Archiv für den ‘achtsamkeit’ Tag

Hindernisse beim Meditieren 3. Teil

Hindernis-meditation-osho

Noseletter 77 – Was passiert, wenn man meditiert?
Im aktuellen Noseletter der dritte und letzte Teil gängiger Stolperfallen in der Meditation

Missverständnisse in der Meditation

Aus den letzen Noselettern:
Hindernisse beim Meditieren 1 – 4
Hindernisse beim Meditieren 5 – 8

Meditations-Hindernis 9:
Meditieren, weil es die anderen tun

Seiner eigenen, tiefen Sehnsucht folgen

Viele Menschen meditieren, weil es die anderen tun. Der eine erzählt von großartigen Erlebnissen im Stillsitzen, der andere von berührenden Erfahrungen mit Satsang-Lehrern oder wieder ein anderer berichtet von der Dynamischen Meditation und wie gut sie ihm tut. Du denkst, du verpasst etwas und beginnst, ebenfalls zu meditieren. Dann verschwendest du deine Zeit.

Meditiere wenn du eine tiefe Sehnsucht in dir verspürst. Die ganze Welt scheint bedeutungslos zu sein und du möchtest wirklich wissen, wer du bist. Nicht, weil die anderen danach suchen, sondern weil in deinem Herzen die Sehnsucht nach Erkennen klopft. Dann wird Meditieren ganz einfach. Dann ist es so einfach wie atmen.

Meditations-Hindernis 10:
Der Wunsch, etwas erreichen zu wollen

Spielerisch sein

Meditation lässt sich nicht herbeiwünschen oder herbeiorganisieren. Sie geschieht, wenn man nichts mehr zu erreichen sucht. Wie in einem Spiel! Wenn Meditation zum Spiel wird, dann ist alles möglich. Dann bist du nicht angespannt oder ungeduldig, im Spiel bist du nicht in Eile und du möchtest auch kein Ziel erreichen. Du spielst einfach in diesem Moment mit dem was du unter Meditation verstehst. Wenn der Zustand von Meditation geschieht – ok. Wenn nicht, auch gut. Was immer du tust, genieße es. Mache dein Leben zu einem Fest, feiere diesen Moment. Genieße, was auch immer du gerade tust.
„Wenn der Zustand von Meditation ähnlich für dich ist wie ein Zustand ohne Meditation, dann ist dir Meditation geschehen. Mache Meditation nicht zu einer Disziplin, sondern eher zu einem Spiel, bei dem du Spaß hast. Genieße Meditation und kümmere dich nicht um ein Ergebnis.“
Osho – Zitat Auszug aus Book of Secrets

Meditations-Hindernis 11:
Gegen den Verstand und das Denken kämpfen

In Freundschaft mit dem Verstand sein

Meditation ist nicht gegen den Verstand, sondern geht darüber hinaus. Wenn sich die Freundschaft mit dem Verstand vertieft, dann wird dich nichts mehr stören. Kämpfe nicht mit dem Denken, es still werden zu lassen. Die erzwungene Stille wird dir vielleicht sogar einige Zeit gelingen, doch bald wird das Denken wieder zurückkehren. Schließlich benötigst du deinen Verstand im Alltag. Wenn du eine freundliche Beziehung zum Verstand aufbaust wird er zu einer Unterstützung für Meditation werden. Er ist der Boden aus dem die Rosen der Stille wachsen.

Kümmere dich um deinen Verstand, wie du dich um deinen Körper kümmerst. Halte ihn lebendig und sauber. Schmücke ihn mit Gedichten, mit Musik, mit Kunst oder großartiger Literatur. Fülle ihn mit den Größen dieser Kultur. Dann bekommt dein Denken eine eigene Schönheit. Das Denken ist eine Stufe, die zu höheren Gipfeln der Meditation führt: Du bekommst tiefe Einsichten in das Mysterium des Lebens und entdeckst neue Welten und Universen. Der Verstand ist kein Hindernis, du weißt ihn nur nicht richtig zu benutzen.

Meditations-Hindernis 12:
An einer Meditationstechnik festhalten

Wahrnehmen ist deine Natur

Die richtige Meditationstechnik kann viel bewirken, jedoch besteht die Gefahr, die Technik über das Wesentliche von Meditation zu setzen: aufmerksam wahrzunehmen was gerade ist. Der Verstand liebt Techniken, bei der er sich noch ein wenig verbessern kann, die nur noch ein wenig mehr Disziplin und Intensität fordern, dann wird endlich….

Das Natürlichste in uns ist die Fähigkeit wahrzunehmen. Beobachten ist solch eine reine Angelegenheit. Sie steht über dem Verstand, auf reines Beobachten hat der Verstand keinen Zugriff. Nutze Meditationstechniken solange sie dir helfen wacher und sensibler zu werden. Lasse Wachsamkeit in dir wachsen. Wenn du dann wütend bist, dann bemerkst du das. Genauso, wenn du glücklich bist. Benutze deine wache Aufmerksamkeit ständig und auf wissenschaftliche Weise, um mit ganzer Kraft jede Phase des Verstandes wahrzunehmen.

Die vorigen Noseletter zum gleichen Thema:

Hindernisse beim Meditieren 1. Teil
Hindernisse beim Meditieren 2. Teil

Hindernisse in der Meditation – verwandte Beiträge

Der Todfeind eines Meditierenden sind die Worte des Meisters
Meditation ist Nichtstun, Nichtstun ist schwierig
Ein bisschen verrückt sein!
Keine Angst vor Fehlern
Gier verhindert Meditation
Wahrheit ist für Individuen
Kopfweh und Meditation
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Die bisherigen Noseletter:

Was passiert, wenn man meditiert?

Hindernisse beim Meditieren 2. Teil
Hindernisse beim Meditieren 1. Teil
Anzeichen für „erfolgreiche“ Meditation
Meditationsgeflüster mit dem Hara
Paradoxien in der Meditation
Müdigkeit in der Meditation
Meditation ist nicht messbar
Die Kraft der Aufmerksamkeit in der Meditation
Meditation und Trauma
Disziplin: Lieben und dazulernen wollen
Drei Säulen der Meditation: entspannen, beobachten, nicht werten
99 Gründe für Meditation
Freundlichkeit zu sich selbst
Wechselspiel der Gehirnhälften
Kleinigkeiten aus einem einfachen Leben
Der Leere auf der Spur
Quälende Gedanken und Emotionen verlieren sich
Das Gehirn funktioniert besser
Das Leben lieben
Versagen bringt Erkennen
Seine eigenen Erkenntnisse bemuttern
Forschergeist
Heilung
Meine Lieblings-Noseletter des letzten Jahres
Leben in Unsicherheit
Wann soll man meditieren?
Die Hüllen fallen und man ist nackt und natürlich
Wie lange muss ich meditieren?
Eine Zuflucht, die in mir selbst ist
Müdigkeit wehrt Gefühle ab
Intelligenz des Herzens
Verschiedene Meditationstechniken
Man nimmt das Leben leicht
Über das spirituelle Ego
Alzheimer und Meditation
Put-Zen – innen wie außen
I Celebrate Myself
Versteckte Wunden öffnen sich…
Das Wunder von CHI – Lebensenergie
Ungestört auf seinem Weg
Meditation macht reich
Meditation macht sexuell
Meditation ist kein Trostpflästerchen
Das Glück des Alleinseins
Meditation breitet sich in der Welt aus
Vom Sex zur Liebe zum Mitgefühl
Widerstand!
Mit Totalität fühlen
Spiritueller Kitsch und das leere Herz
Intelligente Entscheidungen
Ein Sinn für Schönheit
Meditierende leiden weniger
Das Wunder der Hingabe
Man lernt zu sterben
Wunschlos glücklich
Konzentration ist keine Meditation
Vollmond und Meditation
Geduld! Abwarten und Tee trinken
Wie die Gehirnwellen eines Kleinkindes
Das Herz in der Meditation
Die Antwort ist Nichts!
Zehn Mythen – Das, was Meditation nicht ist
Jogging oder Dynamische Meditation?
Weniger Dramen im Leben
Meditation ist nicht nur Zuckerschlecken
Das „Gute Auge“ der Meditation
Von Nonnen und deren Schläfenlappen
Liebe und Hingabe erhöhen Bewusstheit
Besser Tennis Spielen durch Meditation
Gesundheit durch Achtsamkeit
Können Meditationstechniken gefährlich sein?
Meditation gegen Grippe?
Die richtige Körperhaltung beim Meditieren
Mehr Achtsamkeit im Alltag durch Meditation
Beobachten verändert die Welt in der wir leben

Die Kraft der Aufmerksamkeit in der Meditation

Noseletter 69 – Was passiert, wenn man meditiert?

Aufmerksam zu sein und wach,
den Körper, die Gedanken und Gefühle wahrzunehmen
und sich selbst bewusst zu werden…
das steht im Zentrum einer jeden Meditationspraxis.
Warum?

Über die Magie,

sich selbst Aufmerksamkeit zu schenken

Aufmerksamkeit

„Zwiebeln zu schneiden ist mit einem scharfen Messer soviel einfacher“, berichtet mein Sitzungspartner über seine Küchen-Arbeits-Meditation. Wir sitzen uns aufrecht gegenüber, es ist der dritte Tag des 7-tägigen Satori Meditationsprozesses. Ich blicke ihm aufmerksam in die Augen und bin gespannt, was er noch sagen wird. Sein Koan (eine mit dem Verstand unlösbare Aufgabe) lautet: „Was ist Bewusstsein?“, eine knifflige Frage, wie ich finde.

Was hat Bewusstsein mit Zwiebelschneiden zu tun?
Er spricht von innen heraus: „Mit Bewusstsein verhält es sich ähnlich, ein scharfes Instrument ist nötig, um es wahrzunehmen. Ich frage mich, wie ich meine Intelligenz schärfen kann, um dem näher zu kommen, was Bewusstsein ist…“

Die Grundlage der Meditation:
Wachsame, freundliche Aufmerksamkeit für sich selbst

Es gibt viele Meditationstechniken, die die Intelligenz schärfen und tiefer in die Zusammenhänge des Lebens blicken lassen, der Satori Prozess ist nur eine davon. So verschieden die Meditationsmethoden auch sein mögen, so haben sie doch eines gemeinsam: Aufmerksamkeit für sich selbst!

Aufmerksamkeit birgt ganz unglaubliche Kräfte in sich. Sie kann Berge versetzen und das ist ganz und gar nicht im übertragenen Sinne gemeint. Die Erforschung des Mondes zum Beispiel, basiert auf Menschen, die ihre hundertprozentige Aufmerksamkeit auf den Mond richteten. Das Unvorstellbare wurde eines Tages real, als der erste Mensch auf dem vorher utopisch weit entfernten Planeten spazierenging.

Aufmerksamkeit enthüllt das individuelle, natürliche Selbst

Ähnlich weltbewegende Ereignisse geschehen, wenn sich die Aufmerksamkeit nach innen, zu sich selbst, richtet. Wie ein scharfes Messer schneidet sie durch gewohnte Dumpfheit oder „Ich-weiß-schon-alles-Mentalität“. Nach und nach enthüllt sich dem aufmerksamen, meditativen Zuschauer der so lang gesuchte Kern: sein ureigenes, natürliches und völlig individuelles Selbst.

In diesem Satori Retreat suche ich nach Antworten auf die Fragen „Was ist Leben?“ und „Was ist Liebe?“. Anstatt die Antwort außerhalb von mir zu suchen, suche ich diesesmal in mir. Ich gebe mir hundertprozentige Aufmerksamkeit. Bald enthüllen sich viele, zutiefst befriedigende Einsichten. Die Weisheit, die durch mich hindurchfließt, bekommt den ganzen Raum an Aufmerksamkeit und beginnt sich zu entfalten.

Ein paar Tage nach der Gruppe sind nur Fetzen des Geschehens in der bewussten Erinnerung – die Momente von Weisheit und das Gefühl unbegrenzt zu sein, arbeiten weiter im Unterbewusstsein. Nach der Erfahrung mit früheren Meditationsprozessen wird es noch einige Zeit brauchen, bis sie sich auf natürliche Weise im Alltag ausdrücken werden. Die Magie der Aufmerksamkeit für mich selbst jedoch lebt präsent in jedem Moment, jetzt…

Links zum Thema Aufmerksamkeit und Meditation

Über Mönche, die ihre Aufmerksamkeit bewusst lenken

Über die bewusste Steuerung der Aufmerksamkeit

Beobachten verändert die Welt in der wir leben

Das Mysterium des Wahrnehmens

Wahrnehmen verändert jede Situation

Wahrnehmen lernen

Viel Spaß beim Meditieren
und Sich-selbst-Aufmerksamkeit-schenken

Samarpan

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Disziplin: Lieben und dazulernen wollen

Noseletter 67: Was passiert, wenn man meditiert?

„Jetzt muss ich aber wirklich mal wieder meditieren!“ Kennst du diesen Gedanken? Gleich dahinter kommt dann der Satz: „Warum bringe ich nur nicht die Disziplin auf, regelmäßig zu meditieren?“

Meditation ist Entspannung. Sich eine „Disziplin“ aufzuerlegen, meditieren zu müssen, das passt nicht mit Entspannung zusammen. Disziplin beim Meditieren ist eher Liebe als Zwang.

5 Tipps für Disziplin beim Meditieren

Disziplin-meditation

Es ist ein normaler Mechanismus unseres Körper-Denk-Systems, dass alles, was uns wirklich wertvoll ist, erst einmal aus unserem Bewusstsein weggedrängt wird. (Siehe den Noseletter „Widerstand!“).

Es ist relativ unwahrscheinlich, dass man eines Tages aufwacht und von diesem Tag an regelmäßig meditieren wird. Sich das Meditieren vorzunehmen, hilft auch nichts, das ist so, als ob man den Bock zum Gärtner macht. Dann nimmt sich das Denken vor, nicht mehr denken zu wollen, zu meditieren, und da gibt es doch immer 100 andere wichtigere Dinge vorher zu erledigen…

5 Tipps für mehr Disziplin
(d.h. Meditation lernen zu wollen)

Im Folgenden fünf Tipps,
wie die Dickköpfigkeit des Verstandes ausgetrickst werden kann:

1. Im Leben der Liebe folgen

Das Hauptproblem, wenn wir nicht meditieren, liegt daran, dass wir unser Leben in Gedanken verbringen. Die vielen Konditionierungen, was noch alles gemacht und getan werden muss, rauben die Zeit und den Raum, die für Meditation geschaffen werden müssen.

Das Herz ist stärker als alle Gedanken. Wenn schon kein Raum für Meditation bleibt, für das Herz Raum zu schaffen, fällt meist leichter. Zum Beispiel Zeit mit Menschen zu verbringen, die man liebt. Dinge zu unternehmen, die das Herz berühren. Sachen zu kaufen, die wirklich gemocht werden. Musik zu hören, die das Herz erfüllt.

Ein sanftes Herz verliebt sich schnell in Meditation. Ein offenes Herz liebt es, still zu sein, sich selbst und das was drumherum ist zu lieben. Meditation wird gerne gemacht, wenn das Herz genährt ist.

2. Ständig über Meditation lesen

Der Verstand, der sich so unbewusst widerspenstig gegen Meditation wehrt, braucht ein wenig Unterstützung, damit Raum fürs Meditieren geschaffen werden kann. Es ist zu empfehlen, ihn konstant mit Information über Meditation zu füttern.

Anstatt die Zeitung zu lesen, vielleicht statt dessen ein paar Worte über Meditation? Auf YouTube.com gibt es unzählige interessante Videoclips über Meditation. Zum Beispiel eine Animation über den Kampf mit den Gedanken. Alle möglichen Meister kommen auf YouTube.com zu Wort und erklären dem Verstand, warum es auch für ihn gut wäre, Meditation zu unterstützen.

Nicht nur das Herz, auch der Verstand braucht Nahrung, um sich sicher zu fühlen. Die heutige Medienlandschaft bietet unzählige Bücher, Zeitschriften, Studien im Internet, Hörbücher, Radio und TV Berichte über die Segnungen von Meditation. Nicht zuletzt sei noch FindYourNose.com und die täglich neuen Beiträge erwähnt, die immer neue Aspekte von Meditation beleuchten.

Hier ein interessanter Artikel von Tulku Thondup, wie man am besten Widerständen gegen Meditation begegnet.

3. An Meditationskursen teilnehmen, Erfahrungen sammeln

Die Intelligenz unserer Zellen merkt sich, wenn etwas dem gesamten System gut getan hat, wie zum Beispiel die Stille während einer Meditationstechnik. Was gut tut wird unbewusst vom Körper unterstützt (wenn wir ihn denn lassen).

Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich eine tiefgehende Erfahrung von Meditation zu verschaffen. Am Wochenende einen Meditationskurs mitzumachen, ist eine gute Möglichkeit, dem Körper eine tiefgehende Meditations-Erfahrung zu vermitteln, oder eine frühere Erfahrung wieder aufzufrischen.
Wo werden Meditationskurse angeboten?
Über Pfingsten läuft ein für Herz, Verstand und Körper wirkender Meditationskurs, den ich selbst leite. In den meisten Osho Zentren finden regelmäßig Meditationskurse statt: Wo meditieren? Dann gibt es viele Yoga und Meditation Seminare, MBSR, Buddhistische Meditationskurse, Zen Kurse… Meditation ist in aller Munde!

4. Spezielle Meditationstechniken ausprobieren

Es gibt spezielle Meditationstechniken, die genau darauf ansetzen, die Freude an Meditation zu erhöhen. Das ist, was ich Disziplin nenne. Siehe auch einen älteren Artikel dazu: Disziplin bedeutet, dazu lernen zu wollen

Die Kunst ist, ins Unterbewusstsein einzudringen und dort die gute Nachricht der Meditation zu hinterlassen. Die buddhistische Tradition hat hierzu eine Technik erschaffen: Anapan Sati Yog – Einen Entschluss tief ins Unterbewusstsein bringen.
Aktive Meditationstechniken haben Elemente in sich, bei denen sich Endorphine ausschütten. Zusätzlich hilft der starke Reinigungsprozess einer aktiven Meditation, die Lust am Leben (und damit am Meditieren) wieder zu gewinnen.
Beispiele für aktive Meditationen, die man gut alleine zu Hause machen kann:

Die OSHO Kundalini Meditation
OSHO Nataraj Meditation
OSHO Nadabrahma Meditation
Die Gibberish Meditation – Fitness fürs Gehirn

5. Verbündete suchen

„Komm’, lass uns zusammen 21 Tage Dynamische Meditation machen!“
Zusammen macht es manchmal Spaß, mit ausgefallenen Techniken zu experimentieren, Dinge im Alltag auszuprobieren und neue Meditationsabenteuer einzugehen. Finde Gleichgesinnte, die auch zu Experimenten bereit sind.

Du kannst davon ausgehen, dass ganz in deiner Nähe Menschen wohnen, die sich für Meditation interessieren. Vielleicht sind sie übers Internet oder über Bekannte und Freunde zu finden, die wieder jemanden anders kennen. Und falls nicht, genügt es vielleicht auch, sich über die Ferne zu verabreden. Ich habe viele Meditationsfreunde über der ganzen Welt verstreut, mit denen ich es genieße, mich ab und zu über Erfahrungen und neueste Erkenntnisse auszutauschen.

Finde am besten selbst heraus, was genau es in dir und deinem Leben ist, das verhindert, Raum für Meditation zu schaffen und experimentiere mit Lösungen.

Viel Spaß beim Dazulernen und Meditieren

Samarpan

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Wunschlos glücklich
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Beobachten verändert die Welt in der wir leben

Kleinigkeiten aus einem einfachen Leben

Heute ein kleiner Mix aus diesem und jenem, lustige und nette Kleinigkeiten aus dem täglichen Leben…

Neu-jahr-noseletter

Dies und das zum Neubeginn

Zu Anfang des Neuen Jahres ein Orakel mit Gummibärchen. Stelle dir eine Frage und hier bekommst du die Antwort von dem Gummibärchen Orakel

In seinen Namen schauen

Was bedeuten wohl:
‘Esel Torten’ oder
‘Lerne es tot’ oder
‘Selten Tore’?

Das alles heißt Noseletter!
(‘Lerne es tot’ ist ja nicht gerade der Hit. Ist wahrscheinlich höchst spirituell gemeint…)
Mit Hilfe eines Anagramm-Generators kannst du entdecken, was hinter deinem Namen steckt…

Unschuld entdecken

Eine 6-jährige, die die Herzen der Engländer eroberte
(und auch meins)
Connie Talbot – eine sooo süße Stimme

Neu überdenken

Gebete für den Präsidenten
Eine Internetseite, die Millionen mobilisieren möchte, „täglich für unseren Präsidenten, unsere Führer, unsere Nation und unsere Streitkräfte zu beten“
Hätte irgendwie besser laufen können im letzten Jahr, nicht?
The Presidential Prayer Team

Ein leichtes Herz pflegen

Da braucht es wohl noch ein wenig Übung für die meisten von uns….
Wie man in ein kleines Auto einsteigt

**

Da kann ich wirklich laut lachen…
Französische Polizei einmal anders

**

Lustiges unter anderem über Unternehmensberater
Volker Pispers 2004, Berufsgruppen, die diese Welt nicht braucht

**

Ok,ok, kann doch jedem Mal passieren…
Die Abkürzung für Intelligenzquotient

Entspannen

Ein Platz für Demut – Natur!
A Place to be humble

Abenteuer

Abenteuer mit sich selbst wagen. Vielleicht mal einen unterstützenden Platz besuchen?
Erfahrungen mit dem Osho Resort

Viel Spaß beim Meditieren
und dem täglichen Neubeginn

Samarpan

PPS: Das Neueste auf FindYourNose.com – die täglich neue Überraschung auf dem Marktplatz – Seminare, Zen Artikel, Beratungen über Meditation

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Unterdrückte Gefühle tauchen auf

Als ich zu meditieren begann, überfiel mich regelmäßig bleierne Müdigkeit. Ich war derart müde, dass ich beim Meditieren oder auch danach, wie in ein Koma, in einen traumlosen Schlaf, sackte. Es hat mehrere Gründe, warum man beim Meditieren so müde wird. Einer davon ist, dass Gefühle auftauchen, die man bisher nicht sehen wollte oder konnte.

Noseletter 46 – Was passiert, wenn man meditiert?

Tipps

Nie habe ich so tief und erfrischend geschlafen, wie während der Abend Meditation. Ich brauchte mich nur hinsetzen und der Kopf war unmöglich gerade zu halten, die Augenlider wurden furchtbar schwer und der Körper rutschte vom Stuhl in eine mehr und mehr liegende Position.
So ähnlich ist das am Abend beim Meditieren…

Manchmal geht es mir heute noch so. Nach ein paar Minuten koma-artigem Schlaf bin ich „knalle wach“, die Sinne sind messerscharf und Wahrnehmen fällt leicht.

Der Verstand hat seine eigenen Schutzmechanismen (wie zum Beispiel Müdigkeit), damit wir Gefühlen, mit denen wir nicht umgehen wollen oder können, nicht begegnen müssen. Er macht uns unbewusst. Wir sehen und hören das Leben normalerweise wie durch eine Nebelwand. Meditation bricht die Nebel auf und bringt uns in die Lage, wieder zu sehen – auch das, was wir gar nicht sehen wollen.

So kommt es manchmal vor, dass beim Meditieren oder auch nachher, im Alltag, Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit auftauchen. Nicht die Meditationspraxis erzeugt diese Gefühle, sie waren vorher schon da – nur werden sie jetzt sichtbar, sie sind nicht mehr so leicht vor sich selbst zu verstecken. Jemand der meditiert, sieht alles klarer, vor allem sich selbst.

Ich fühle, also lebe ich!

Matthias, unser Put-Zen-Fachmann wischt gerade nebenan den Boden. Er sagt, er sei wirklich froh darüber, genau zu fühlen, selbst wenn die Gefühle manchmal Angst machten. Die Meditationspraxis habe ihn empfindsam werden lassen. Das Leben sei mit Gefühlen intensiver, sagt er, lebendiger und offener. „Ich fühle, also lebe ich!“

Die klare Wahrnehmung, die auch alten Wunden Tor und Tür öffnet, ist nicht leicht zu ertragen. Es braucht einige Praxis, bis es möglich ist, auch starke und unangenehme Gefühle mit Abstand wahrzunehmen, ohne sich dabei zu spalten. Im Osho Meditations-Resort wird deshalb immer wieder betont, dass Meditation nur für psychisch stabile Menschen geeignet sei. Im Falle psychischer Labilität sollte erst Therapie gemacht und dann die Meditation vertieft werden.

Eine Freundin mit langjähriger Psychose hat dennoch positive Erfahrungen mit Meditation gemacht. Die geschärfte Wahrnehmung ermöglicht es ihr heute, einen psychotischen Anfall durch die eigenen, fast unmerklichen Verhaltensänderungen heranschleichen zu sehen und ihm durch Erhöhung der Tablettendosis, viel Ruhe und Langsamkeit rechtzeitig aus dem Weg zu gehen.

Der buddhistische Ansatz: Achtsamkeit

Was ich hier mit „Wahrnehmen“ als grundsätzliche Meditationspraxis beschreibe, wird im traditionellen Buddhismus und auch in modernen, psychologisch orientierten Strömungen „Achtsamkeit“ genannt.

Der Psychologe Willi Zeidler schreibt:
Achtsamkeit lehrt den Praktizierenen, sich seiner Gefühle (auch der unangenehmen) bewusster zu werden, sie intensiver wahrzunehmen, und sich ihnen zu öffnen, anstatt sie zu vermeiden. Diejenigen, die Achtsamkeit übten, bekämen die Erfahrung, Gefühle als vorübergehend, sich wandelnd und vergänglich wahrzunehmen, wodurch die unangenehmen Gefühle nicht mehr angsteinflößend sein müssten und die Positiven mehr genossen würden.

Die wiederholte Übung von Achtsamkeit erlaube dem Praktizierenden die Fähigkeit zu entwickeln, in stressreichen Situationen ruhig und zentriert von Gedanken und Gefühlen zurückzutreten, anstatt sich ängstlich Sorgen zu machen oder sich an negativen Denkmustern zu beteiligen.
Zeidler, Willi: Unterschiede in der Emotionsverarbeitung bei Achtsamkeitsmeditierenden und Nichtmeditierenden

Gesundung durch Achtsamkeit

Ein guter, einfach zu lesender und fundierter Artikel zu diesem Thema ist in der Fachzeitschrift „Geist und Gehirn“ 2006 erschienen:

„Die klinischen Anwendungen von Achtsamkeit sind heute vielfältig: Studien berichten etwa von Erfolgen bei der Behandlung von Stresssymptomen, chronischem Schmerz, Depression und Borderline-Störungen. Methodisch gesicherte Wirksamkeitsnachweise stehen allerdings noch aus.“
Willkommen im Jetzt!

Mein Kommentar

Hmmm. Meditation ist zweifellos hilfreich für körperliche und seelische Beschwerden. Es wäre jedoch weit gefehlt, Meditation über bloße Achtsamkeit zu definieren. Meditation geht über den Körper, die Gedanken und die Gefühle hinaus, und dann selbst auch noch über Achtsamkeit hinweg. Körper und Gedanken lassen sich relativ schnell wahrnehmen, Gefühle zu beobachten ist viel schwieriger, weil wir meist so sehr mit ihnen identifiziert sind. Das bedeutet, wir hegen keinen Zweifel, dass sie wirklich und berechtigt sind.

Eine Meditationstechnik zum Üben, wie man Gefühlen mit Abstand begegnen kann – ohne sich zu spalten:
Direkt Schauen


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Meditation verstehen
Alles findet sich im Nichts

Einen erfrischenden, kraftschöpfenden Tiefschlaf und viel Freude an der entstehenden Wachsamkeit

wünscht

Samarpan

PS: Emotionale Wunden heilen mit Tibetan Pulsing
PPS: Zwei Buchempfehlungen zum Thema:
Emotional bewusst: Wie wir Angst, Wut und Eifersucht in kreative Energie verwandeln
Angst: Die Unwägbarkeiten des Lebens verstehen und annehmen


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Im September schenken wir im Zen Shop jedem Besteller einen ZEN-Lesezeichenkalender 2009 dazu:

Zen – im Fluss des Lebens 2009 oder
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Liebe und Hingabe erhöhen Bewusstheit

Die Gammafrequenz im Gehirn scheint dafür verantwortlich zu sein, dass wir eine Tasse Kaffee als solche erkennen. Die Gamma Wellen steigen auf unerwartete Höhen an, wenn das Körper-Denk-System von bedingungsloser Liebe durchflutet wird.

Forscher der Universität Wisconsin untersuchten buddhistische „Profi-Meditierer“, Schüler des Dalai Lama, mit mehr als 10.000 Stunden Meditationspraxis, während diese ihren Geist mit Liebe und Hingabe durchfließen ließen. Es stellte sich heraus, dass die Gamma Wellen während der Meditation auf über 40 Hertz anstiegen. Gammawellen von 30 Hertz sollen für geistige Höchstleistungen verantwortlich sein …

Tiefe Veränderungen des Seins

Tipps

„Meditation heißt nicht, unter einem Mangobaum zu sitzen und eine nette Zeit zu haben.“ Es sei alles andere als Entspannung. „Es geht um tiefe Veränderungen des Seins. Auf lange Sicht wird man eine andere Person“, sagt der Wissenschaftler Matthieu Ricard in einem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung.

Angenommen, wir sitzen vor einer Tasse Kaffee. Was wir bewusst wahrnehmen, ist der Gesamteindruck. Die einzelnen Aspekte verarbeitet das Gehirn aber in verschiedenen Arealen. Eine Region erkennt die Farbe braun, eine andere identifiziert das Aroma, eine dritte die Form der Tasse. Das Areal, das alle Teile des Puzzles zu einem Ganzen verbindet, wurde bisher nicht gefunden. Deshalb vermutet man, dass die beteiligten Nervenzellen über eine Art Erkennungscode kommunizieren: die Gamma-Frequenz. Schwingen die Signale für „braun“, „Aroma“ und „Tasse“ im Gleichtakt, taucht der Kaffee vor dem inneren Auge auf. Nach dieser Theorie sind Gamma-Wellen also eine übergeordnete Steuerfrequenz, welche die Hirnareale synchronisiert und zusammenführt. So entstehen Wahrnehmungen, aber auch Bewusstseinszustände.

Der Forscher Davidson registrierte mit 256 über den gesamten Schädel verteilten Messfühlern die Hirnströme der Meditations-Profis, während sie ihren Geist mit Liebe und Hingabe durchfließen ließen. Eine Gruppe Meditationsnovizen diente zum Vergleich. Der Blick auf die Messwerte offenbarte eklatante Unterschiede. Im Gehirn der Mönche stieg die so genannte Gamma-Aktivität während der Meditation stark an, während sie sich bei den ungeübten Probanden kaum erhöhte. Außerdem waren diese schnellen, hochfrequenten Hirnströme besser organisiert und koordiniert. Und die Wellen huschten über das gesamte Denkorgan. „In der Regel sind Gamma-Wellen sowohl zeitlich als auch räumlich begrenzt“, erklärt Ulrich Ott. „Sie tauchen nur kurz irgendwo im Gehirn auf.“ Wann, kann die Hirnforschung nicht mit letzter Sicherheit sagen.

Jene extrem koordinierten Gamma-Oszillationen, die Davidson bei den Mönchen registrierte, würden unter normalen Umständen nie auftreten, meint Ulrich Ott. Seine Erklärung: „Wenn alle Nervenzellen synchron schwingen, wird alles eins, man differenziert weder Subjekt noch Objekt. Exakt das ist die zentrale Aussage der spirituellen Erfahrung.“

Auszug aus: Die Süddeutsche Zeitung, 2005
Na denn, viel Spaß beim Meditieren und Lieben

wünscht euch

Samarpan
PS: Wer Weiblichkeit liebt, der sollte sich mal „Shaktis Geheimnis“ ansehen …

PPS: Auf FindYourNose.com gibt es einen neuen Menüpunkt unter Sich Feiern: Abschied. Dort werden rebellische Zitate von Osho, Pakhi, Veetman und anderen kompetenen Menschen übers Sterben zu lesen sein. Ästhetisches Sterben, mit Lachen und Meditation — na, wenn das nicht (r)evolutionär ist?

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Gesundheit durch Achtsamkeit

Man wird wacher durch Meditationstechniken. Wacher, bewusster, aufmerksamer, gesünder, achtsamer. Vieles verändert sich dadurch, der Alltag, der Umgang mit Menschen und sich selbst und seinen Ängsten und vieles andere mehr.

Im Buddhismus gibt es Methoden, die nur auf die Erhöhung der Achtsamkeit zielen. Die bekannte Vipassana Meditation ist eine von ihnen, bei ihr beobachtet man den Atem, wie er ein- und ausfließt.

Das Universitätsklinikum Freiburg hat bei ihren Patienten derartige Methoden zu Erhöhung von Achtsamkeit eingesetzt. Mit Erfolg. Erhöhte Achtsamkeit half bei der Stressreduktion, bei chronischen Schmerzen, Angsterkrankungen, Essstörungen, Suchterkrankungen und anderen Krankheitsbildern.

Achtsamkeit erhöht Bewusstsein und Gelassenheit

Tipps

Bei unterschiedlichen Patientengruppen und auch bei normal gesunden Menschen führte das Üben von Achtsamkeit zu erhöhtem Wohlbefinden, verbesserter Lebensqualität, verringerten Symptomen, Stressreduktion und besserer Gesundheit. Achtsamkeit wird verstanden als eine bewusste (intentionale), aufmerksame, wache und liebevoll akzeptierende Grundhaltung gegenüber allen Bewusstseinsinhalten jeden Moment.
Die Eigenschaften von Achtsamkeit laut dieser Studienerkenntnisse sind

**Anfängergeist — Die Dinge wie zum ersten Mal sehen

**Sanftmut — Sanfte, freundliche und weiche Qualität des Bewusstseins

**Offenheit — Sich ganz dem Moment hingeben, ohne Erwartung

**Dankbarkeit — Ehrfurcht, Wertschätzung und Dankbarkeit für den Moment

**Freundliche Zugewandheit — Liebevolle Güte, Mitgefühl, Mitfreude, Vergebung und unbedingte Liebe

**Kontinuität — Im Jetzt, von Moment zu Moment

**Ohne Wertung — Den Moment wahrnehmen, ohne Bewertung und Kategorisierung

**Ohne zu streben — Ohne Zielorienierung, nicht abhängig von Ergebnissen

**Akzeptanz — Die Dinge so sehen und anerkennen, wie sie gerade im Moment sind. Ist nicht passiv oder resignierend gemeint

**Geduld — den Dingen ihre Zeit geben. Geduld uns, anderen un dem jetzigen Moment gegenüber aufbringen

**Vertrauen — Sich selber, seinem Köprer, seinen Intuitionen, seinen Emotionen und dem Leben an sich vertrauen.

**Loslassen — Keine Gedanken, Gefühle oder Erfahrungen festhalten wollen, an Nichts anhaften. Dis-Identifikation.
Das Resultat der Studie

Achtsamkeit verändert die Erfahrung nicht, aber vertieft sie. Man wird fähig, die sich aufbauenden Reaktionen und zugrundeliegenden Motive deutlich zu beobachten. Es entsteht ein Raum zwischen Wahrnehmung und Reaktion. In diesem Raum können bewusste Entscheidungen getroffen werden.

Dr. Stefan Schmidt, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Freiburg
Viel Spaß beim Meditieren und Achtsam sein

wünscht euch

Samarpan
PS: Tipp gegen Langeweile: Mal ein Abenteuer in der Humaniversity erleben.

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Mehr Achtsamkeit im Alltag durch Meditation

Je nach der Anzahl der Jahre, die jemand meditiert und je tiefer die Meditation erfahren wird, desto mehr Achtsamkeit, Wachheit und Lebendigkeit passieren im täglichen Leben.

Der heutige Noseletter fasst eine Untersuchung von Dr. Ulrich Ott zusammen, bei der 251 Meditierende über Übungsdauer, Meditationstiefe und Achtsamkeit im Alltag befragt wurden. Die Studie ist von 2004.

Achtsamkeit im Alltag nimmt mit Übungspraxis und Meditationstiefe zu

Tipps

Verzweifle nicht, wenn du meinst, dass du trotz langer Meditationspraxis noch immer der gleiche Dussel bist. Stimmt nicht! Die folgende Studie beweist es.

Zur Bestimmung der Meditationstiefe wurde die folgende Skala eingeführt:

Flache Meditationstiefe ist, wenn man mit Hindernissen kämpft: Unruhe, Langeweile, Motivations- und Konzentrationsprobleme.

Ein wenig tiefer liegt Entspannung: Wohlbefinden, ruhige Atmung, wachsende Geduld und Ruhe.

Dann gewinnt man die Fähigkeit zur Konzentration (meiner Meinung nach ist Konzentration das falsche Wort): Gewahrsein, Achtsamkeit über die Gedanken ohne Anhaften, Erleben von Kontrolle; Erfahrung einer inneren Mitte, einer starken Energie im Innern, eines Energiefeldes sowie körperlicher Leichtigkeit; Einsichten und Erkenntnisse; Gleichmut und innerer Frieden.

Noch tiefer liegen die Essentiellen Qualitäten: Transzendenz von Methode, Form und Zeitgefühl; Klarheit, Wachheit, Liebe, Hingabe, Verbundenheit, Demut, Gnade, Dankbarkeit, bedingungslose Selbstakzeptanz, grenzenlose Freude.

Und schliesslich die Nicht-Dualität: Kognitive Vorgänge wie Gedanken, Vergleiche, Unterscheidungen, Urteile und Wahrnehmungen von Emotionen und Empfindungen hören auf; Einssein mit allem; Leerheit und Grenzenlosigkeit des Bewusstseins; Transzendenz von Subjekt und Objekt.

Die Ergebnisse der Studie

Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Übungspraxis und Meditationstiefe. Je länger jemand praktiziert, desto tiefer sind seine Erfahrungen.

(a) Je länger jemand meditiert, desto höher ist seine Fähigkeit, Meditation zu absorbieren.

(b) Menschen die nur wenig meditieren erlangen eine ähnliche Meditationstiefe wie die „Experten“, wenn sie empfänglich sind.

(c) Die Achtsamkeit im Alltag nimmt mit den Jahren der Meditation und mit den Meditationserfahrungen zu.

Die Studie ist im Internet nachzulesen. Dr. Ott ist Mitglied der Society for Meditation and Meditation Research.


Zusammenfassung

Natürlicherweise können diese Ergebnisse nur generelle HInweise für den Meditierenden sein. Jeder erlebt Meditation individuell. Dennoch finde ich den Ansatz der Studie wertvoll. Es ist mir eines ncoh einmal besonders deutlich geworden: In der Meditation dreht sich alles um Empfänglichkeit (Absorbierung im Sinne des Autors der Studie). Sie beeinflusst die Tiefe der Meditationserfahrung.

Und wie wird man empfänglich? Osho empfiehlt dynamische Techniken, die das Denken und den Körper erschöpfen und Raum schaffen.
Viel Spaß beim Meditieren und Experimentieren

wünscht euch

Samarpan

PS: Der Tipp der Woche:

In Chemnitz gibts ein Zentrum für Yoga, Meditation, Reiki und Familienaufstellungen. Da kann man selbst ausprobieren, ob die Untersuchung stimmt

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