weitergeführt werden könnte.

Viel Spaß beim Meditieren

Samarpan

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Mönche, die mit ihren Gehirnhälften spielen

Im Januar Noseletter geht es um die zwei Welten unserer Gehirnhälften. In wissenschaftlichen Studien hatten tibetische Mönche den folgenden Test gemacht und bewiesen, wie sie durch Meditation ihre Gehirnhälften unabhängig voneinander benutzen können. Mache selbst den Test und erfahre, wo du stehst.

Wechselspiel von Worten zu Farben

Sehen-meditation

Wie weit geht deine Entspannung?

Versuche, den obenstehenden Text im Bild zu lesen.
Kannst du das, ohne dabei zu zögern?
Kannst du auch die Farben vorlesen und nicht das Wort?

Konflikt der Gehirnhälften

Was passiert in dem Test mit dem Gehirn? Beim Lesen entsteht ein Konflikt zwischen den beiden Gehirnhälften. Die eine Gehirnhälfte versucht, die Farbe zu bestimmen, während die andere darauf besteht, das Wort zu sagen.

Dieser Test wurde mit tibetischen Mönchen durchgeführt, die ihn ohne Schwierigkeiten bewältigten. Sie konnten die Worte genauso schnell vorlesen, wie die Farben. Woher kommt das? Menschen, die meditieren, haben die Fähigkeit, die Funktionen ihrer Gehirnhälften unbeteiligt zuzulassen.

Im Deutschlandfunk gab es Ende Dezember 2008 einen empfehlenswerten Hörfunkbeitrag, der darauf eingeht.
Neuronen und Nirwana Teil 2, Wie das Gehirn die Welt überwindet

Wechsle die Gehirnhälfte

Normalerweise befinden wir uns in der ‘Wort-Welt’, was bei diesem Test, Probleme verursacht. Es ist jedoch relativ einfach, in die ‘Farb-Welt’ zu wechseln. Probiere es aus:

Entspanne den Bauch und schaue mit weichem, offenen Blick auf alle Farben, ohne auf die Schrift zu achten. Entspanne! Es gibt nichts zu erreichen. Entspanne die Gesichtszüge. Dann gehe langsam von einer Farbe zur anderen, während du in der Entspannung bleibst. Der Zustand ist der eines Kindes, das sich einfach nur Farben ansieht und noch keine Worte lesen kann. Bleibe in dieser Welt und lese eine Farbe nach der anderen vor.

‘Wort-Welt’ und ‘Farb-Welt’

Das ist, was in Meditation passiert. Die Welt wird mit unschuldigem Blick gesehen, sie wird zur weiten und lebendigen ‘Farb-Welt’. Was nicht bedeutet, dass nicht jederzeit wieder zur ‘Wort-Welt’ gewechselt werden kann. Die ‘Wort-Welt’ ist die Welt der Gedanken, Sorgen, Ängste. Ganz ähnlich wie beim Lesen in dem Test ist der Meditierende fähig, diese Welt lediglich wie eine Form anzusehen. Worte, Emotionen (Gefühls-Dramen) oder Gedanken sind vorhanden, doch wie die Worte im Test können sie unbeachtet beiseite gestellt werden.

Die ‘Farb-Welt’ ist die ungefilterte, sinnliche Welt. Da gibt es Gerüche, Geschmack, Farben, Gefühle und Klänge, die direkt erfahren werden können. Die sinnliche ‘Farb-Welt’ existiert genau jetzt und genau hier. Deshalb benutzen viele Meditationstechniken die Sinne, um aus dem unwirklichen Gedankenstrom der ‘Wort-Welt’ in die Gegenwart und dessen Realität zu wechseln.

Beispiele für ‘Farb-Welt-Meditationen’

Gefühle vertiefen, Sinne benutzen

Gedanken ignorieren

Mitten im größten Verlangen – wende dich ab

Auf Worte verzichten und still werden

Sprung in die Stille

Die Wahrnehmung der ‘Wort-Welt’ und die direkte Erfahrung der ‘Farb-Welt’ sind jedoch nicht das Ende der Reise. In der Meditation geht es über diese Welten hinaus, zu der einzigartigen Qualität, die beide Welten sehen kann. Zur bewussten Wahrnehmung dessen, was jenseits von Farben und Formen besteht. Es gibt viele Worte dafür: Stille, Urgrund des Seins, das Nichts, Ursprünglichkeit, der innere Buddha, Meditation…

Worte können nichts darüber erzählen – zumindest meine nicht. Deshalb endet dieser Noseletter hier.

Viel Spaß beim Meditieren
und dem Erforschen von ‘Wort-’ und ‘Farb-Welten’

Samarpan

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Kleinigkeiten aus einem einfachen Leben

Heute ein kleiner Mix aus diesem und jenem, lustige und nette Kleinigkeiten aus dem täglichen Leben…

Neu-jahr-noseletter

Dies und das zum Neubeginn

Zu Anfang des Neuen Jahres ein Orakel mit Gummibärchen. Stelle dir eine Frage und hier bekommst du die Antwort von dem Gummibärchen Orakel

In seinen Namen schauen

Was bedeuten wohl:
‘Esel Torten’ oder
‘Lerne es tot’ oder
‘Selten Tore’?

Das alles heißt Noseletter!
(‘Lerne es tot’ ist ja nicht gerade der Hit. Ist wahrscheinlich höchst spirituell gemeint…)
Mit Hilfe eines Anagramm-Generators kannst du entdecken, was hinter deinem Namen steckt…

Unschuld entdecken

Eine 6-jährige, die die Herzen der Engländer eroberte
(und auch meins)
Connie Talbot – eine sooo süße Stimme

Neu überdenken

Gebete für den Präsidenten
Eine Internetseite, die Millionen mobilisieren möchte, „täglich für unseren Präsidenten, unsere Führer, unsere Nation und unsere Streitkräfte zu beten“
Hätte irgendwie besser laufen können im letzten Jahr, nicht?
The Presidential Prayer Team

Ein leichtes Herz pflegen

Da braucht es wohl noch ein wenig Übung für die meisten von uns….
Wie man in ein kleines Auto einsteigt

**

Da kann ich wirklich laut lachen…
Französische Polizei einmal anders

**

Lustiges unter anderem über Unternehmensberater
Volker Pispers 2004, Berufsgruppen, die diese Welt nicht braucht

**

Ok,ok, kann doch jedem Mal passieren…
Die Abkürzung für Intelligenzquotient

Entspannen

Ein Platz für Demut – Natur!
A Place to be humble

Abenteuer

Abenteuer mit sich selbst wagen. Vielleicht mal einen unterstützenden Platz besuchen?
Erfahrungen mit dem Osho Resort

Viel Spaß beim Meditieren
und dem täglichen Neubeginn

Samarpan

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Das Gehirn funktioniert besser

Noseletter 58 – Was passiert, wenn man meditiert?

Nur 20 – 40 Minuten lang bewusst wahrnehmen und die grauen Gehirnzellen vermehren sich. Nach einem brandaktuellen Interview vom Spiegel mit einer amerikanischen Hirnforscherin verursacht Meditieren erhebliche Auswirkungen auf Wohlbefinden, Gedächtnis, Kognition und Gesundheit. Zum Beispiel altert durch regelmäßige Meditation das Gehirn langsamer…

Meditation lässt das Gehirn wachsen

Gehirn-meditieren

„Einem Bericht des New Scientist vom 15. November 2005 zufolge haben Forscher herausgefunden, dass Meditation nicht nur ein wohltuendes Gefühl und Ruhe hervorruft, sondern auch die Leistungsfähigkeit erhöht sowie die Struktur des Gehirnes verändert.

Sie fanden heraus, dass durch die Meditation die Stärke der Hirnrinde in Bereichen, die für die Aufmerksamkeit und für sensorische Prozesse zuständig sind, zunimmt, wie auch der präfrontale Cortex und das rechte vordere Insolinom.“

Forscher haben entdeckt, dass Meditation das Gehirn aufbaut

2 Monate Meditation und das Gehirn ist verändert

Auszüge aus einem Interview mit Sara Lazar, Hirnforscherin am Massachusetts General Hospital:

„Die ersten Veränderungen zeigen sich schon, wenn man nur zwei Monate lang regelmäßig meditiert. Beispielsweise erhöht sich die Dichte der grauen Substanz. Unsere Daten legen nahe: Je häufiger ein Mensch das Meditieren übt, desto stärker wächst sein Gehirn.

Wir wissen, dass verschiedene Mechanismen am Werk sein können. Dazu gehört eine vermehrte Bildung von Blutgefäßen im Gehirn sowie eine Zunahme der Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Bisher vor allem im sogenannten Insellappen, der zum Großhirn gehört und für das Erkennen innerer Empfinden eine Rolle spielt. Überdies war eine Region im frontalen Kortex verändert, der wichtig ist für Aufmerksamkeit und Gedächtnis.“

Auszug aus Spiegel Online vom 25.11.2008
Weitere Information:
Harvardscience: Meditation associated with changes in brain, aging und
Harvardscience: Meditation found to increase brain size

Verdichtung ‘grauer Gehirnzellen’

„Im Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen, wurde innerhalb von Meditationsstudien der Frage nachgegangen, wie sich Meditationstraining auf die Funktion und Struktur des Gehirns auswirkt.

Der Vergleich von Meditierenden und Nichtmeditierenden ergab eine deutlich höhere Konzentration grauer Substanz in verschiedenen Hirnarealen bei den Meditierenden. Die graue Substanz im Gehirn ist die Schicht, in der unter anderem die Zellkörper der Nervenzellen lokalisiert sind. Allgemein wird angenommen: Eine dickere Schicht beziehungsweise eine größere Konzentration an grauer Substanz verbessert die jeweilige Funktion des Hirnareals.

Emotionales Umlernen wird möglich

Insbesondere zeigen sich Effekte im insulären Kortex, in dem Signale aus dem Körperinnern repräsentiert werden, sowie im Hippocampus. Dieser spielt eine ganz wichtige Rolle für das Langzeitgedächtnis und – als Teil des Limbischen Systems – für die Emotionen. Interessante Veränderungen bei den Meditierenden fanden wir zudem in einer Region, die für das Regulieren von Emotionen zuständig ist – dem orbitofrontalen Kortex. Dieses Areal unterstützt das Umlernen von Emotionen. Löst etwa eine Situation bei einem Menschen normalerweise Angst aus, dann ist es diese Region, die daran beteiligt ist, wenn der Betreffende lernt, auf die gleiche Situation eine andere, positive Gefühlsreaktion zu entwickeln.

Geistige Flexibilität

Es gibt erste Hinweise darauf, dass Meditation hier ebenfalls strukturelle Veränderungen bewirkt. Ganz konkret: Je mehr Zeit die Praktizierenden in ihr Meditationstraining investieren, desto größer ist offensichtlich die Konzentration grauer Substanz in dieser Hirnregion. Möglicherweise ist es diese Veränderung im Volumen und damit in der Verschaltung, die den Meditierenden hilft, die Umwelt mit „neuen Augen zu sehen“ und eingefahrene emotionale Reaktionsmuster durch eine offene, wohlwollende Haltung zu ersetzen – eine geistige Flexibilität, die bei vielen mit zunehmendem Alter nachlässt.“

Auszug aus Eine betörende Flucht aus der Gedankenflut

Fitness fürs Gehirn

Meditationsmethoden, die das Gehirn stärken
Gibberisch Meditation

OSHO Nadabrahma Meditation

Betrachte die Vergangenheit wie einen Traum

OSHO Devavani Meditation

Berühre sanft deine Augen

Bei Albträumen und Schlafstörungen

Schauen lernen
… und viele andere mehr.

Viel Spaß beim Meditieren
und einem lebensfrohen Gehirn

wünscht
Samarpan

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Meditation = sich selbst feiern

Noseletter 39 – Was passiert, wenn man meditiert?

Meditation führt nicht nur in einen natürlichen Zustand des Glücklichseins mit sich selbst – Meditation und Feiern sind das Selbe, sie sind eins! Meditieren ist gleichzusetzen mit sich selbst zu feiern, Lebendigkeit in Dankbarkeit zu genießen.

Tipps

„I celebrate myself“ — „Ich feiere mich selbst“, sagte einst der amerikanische Poet Walt Whitman und damit trifft er genau den Kern der Meditation. Meditation ist Sich Feiern! Wer Meditation nur als Pflicht erfüllt, der verpasst das Wesen der Meditation. Veetman hat einmal gesagt: „Feiere die Zeit der Meditation und wenn du das nicht kannst, dann lass es gleich bleiben, dann ist Meditieren reine Zeitverschwendung.“
„Millionen von Menschen verpassen Meditation, weil Meditation eine falsche Bedeutung bekommen hat. Sie erscheint sehr düster und ernsthaft, so dass sie nur etwas für sehr unlebendige und „fromme“ Menschen zu sein scheint, die jegliche Freude am Leben verloren haben.

Ein wahrhaft meditierender Mensch wird lebendig, wach und spielerisch. Er erlebt das Leben voller Freude und Dankbarkeit. Er ist nicht ernsthaft, er ist entspannt und genießt das Leben in vollen Zügen. Er erfährt das Leben nicht als ein Problem das er lösen muss, sondern als ein Mysterium, das er feiern kann.“

www.meditationincelebration.com

Meditationstechniken sind keine bloßen Geist- und Körperertüchtigungen, die man schnell mal absolviert und dann wird das Leben schön! Meditation an sich ist das schöne Leben, das mit Dankbarkeit während der Meditation erkannt wird. Wenn die Meditationspraxis nicht erfüllend ist, dann sollte man vielleicht die Methode wechseln – zu einer, bei der das Herz aufgeht. Oder, der Praktizierende selbst ist unbewusst damit beschäftigt, ein „Meditationsziel“ erreichen zu wollen, was der Freude und Feierstimmung des Moments entgegen steht.
„In der Grenzsituation von Sein und Nichtsein ist alles, das ist, ein Grund zum Feiern – egal, was es ist. Nur das Dasein an sich, das Lebendürfen, das Teilnehmendürfen, das sich Bewegendürfen, ist ein Grund zum Feiern, ist Feiern. Dieses Bewusstsein ist es, das uns in der Feier mit großer Dankbarkeit erfüllt. Das uns erfüllt und zufrieden macht, das die Momente der Feier einzigartig macht – das Bewusstsein, dass wir immer und in jedem Moment auf der Grenze von Sein und Nichtsein stehen und uns dem Leben, dem Sein, zuwenden dürfen.“

Zitat von Mahamudra

„Das ganze Leben ist in Wirklichkeit vollkommen und eine Feier. Meist nehmen wir dies aber auf Grund unserer Erwartungen und Muster nicht wahr. Meditation hilft uns, das Leben wieder bewusst und entspannt in seiner Vollkommenheit wahr zu nehmen und zu feiern.“

www.glueckleben.de

Und schließlich ein Auszug aus dem treffenden Gedicht von Walt Whitman
… „I CELEBRATE myself“ …
„ICH FEIERE mich selbst;
und was ich mir denke, das sollst auch du dir denken;
denn jedes kleinste Atom, das zu mir gehört,
gehört genauso auch zu dir.

Ich hänge herum und lade meine Seele ein;
ich lehne mich an und mache es mir bequem,
dabei beobachte ich den Speer eines Sommergrases…

Häuser und Zimmer sind voller Parfüm -
die Regale sind mit Parfüm vollgestopft;
ich atme den Duft in mich hinein und kenne ihn und mag ihn;
die Destillation könnte mich auch berauschen,
doch das lasse ich nicht zu.

Die Atmosphäre ist kein Parfüm -
sie hat keinen Geschmack von Destillation -
sie ist geruchlos;
sie ist für immer für meinen Mund -
ich bin in sie verliebt;
ich werde zur Böschung am Waldrand gehen,
die Maske ablegen und nackt werden;

ich bin total verrückt danach,
mit mir in Kontakt zu sein.“

Walt Whitman

Hier zeigt sich jemand, der sich feiert

Viel Spaß beim Meditieren und Sich Feiern
wünscht
Samarpan

PS: Englisch lernen per Telefon
PPS: Ich feiere mich in dieser Woche ganz offiziell…


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Das Wunder der Hingabe

Meine größte Angst erfüllte sich. In dem Seminar „Seelisch Spirituelle Sterbebegleitung“ mit Veetman übte ich den Abschied von meinen Sohn. Sterben ist nicht leicht, weder, wenn geliebte Menschen sterben, noch in der Zeit bevor man selbst stirbt. Niemand möchte wirklich sterben, auch ich wollte es nicht. Es brauchte viele Tränen bis sich der Körper und das „Ich“ endlich dem Unvermeidlichen hingeben konnten. Hingabe an das Unausweichliche öffnet die Türe zum Verstehen. Es war für mich ein Wunder zu sehen, dass ich die Wahrheit schon kannte, sie in vielen Meditationen und auch in der Kindheit erfahren habe und mir nur nicht dessen bewusst war. Die Wahrheit, die weiß, dass Leben und Tod nicht getrennt sind. Dass überhaupt nichts getrennt ist. Dass Vergänglichkeit die Schönheit und Lebendigkeit meines Lebens ausmacht.

Durch Hingabe erblüht Sterben. Das Gleiche passiert in der Meditation.

Es ist der gleiche Prozess: Meditieren und Sterben

Tipps

„Im Sterbeprozess wie auch in der Meditation geschieht ein Rückzug aus dieser Welt, ein sich nach Innen wenden, eine tiefer werdende Erfahrung von Präsenz, eine Haltung der Demut, innere Stille und eine tiefe Erforschung und Frage nach dem wirklichen Selbst. Und in jeder Erfahrung, Sterben wie auch Meditation, werden wir transformiert. In Meditation wählen wir aus, transformiert zu werden, im Sterben werden wir ausgewählt. Beide lassen das Gefühl des Selbst über das beengende „Ich“ hinausgehen, das wir immer zu sein glaubten.

Wir betrachten Tod als eine Tragödie in unserem Leben. Ich (Veetman) sehe den Tod jetzt als eine sichere Reise, auf der Qualitäten wie Gnade natürlich entstehen. Zuerst jedoch ist Sterben niemals leicht. Oft ist körperliches Leiden da, auch wenn es medizinisch fast keinen Grund mehr dafür gibt. Und es ist immer seelisches Leiden da. Niemand von uns möchte gerne sterben, selbst wenn der Tod eine Befreiung von lebensunwürdigen Umständen sein kann. Die Tragödie, die wir empfinden, wenn wir eine tödliche Prognose bekommen, bis zu der Erfahrung von Gnade ist schwer und oft einsam – bis wir den Punkt der Hingabe erreichen.

Wir verbringen unser Leben so leichtsinnig an der Oberfläche. Ein Sterbender sagte einmal zu mir: „Ich habe mein ganzes Leben so gelebt, als ob ich bei einer Kostümprobe wäre. Aber Sterben ist sehr wirklich.“ Sterben sammelt unsere Aufmerksamkeit im Zentrum unseres Wesens. Wachsamkeit ist der Schlüssel und eine nach Innen gerichtete Aufmerksamkeit ist das Tor. Sterben bringt uns dahin, Meditation bringt uns bereits dahin, während wir leben.

Ich sehe Sterbende, die in der Hingabe ihre spirituelle Wahrheit finden und sich in einen natürlichen tiefen Frieden entspannen. So, als ob die Dimensionen des Göttlichen wie eine Hängematte sind, in die sie sich zurücklehnen und entspannen können und darin große Sicherheit und Wohlbefinden erfahren. Ich sehe Menschen, die leben, während sie sterben. An der Schwelle von Leben und Tod beginnen sich Qualitäten wie Rückzug, ein nach Innen gekehrt sein, ein Strahlen, ein tiefes Gefühl von Perfektion und in Ordnung sein, ein tiefes Gefühl des Wissens und liebevolle Güte, Stille und eine Erfahrung des Göttlichen zu zeigen. Dies sind höhere menschliche Qualitäten, die sich auch durch Meditation entwickeln können.“
Auszüge aus Seelisch – Spirituelle Sterbebegleitung, unveröffentlichte Seminarunterlagen von Veetman und Sukhi Masshöfer, Institut für Leben und Sterben
www.leben-sterben.de


Drei Tage nach dem Seminar habe ich das Gefühl, als ob etwas tief drinnen in mir weiter arbeitet. Im Leben zu sterben wirkt nach. Im Außen bemerke ich es an meinen Beziehungen: eine Grundstimmung liebevoller Intimität und Wahrheit ist in den Gesprächen präsent. Und was denkt ihr, wie ich mich gefreut habe, meinen Sohn wieder zu sehen!!
ich wünsche euch eine wunderbare Woche
in Liebe und Leichtigkeit und Stille und Lebendigkeit …

Bis nächsten Mittwoch dann…

Samarpan
(… bedeutet Hingabe)
PS: Ein Buch, welches das Leben und Sterben verändern kann

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Mehr Achtsamkeit im Alltag durch Meditation

Je nach der Anzahl der Jahre, die jemand meditiert und je tiefer die Meditation erfahren wird, desto mehr Achtsamkeit, Wachheit und Lebendigkeit passieren im täglichen Leben.

Der heutige Noseletter fasst eine Untersuchung von Dr. Ulrich Ott zusammen, bei der 251 Meditierende über Übungsdauer, Meditationstiefe und Achtsamkeit im Alltag befragt wurden. Die Studie ist von 2004.

Achtsamkeit im Alltag nimmt mit Übungspraxis und Meditationstiefe zu

Tipps

Verzweifle nicht, wenn du meinst, dass du trotz langer Meditationspraxis noch immer der gleiche Dussel bist. Stimmt nicht! Die folgende Studie beweist es.

Zur Bestimmung der Meditationstiefe wurde die folgende Skala eingeführt:

Flache Meditationstiefe ist, wenn man mit Hindernissen kämpft: Unruhe, Langeweile, Motivations- und Konzentrationsprobleme.

Ein wenig tiefer liegt Entspannung: Wohlbefinden, ruhige Atmung, wachsende Geduld und Ruhe.

Dann gewinnt man die Fähigkeit zur Konzentration (meiner Meinung nach ist Konzentration das falsche Wort): Gewahrsein, Achtsamkeit über die Gedanken ohne Anhaften, Erleben von Kontrolle; Erfahrung einer inneren Mitte, einer starken Energie im Innern, eines Energiefeldes sowie körperlicher Leichtigkeit; Einsichten und Erkenntnisse; Gleichmut und innerer Frieden.

Noch tiefer liegen die Essentiellen Qualitäten: Transzendenz von Methode, Form und Zeitgefühl; Klarheit, Wachheit, Liebe, Hingabe, Verbundenheit, Demut, Gnade, Dankbarkeit, bedingungslose Selbstakzeptanz, grenzenlose Freude.

Und schliesslich die Nicht-Dualität: Kognitive Vorgänge wie Gedanken, Vergleiche, Unterscheidungen, Urteile und Wahrnehmungen von Emotionen und Empfindungen hören auf; Einssein mit allem; Leerheit und Grenzenlosigkeit des Bewusstseins; Transzendenz von Subjekt und Objekt.

Die Ergebnisse der Studie

Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Übungspraxis und Meditationstiefe. Je länger jemand praktiziert, desto tiefer sind seine Erfahrungen.

(a) Je länger jemand meditiert, desto höher ist seine Fähigkeit, Meditation zu absorbieren.

(b) Menschen die nur wenig meditieren erlangen eine ähnliche Meditationstiefe wie die „Experten“, wenn sie empfänglich sind.

(c) Die Achtsamkeit im Alltag nimmt mit den Jahren der Meditation und mit den Meditationserfahrungen zu.

Die Studie ist im Internet nachzulesen. Dr. Ott ist Mitglied der Society for Meditation and Meditation Research.


Zusammenfassung

Natürlicherweise können diese Ergebnisse nur generelle HInweise für den Meditierenden sein. Jeder erlebt Meditation individuell. Dennoch finde ich den Ansatz der Studie wertvoll. Es ist mir eines ncoh einmal besonders deutlich geworden: In der Meditation dreht sich alles um Empfänglichkeit (Absorbierung im Sinne des Autors der Studie). Sie beeinflusst die Tiefe der Meditationserfahrung.

Und wie wird man empfänglich? Osho empfiehlt dynamische Techniken, die das Denken und den Körper erschöpfen und Raum schaffen.
Viel Spaß beim Meditieren und Experimentieren

wünscht euch

Samarpan

PS: Der Tipp der Woche:

In Chemnitz gibts ein Zentrum für Yoga, Meditation, Reiki und Familienaufstellungen. Da kann man selbst ausprobieren, ob die Untersuchung stimmt

PPS: Den aktuellsten Eintrag auf FindYourNose.com findet ihr ganz rechts oben auf jeder Seite.

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