Archiv für Oktober 2008|Monatliche Archivseite
Heilung
Noseletter 53 – Was passiert, wenn man meditiert?
Der stille, leere Zustand von Meditation fördert die Selbstheilung. Vielleicht zuerst ein wenig tanzen, dann einfach nur still da sitzen, im Reinen mit sich und der Umgebung sein – das lässt den Körper aufatmen. Nach wissenschaftlichen Studien stabilisiert Meditation den Blutdruck und hat heilsamen Einfluss auf viele psychsomatische Krankheiten.
Aktivierung der Selbstheilungskräfte durch Meditation
Es gibt im Internet viele Artikel über die heilsame Wirkung von Meditation zu lesen. Mir ist allerdings nicht so ganz klar, worauf genau sich die Forscher beziehen, wenn sie „Meditation“ als heilsam beschreiben. Ich gehe davon aus, dass die Mehrheit der Menschen Meditation mit Entspannungstechnik gleichsetzt. Entspannung fördert die Gesundheit, das ist zweifellos so. Der Zustand von Meditation bringt jedoch noch eine weitere Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit sich…
Meditation ist mehr als eine Entspannungstechnik
Nach einer halbe Stunde Entspannung geht man erfrischt zurück ins alte Leben, zu genau den Umständen, die die Anspannung bewirkten. Durch autogenes Training verändert sich nichts an der (meist destruktiven) Lebensweise des Menschen. Entspannungstechniken wirken etwa so wie eine Kopfschmerztablette, die zur Schmerzlinderung eingenommen wird. Meditation geht tiefer. Durch die sensible Wahrnehmung seiner selbst beginnt man den Körper von innen zu fühlen, seine Eigenarten, Bedürfnisse, Schwächen und Stärken zu erfahren. Anstatt vom Doktor zu hören, wie schlecht Stress für den Bluthochdruck ist, fühlt der Meditierende am eigenen Leib, wie sich stressreiche Gedanken auf den Körper auswirken. Die geschärfte Wahrnehmung macht es unmöglich, auf Dauer destruktives Verhalten aufrecht zu erhalten.
Im Zustand von Meditation herrscht außerdem heilsame Stille, Frieden und Liebe. „Kranke brauchen Ruhe“ hat meine Mutter gesagt und vielleicht hat sie ja nicht nur Ruhe, sondern diese besondere Stille gemeint, in der sich Psyche und Körper heilen? Eine gute Beschreibung von Meditation als Medikament für die Seele hat Peter Michael Dieckmann gegeben.
Meditation zur Blutdruck-Therapie
„Meditation statt Medizin“ überschreibt das Online Magazin Focus einen Artikel zum Thema Blutdruck-Therapie.
„In der Ruhe liegt die Kraft, beziehungsweise für manche Bluthochdruck-Patienten die Gesundheit: Denn regelmäßige Meditation senkt hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente. Zu diesem Ergebnis sind Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker gekommen.“ Das Ergebnis der Studie: Meditieren hilft ebenso gut wie Blutdruck senkende Mittel.
Blutdruck-Therapie: Meditation statt Medizin
Der Bund Deutscher Internisten e.V. gibt eine ähnliche Nachricht heraus, sie beziehen sich auf amerikanische Studien: „Meditationsübungen können nachweislich den Blutdruck senken. Entspannungstechniken schützen damit nicht nur vor seelischer Überbeanspruchung und Stress, sondern sie wirken sich auch positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.“
Meditation kann Bluthochdruck verringern
Rüdiger Dahlke gibt ein Selbstheilungsprogramm mit Meditation heraus. „Nach einer einleitenden Entspannung geht es bei der ersten Heilmeditation darum, auf einer Bilderreise durch den Körper die Situation des eigenen Kreislaufs konkret zu erleben… Die zweite Reise führt über das Zulassen von Schwäche und Ohnmacht als Voraussetzung zur Aussöhnung mit den eigenen Stärken bis hin zu Kontaktfreudigkeit und zu der Fähigkeit, sich zu stellen.
Selbstheilungsprogramm Niedriger Blutdruck
Aus einem Artikel im Spiegel:
„Meditative Praktiken setzen auch die Hautleitfähigkeit herab, beruhigen den Stoffwechsel, senken die Herzfrequenz und stärken angeblich so das Immunsystem. Auch gegen Depressionen, Angst- und Schlafstörungen wirken die „achtsamkeitsbasierten“ Techniken.“
Die Durchleuchtung der Erleuchtung
Zum Schluss sei nur erwähnt, dass Buddha nicht ausgezogen ist, um seinen Blutdruck auszugleichen oder Schlafstörungen zu beheben. Eine gute Gesundheit ist nur ein Nebeneffekt von Meditation, der Sinn ein ganz anderer. Welcher?
Ausprobieren und selbst rausfinden!
(Vielleicht steht’s im nächsten Noseletter?!)
Viel Spaß beim Meditieren und Experimentieren
wünscht
Samarpan
PS: Was Entspannung für die Arbeit bewirkt
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Meine Lieblings-Noseletter
FindYourNose.com ist 1 Jahr alt geworden. Anlass für mich, zurück zu schauen und noch einmal meine Lieblings-Noseletter in Erinnerung zu bringen.
Noseletter 52 – Was passiert, wenn man meditiert?

Geduld! Abwarten und Tee trinken
Warten ist schwer auszuhalten. Nicht nur im Alltag, sondern gerade auch beim Meditieren. Da hört man von großen Dingen, die passieren, wenn man meditiert (ich denke nur an die Schläfenlappen der Nonnen aus Noseletter 9, deren niedrige Gehirn Frequenzen ein All-Eins-Gefühl produzierten) … und selbst sitzt man da und es passiert nichts. So denkt man. Stimmt aber gar nicht. Warten können ebnet den Weg.
Ein Sinn für Schönheit
Meditation verstärkt das Fühlen und Empfinden. Jemand, der regelmäßig meditiert, wird sensibler für den Körper und dessen Sinnesorgane. Das hat viele Auswirkungen – nicht nur angenehme! Manchmal kann schnelle Gereiztheit durch Lärm und Störungen entstehen, die so manchen Meditierer zur Qual für die Umgebung werden lassen. Nach und nach entsteht jedoch ein tieferes Verständnis für den neuen Zustand von Sensitivität. Die erhöhte Wahrnehmung bringt nämlich andererseits eine neue Welt an Wundern mit sich, die den Beobachter staunend verweilen lässt. Gerade jetzt im Frühling beginnen Blätter vor Lebensfreude zu tanzen, Blüten sich der Liebe zu öffnen und die Luft in heiteren Klängen zu schwingen.
Die erhöhte Sensitivität eines meditierenden Menschen drängt ihn oft dazu, seine Erfahrung und Wahrnehmungen auszudrücken. Es entsteht objektive Kunst, das ist Kunst, die nicht vom Denken abhängig ist und einen Hauch von Stille und Lebensfreude in sich trägt.
In dem heutigen Noseletter zeige ich ein paar Beispiele und Links zu Kunst dieser Art.
Der Künstler, der über sich staunt
Widerstand!
Wenn wir keinen Widerstand gegen Schönheit, Wahrheit und Seligkeit hätten, dann bräuchten wir keine Meditationsmethoden. Es ist ganz normal – für jeden Menschen – sich gegen das zu wehren, was ihm gut tut und was für ihn natürlich ist.
Meditationstechniken helfen, Widerstände als solche zu erkennen. Die dynamischen Methoden verstärken die Widerstände sogar noch absichtlich, damit sie noch besser wahrgenommen werden können. Selig lächelnde Abbilder von mediterenden Menschen verbergen die nüchterne Realität, der jeder von ihnen unweigerlich vorher begegnen musste: Der liebevollen, wachsamen Sicht dessen, was sich als besonders wichtig und unglaublich dringend verkauft – dem Widerstand.
Offensichtliche und subtile Abwehrmechanismen
Meditation ist kein Trostpflästerchen
Als ich zu meditieren begann, war mein Leben ein einziges Chaos, nichts schien am richtigen Platz zu sein – weder die Beziehung, noch die Arbeit, noch die Wohnung und am allerwenigsten ich selbst. „Ein bisschen Entspannung wird mir gut tun,“ dachte ich und begann die aktiven Osho Meditationen zu machen. Als sportliche Herausforderung sozusagen. Ich hatte keine Hoffnung damals, wirklich etwas in meinem Leben zu verändern. Die Probleme waren zu viele und noch dazu erschienen sie „Gott-gegeben“, was bedeutet, ausweglos. Ich suchte nach einem Trostpflästerchen und dachte, Meditation könnte mir etwas vom Druck im Magen abnehmen. Es kam anders, der Druck vergrößerte sich. Meditation ist kein Trostpflästerchen, Meditation bewirkt die totale Veränderung.
Meditation bringt die totale Veränderung
Das ist der richtige Link im Text:
Wird Meditation mir helfen, glücklich zu sein?
Das Wunder von CHI – Lebensenergie
Manchmal fühle ich mich, als ob ich wenig Chi (auch Ki oder Qi), Lebensenergie, hätte. Heute, zum Beispiel, schleppe ich mich dahin und es scheint, als ob es kein Chi in mir gäbe. Das Chi ist jedoch nur zugeschüttet von Gedanken und Gefühlen. Meditation befreit das Chi. Wenn das Chi fließt, dann passieren ganz unglaubliche Dinge, wovon ich heute einen kleinen Geschmack geben möchte…
Unglaubliche Videos über das Chi
Intelligenz des Herzens
Es ist unerklärlich, was passiert, wenn man meditiert. Seit 45 Wochen versuche ich das Unaussprechliche festzuhalten und habe mich heute dazu entschlossen, einmal bewegende Bilder sprechen zu lassen. Bilder von Meistern der Meditation, deren Intelligenz nicht nur aus dem Herzen scheint, sondern auch aus deren Augen…
Und hier kommt mein Noseletter Favourit:
Man lernt zu sterben
Das Leben scheint nie genug zu sein, der Tod kommt immer zu früh. Stellt euch nur einmal vor, jetzt, in diesem Moment zu sterben … Es wäre zu früh. 1000 Jahre wären nicht genug. In der Meditation erfährt sich ein anderes Leben, das, was niemals stirbt. Durch Meditation entsteht die innere Gewissheit, dass Sterben und Leben zusammen gehören. Die Hingabe an diese Erfahrung bringt Dankbarkeit mit sich.
Der Tod kommt beim Noseletter-schreiben
(In den Noselettern sind manche Links veraltet und sie funktionieren nicht mehr…)
Viel Spaß beim Meditieren
wünscht
Samarpan
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Leben in Unsicherheit
Noseletter 51: Was passiert, wenn man meditiert?
Als ich vor vielen Jahren hörte, dass Meditation dazu führt, Unsicherheit zu lieben, da dachte ich: „Das ist vollkommener Blödsinn“. Warum sollte ich Unsicherheit lieben?
Freude am sich wandelnden Leben
Die revolutionäre Nachricht ist:
ES GIBT KEINE SICHERHEIT!
Weder außen noch innen.
Seit Menschengedenken wurde uns die Lüge erzählt, dass wir, wenn wir uns schlau oder anständig benehmen, Sicherheiten erschaffen könnten, materielle oder geistige Dinge, die in unsicheren Zeiten Halt geben. Das Leben entlarvt die Lüge eigentlich oft genug, jeder erfährt irgendwann, dass nichts festzuhalten ist, doch es fällt schwer, die Strohhalme aufzugeben. Wer kann schon ohne Halt leben?
In der Meditation stellen wir uns der Realität, so wie sie ist, und nehmen sie an. Das Leben wandelt sich ständig, da geht kein Weg dran vorbei, außen wie innen, und das ist gut so.
„Was immer du erfährst, vergiß nicht, dass es sich verändern wird. So funktioniert die Welt. Dieses Verstehen wird dich dazu führen, wertzuschätzen, was du hast und es zu genießen, so lange es anhält. Wenn du etwas verlierst, dann wirst du darüber nicht erstaunt sein, denn du hast niemals angenommen, dass es für immer da sein wird. Die Menschen gehen weg, Häuser verfallen und jeder stirbt irgendwann. Solange du verstehst, dass sich das Leben ständig wandelt, werden dich solche Dinge nicht zerbrechen.“
Lama Shenpen Drolma
Bedingungsloses Mitgehen
Es erschien mir früher unglaublich, doch genau der Wandel und das kampflose Mitgehen, ja, das aktive Unterstützen von Veränderung, haben mir die Angst vor Unsicherheit genommen. Die häufigen Veränderungen in meinem Leben gaben mir eine wertvolle, zutiefst befriedigende Erfahrung: Ich kann meiner natürlichen Intelligenz und dem Leben vertrauen.
„Unsicherheit zu akzeptieren und sich selbst dem Unbekannten auszuliefern, erschafft ein entspannendes Vertrauen in das Universum. Das Selbst und der Rest des Universums sind keine voneinander getrennten Einheiten, sondern Teil eines gemeinsam funktionierenden Ganzens.“
Unbekannter Autor
Gefahr birgt Stille in sich
Das bedeutet nun nicht, dass ich bis an mein Lebensende nur Glück und Bequemlichkeit erfahren werde oder dass mich meine natürliche, mitfließende Intelligenz vor dem Tod beschützen wird. Ich fühle mich vom Leben gehalten und getragen, doch das vertreibt nicht die alltäglichen Herausforderungen, Gefahren und Risiken. Jede überstandene Gefahr, jede Verwandlung einer Schwierigkeit in eine Situation, mit der ich mitgehen kann, anstatt sie zu bekämpfen, bringt jedoch ein sich vertiefendes Verstehen mit sich. Unterhalb der akzeptierten Veränderungen strömt eine fortdauernde Qualität, die sich erst durch das Mitgehen enthüllt – nennen wir sie Stille, Meditation, Wahre Natur, das Leben an sich…
Veränderung bringt Stille mit sich
Wie kommt es also, dass ich heute Unsicherheit liebe?
Durch jede unsichere, unbekannte Situation hat sich mein Leben zum besseren gewandelt. Jede Veränderung hat meine Intelligenz geschärft, das Vertrauen ins Leben vertieft, die Liebe zu Menschen ausgedehnt und die Liebe für mich selbst sichtbar gemacht. Die Erfahrung mit Wandel hat mir gezeigt, dass ich Teil eines Organismus bin und nicht alleine die Kontrolle über mein Schicksal behalten muss. Und sie hat mich gelehrt, diesen Moment wahrzunehmen und wertzuschätzen, da er sich demnächst wieder verändern wird.
Ein ausgezeichnetes Buch von Osho zum Thema Unsicherheit und Angst ist dieses:
Angst: Die Unwägbarkeiten des Lebens verstehen und annehmen
Und noch ein poetischer Link:
Sorglos und entspannt leben
Viel Spaß beim Meditieren und Unsicherheit erforschen
wünscht
Samarpan
PS: Klaren Kopf behalten mit einer indischen Kopfmassage
PPS: Krise – eine erfreuliche Angelegenheit?!
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Wann soll man meditieren?
Noseletter 50 – Was passiert, wenn man meditiert?
Yogis meditieren frühmorgens, wenn die Nacht in den Tag übergeht. Oder abends, wenn der Tag wieder zur Nacht wird. In diesen Zwischenzeiten ist es erfahrungsgemäß einfacher, empfänglich zu sein. Es ist jedoch nicht die Stunde, die den richtigen Zeitpunkt für die Meditation bestimmt, sondern die Empfänglichkeit des Meditierenden.
Meditiere, wenn du empfänglich bist
Meist unterliegen wir einem Missverständnis – wir meditieren, wenn es uns schlecht geht. Das sind dann die Zeiten, in denen man sagt: „Ich muss unbedingt mal wieder meditieren!“
Das ist ein Missverständnis, denn wenn man in Emotionen und Verwicklungen steckt, ist eigentlich die schlechteste Zeit zu meditieren. In schwierigen, emotionalen Zeiten ist es fast unmöglich, empfänglich und offen wahrzunehmen. Wer in solchen Zeiten meditiert, hat manchmal das Gefühl, Meditation bewirke nichts, sei zu mühsam und nicht wirklich hilfreich. Ein Missverständnis!
Die beste Zeit zu meditieren ist, wenn alles prima läuft, wenn man verliebt ist, wenn man voller Lebensfreude ist und Lust auf Abenteuer hat. Dann ist es vergleichsweise leicht, zu sich zu schauen, Gedanken und Gefühle zu beobachten und bis in unberührte Tiefen wahrzunehmen. Optimalerweise befindet sich der meditierende Mensch also in guter Stimmung, wenn er eine Meditationstechnik praktiziert. Kleine Tricks können helfen, Empfänglichkeit und Offenheit noch zu erhöhen.
Beim Aufwachen und direkt vor dem Schlafengehen
Wer es nicht schafft, frühmorgens um 3 Uhr OSHO Nadabrahma Meditation zu machen, wie es in Indien praktiziert wird…
Es ist übrigens ein Erlebnis, das es wert ist, einmal ausprobiert zu werden – eine Woche lang jeden Morgen um 3 Uhr aufzustehen und zu meditieren. Nach ein paar Tagen hat man sich an die frühe Stunde gewöhnt und kann wach bleiben. Der frühe Morgen schwingt in einer sanften Stille, die Meditation einfach geschehen lässt…
Wer es nicht schafft, so früh aufzustehen, für den ist die zweitbeste Zeit, gleich beim Aufwachen, wenn man beginnt, den Wachzustand wahrzunehmen. In dieser Zeit sind die Gedanken noch nicht so aktiv und die Wahrnehmung noch ungefiltert. Wer gleich aus dem Bett hüpft und die OSHO Dynamische Meditation macht, der hat den Vorteil, wirklich tief in sein Unterbewusstsein schauen zu können. Auch jede andere Meditationstechnik klappt zu dieser Zeit gut, zum Beispiel diese:
Meditation für stille Minuten
In einen ähnlich rezeptiven Zustand kommen wir abends, direkt vor dem Schlafengehen. Im Bett liegend oder sitzend, beginnt sich der Gedankenstrom zu verlangsamen. Der Körper und die Psyche bereitet sich automatisch auf die Nachtruhe vor. Wenn man jetzt wach bleiben kann, profitiert man von einer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit und Rezeptivität. Keine Sorge, wenn man beim Meditieren einschläft, die Meditation wird sich über die Nacht hinweg fortsetzen. Man meditiert sozusagen „im Schlaf“, zum Beispiel mit dieser Meditationsübung vor dem Einschlafen
Regelmäßig meditieren
Nach einer Studie vom Spiegel praktizieren nur sehr wenige Menschen regelmäßig Meditation, Yoga oder Autogenes Training.
Nur 1 Prozent meditieren regelmäßig.
Immer zur gleichen Zeit zu meditieren, hilft unserer Psyche, eine Art positiver Gewohnheit anzunehmen. Zu gewohnten Zeiten ist es einfacher, sich ohne größeren Widerstand in die Meditation zu begeben. Eine feste Struktur macht es auch den Freunden und der Familie leichter, dem Meditierenden regelmäßig einen ungestörten Freiraum zu lassen.
Wenn das Herz offen ist
Es erfordert ein wenig Umdenken, doch die köstlichsten Momente an Meditation habe ich erlebt, wenn mein Herz schwingt und offen ist. Klar, die Gewohnheit will in solchen Momenten in die Welt, sie umarmen (oder auch nur einen davon), alles drängt danach, das Glück mit anderen zu teilen. Ich kann nur empfehlen in genau diesen Momenten still für sich zu sein, alleine zu tanzen, diese Momente mit sich selbst zu feiern, den Zustand von Glück genau wahrzunehmen und dabei in die Tiefe der Stille zu fallen … Das ist ein Experiment wert!
Wann ist also eine gute Zeit für Meditation?
Immer! Den ganzen Tag über. Wann immer man sich erinnert, ganz besonders in Momenten voller Empfänglichkeit und Sensitivität.
Viel Spaß beim Meditieren und Empfänglichsein
wünscht
Samarpan
PS: Einer, der für Meditation beim Gehen empfänglich ist
PPS: Seligst einschlafen
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Die Hüllen fallen und man ist nackt und natürlich
Noseletter 49 – Was passiert, wenn man meditiert?
In der Meditation wird man nackt, ohne die Kleider, die das Denken webt. Man lässt alle Hüllen fallen, alles, was unnatürlich ist, wird abgestreift – bis nur noch Frieden und Ruhe da ist, bis man in seiner wahren Natur ruhen kann.
Man wird total natürlich
Ich komme gerade aus der Dusche, habe alle Hüllen fallen lassen, zumindest die äußeren, und damit experimentiert, nackt zu sein. Bewusst nackt unter dem Wasser zu stehen und das Sein zu fühlen, die Qualität des „Nackt-Unter-Der-Dusche-Stehens“.
Dazu angeregt hat mich ein Videoclip des tibetischen Sogyal Rinpoche, der darin sinngemäß sagt:
In der Meditation werden die ganzen Hüllen und Hindernisse fallen gelassen und langsam unsere wahre Natur offen gelegt. Der Verstand ist ständig abgelenkt, Ablenkung ist die Wurzel aller unserer Probleme. In der Meditation schälen wir alle Hindernisse ab und klären die Blockierungen. Wir sind wirklich wahr, authentisch. Alles wird abgestreift, was unnatürlich ist.
What Meditation really is
Ich stehe nackt unter der Dusche in meiner ganzen Natürlichkeit. Ohne Scham und in Frieden mit mir. Wie soll ich das nackte Sein beschreiben? Ist das Meditation? Wahre Natur? So-Sein?
Im Folgenden der Versuch, natürliche Nacktheit, die wahre Natur eines Menschen, in Bildern festzuhalten. In dem Videoclip sieht man die Gesichter von Tibetern in ihrer wahren Natur (Samadhi). Ihre Gesichter sind nackt. Die Menschen schauen aus einem Zustand völliger Einfachheit, Selbstverständlichkeit, ohne Zerissenheit und genau aus diesem einen Moment.
Gesichter der Meditation
Mich berührt am meisten die ausgeprägte Einzigartigkeit der Menschen, die sich in völliger Nacktheit befinden. Die stille Einzigartigkeit ist selbst bei in Stein gehauenen Gesichtern wahrzunehmen. Jede einzelne Statue trägt die Präsenz von Natürlichkeit an sich.
500 Gesichter von Buddha
In völliger, echter, ungeschützter Nacktheit zu sein, das ist Meditation. Es ist schon komisch, wir fürchten uns vor dem Nackt-Sein, dabei strahlt ungeteilte Natürlichkeit Erhabenheit und Schönheit aus. Vielleicht sind im Osten die Buddha Statuen deshalb von so überragender Größe gebaut worden.
Daibutsu – der große Buddha von Kamakura
Viel Spaß beim Meditieren und nackt sein
wünscht
Samarpan
PS: Horoskopanalyse für den Wahrheitssucher – Den natürlichen Weg finden
PPS: Die ganze Natur ruft die Wahrheit
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