Archiv für September 2008|Monatliche Archivseite
Wie lange muss ich meditieren?
Noseletter 48 – Was passiert, wenn man meditiert
Auch wenn die Frage „Wie lange muss ich meditieren?“ auf einem Missverständnis über Meditation beruht, gibt es viel darüber zu sagen. Meine Antwort: Ein paar Sekunden, 10 Minuten, eine ganze Stunde, drei Stunden, 1 Tag, 1 Wochenende, 7 Tage, 21 Tage, Monate, Jahrzehnte, ewig.
Sekundenlang, tageweise, jahrelang…
Die Frage „Wie lange muss ich meditieren“ ist an sich ein Missverständnis, denn:
Meditation hat kein Ziel, sondern ist ein Zustand. Es gibt nichts zu erreichen, deshalb gibt es auch keine Zeitspanne, wie lange man meditieren muss. Wir sind eigentlich schon im Zustand der Meditation, können sie bloß nicht wahrnehmen.
Es gibt Meditationstechniken mit unterschiedlicher Dauer, die helfen, die Wahrnehmung zu verfeinern und den Zustand der Meditation wieder zu erkennen. Die Frage müsste meiner Meinung nach eigentlich heißen:
Wie tief will ich mich auf Meditation einlassen?
Meist dauert es einige Zeit, bis die Wahrnehmung soweit geschärft ist, dass Meditation erfahren werden kann. Manchmal sind andere Dinge wichtiger im Leben als Meditation und es scheint keine Zeit für sie zu geben. Manchmal ruft jedoch die Leidenschaft, tiefer zu gehen und mehr verstehen zu wollen. Die optimale Dauer einer Meditationstechnik hängt also von der individuellen Lebenssituation ab…
• Sekundenlang
Eine weit verbreitete Praxis von Menschen, die schon Erfahrung mit Meditation haben, ist, sich während des Tages immer wieder an den meditativen Zustand zu erinnern und die Wahrnehmung zu schärfen. Bei den Buddhisten wird diese Praxis „Achtsamkeit“ im Alltag genannt. Auch ohne Erfahrung mit Meditation sind kurzzeitige Techniken, wie zum Atem zurück zu kommen oder sich seiner Sinne bewusst zu sein, hilfreich.
Beispiele:
Erstmal üben
Die Sekunden Meditation
• 10-30 Minuten
Manchmal ergibt sich während des Tages die Gelegenheit, ein paar Minuten für eine kurze Meditationstechnik zu verwenden. Morgens, nach dem Aufstehen vielleicht, in der Mittagspause oder vor dem Einschlafen. Ein paar Minuten täglich vertiefen das Verständnis und den Kontakt zur eigenen, wahren Natur auch während des Alltags.
Beispiele:
Schnelle Erholung durch Gibberish
Seligst einschlafen
• 1 Stunde
Viele der gängigen Meditationstechniken dauern eine Stunde lang. Nicht ohne guten Grund! Es scheint, dass sich tiefere Schichten des Bewusstseins erst nach etwa 45 Minuten für die Wahrnehmung öffnen. Die letzten 15 Minuten einer Technik sind so gesehen sehr bedeutsam.
Beispiele:
Eine Stunde täglich für sich selbst
OSHO Kundalini Meditation
• 3 Stunden täglich
Wer die Erfahrung, sich selbst in tieferen Schichten wahrzunehmen, den ganzen Tag lang aufrechthalten will, für den ist es empfehlenswert, über eine bestimmte Zeit hinweg täglich 3 Stunden am Stück zu meditieren. Die gleiche Technik drei Stunden lang zu machen, löst alte Anspannungen, viele Widerstände des Egos werden dadurch aufgeweicht.
Beispiel:
OSHO Mystic Rose Meditation
• 1 ganzer Tag
Sich einen ganzen Tag lang nur der Meditation zu widmen, kann eine erfüllende und beglückende Erfahrung sein. Man kann den Meditationstag alleine zuhause durchführen und mit den Lieblingstechniken experimentieren. Oder man bucht ein Tagesseminar über Meditation. Mit anderen gemeinsam zu meditieren kann intensiver sein und auch mehr Spaß machen.
Beispiele:
Ein ganzer Tag zum Experimentieren
Hier kann man mit anderen meditieren
• 1 Wochenende
Ein echtes Abenteuer in die Tiefen der Meditation ist es, ein Wochenende über Meditation mitzumachen. Sich von allem Alltagsdruck zu lösen und nur für sich selbst da zu sein.
Beispiele:
Samarpans Meditationsseminare
Meditationsferien
• 7 Tage
Ein besonderes Erlebnis ist, sich für 7 Tage auf einen Meditationsprozess einzulassen. Je nach gewünschter Intensität können das 2 Stunden täglich sein, wie bei den oft zweistündigen meditativen Therapien oder ein 24-stündiger Retreat, 7 Tage lang. Die Zahl 7 taucht in den überlieferten Schriften über Meditation immer wieder auf. In 7 Tagen geht Bewusstheit durch alle 7 Chakren, was einem starken Reinigungsprozess gleichkommt, so die Erfahrung der Weisen.
Beispiele:
OSHO Born Again Meditative Therapie
Satori mit Ganga
• 21 Tage
Wohl ebenfalls mit der magischen Zahl 7 hängen Prozesse zusammen, die 21 Tage dauern. Diese sind sehr intensiv und können einen Neuanfang bewirken. Dreimal wird dabei durch das gesamte Körper-Denk-System hindurchgegangen. Aufgrund dessen, dass die meisten Menschen nicht die Zeit aufbringen, 21 Tage der Meditation zu widmen, sind diese Projekte eher selten und meist nur in Meditationszentren oder Klöstern zu finden.
Beispiel:
21 Tage Schweigen
• Mehrere Monate
Wenn eine Technik das Herz besonders berührt, ist es gut, mit ihr 3 Monate lang zu experimentieren. Innerhalb dieser Zeit werden sich Tiefen enthüllen, die anfangs nicht erfahren werden konnten. Es gibt intensive Meditations-Prozesse und Retreats, die über mehrere Monate hinweggehen, die, ähnlich den 21 tägigen Retreats, meist in Meditationszentren und Klöstern stattfinden.
Beispiele:
Residential Program – Arbeit und Meditation
Kyol Che
• Jahrzehnte
In den alten Traditionen waren die Schüler jahrzehntelang in der Nähe des Meisters und haben Meditationstechniken praktiziert, um Erleuchtung zu erfahren. Es gibt Geschichten über Mönche, die Jahrzehnte nichts anderes gemacht haben, als tagaus tagein Reis zu waschen, und die dann plötzlich Nachfolger des Meisters wurden.
Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf: «Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Befreiung erlangt habe?» «Vielleicht zehn Jahre», entgegnete der Meister. «Und wenn ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?», fragte der Schüler. «In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern», erwiderte der Meister. «Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel gelangen», beteuerte der Mann. «Dann», erwiderte der Meister, «kann es bis zu vierzig Jahren dauern».
Marco Aldinger, „Was ist die ewige Wahrheit?“ „Geh weiter!“" Zen Geschichte 06
• Das ganze Leben
Meditation hat einen Beginn, doch kein Ende. Die Entdeckung tieferer Schichten des Bewusstseins erfüllt das ganze Leben. Ein wundervolles Leben, das kann ich aus Erfahrung sagen!
Beispieltext:
24-stündige Durchdringung des Lebens
Es ist keine Frage der Zeit und wie lange man eine Technik praktiziert. Viele Meister haben immer wieder darauf hingewiesen, dass man jeden Moment in tiefe Meditation fallen kann. Nicht die Dauer der Praxis, sondern die Intensität und Leidenschaft in der Wahrheitssuche scheinen dabei eine entscheidende Rolle zu spielen.
Viel Spaß also beim Meditieren, wie lange auch immer
wünscht
Samarpan
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Das Geschenk einer Zuflucht
Noseletter 47 – Was passiert, wenn man meditiert?
Der Grund, warum es überhaupt Religionen gibt, ist wohl, dass sie eine Zuflucht bieten. Die Religionen lehren, die Zuflucht sei außerhalb von uns selbst, weg von unserem normalen Leben – in einem oder mehreren Göttern. Durch Meditation finden wird die Zuflucht in uns selbst, genau hier, in diesem Leben.
Manchmal bin ich nicht stark und erfolgreich in der Welt, sondern verletzlich und unsicher. Manchmal erschaffen die Gedanken Sorgen und Zukunftsängste. Manchmal fühle ich mich von Freunden nicht gewertschätzt… In solchen Situationen bin ich froh, zum Inneren Buddha rennen zu können, eine Zuflucht an innerer Wahrheit zu haben, die wie ein klarer Fluss das Leben unterströmt. Und hopp, bei Schwierigkeiten (und auch sonst) springe ich ins klärende Wasser (oder Licht).
Meine Zuflucht – Wahrnehmen
Alle Meditationstechniken haben gemeinsam, die Wahrnehmung über sich selbst zu stärken, also Körper, Gedanken und Gefühle aufmerksam wahrzunehmen. Die entspannte Aufmerksamkeit fällt dann mehr und mehr auf das Wahrnehmen selbst zurück. In den Überlieferungen weiser Menschen wird der Zustand des Wahrnehmens „Beobachter“ genannt, oder „Bewusstheit“. Von dort öffnet sich die Türe zum Inneren Buddha.
In meinem Leben ist der klare und aufrichtige Zustand des bloßen Wahrnehmens Zuflucht bei allen Schwierigkeiten. Es ist eine Zu-Flucht, die keine Flucht ist. Die Probleme werden nicht auf die Seite geschoben, wie das in der traditionellen Form des Betens – gleichzusetzen mit Bitten um Hilfe – der Fall ist. In der Meditation wird die ganze Situation kristallklar und im Licht von Wahrheit und Ehrlichkeit angesehen. Für mich ist das die einzige wirkliche Zuflucht, die ich habe.
Zuflucht in kleinen Schritten
Im Buddhismus geht man davon aus, dass der Mensch nicht fähig ist, gleich die Zuflucht in der höchsten Wahrheit zu finden. Deshalb richtet sich der Buddhist innerlich auf drei Zufluchtsobjekte aus, den drei Juwelen:
• Zuflucht zu Buddha als Lehrer
• Zuflucht zu seiner Lehre (Dharma)
• Zuflucht zur Gemeinschaft der erhabenen Wesen (Sangha)
Die drei Juwelen
in dem folgenden Videoclip gibt es eine Anleitung, wie mit nur drei Atemzügen die drei Juwelen in der Meditationspraxis präsent sein können; wie in nur einer Minute eine Zuflucht geschaffen werden kann.
Three Breaths, Three Jewels
In der buddhistischen Tradition gibt es viele Gebote und Regeln, wie die drei Juwelen erreicht und erhalten werden können. Ich bin kein Buddhist und Verhaltensregeln sind für mich eher Behinderungen der Intelligenz, denn Hilfe zu tieferem Verstehen. Erstaunlicherweise muss ich jedoch feststellen, dass ich in meinem Leben durchaus den Weg der drei Juwelen erfahren habe und das ohne Gebote, einfach aus Leidenschaft…
Falls ihr mehr über den Zufluchtsort wissen wollt:
• Buddhas rebellischer Ansatz
• Die ganze Natur ruft die Wahrheit
• Das Zentrum im großen Zeh
Viel Geborgenheit und Ruhe in der Zuflucht
wünscht
Samarpan
PS: Familienstellen zur Lösung von Verhaltensmustern
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Unterdrückte Gefühle tauchen auf
Als ich zu meditieren begann, überfiel mich regelmäßig bleierne Müdigkeit. Ich war derart müde, dass ich beim Meditieren oder auch danach, wie in ein Koma, in einen traumlosen Schlaf, sackte. Es hat mehrere Gründe, warum man beim Meditieren so müde wird. Einer davon ist, dass Gefühle auftauchen, die man bisher nicht sehen wollte oder konnte.
Noseletter 46 – Was passiert, wenn man meditiert?
Nie habe ich so tief und erfrischend geschlafen, wie während der Abend Meditation. Ich brauchte mich nur hinsetzen und der Kopf war unmöglich gerade zu halten, die Augenlider wurden furchtbar schwer und der Körper rutschte vom Stuhl in eine mehr und mehr liegende Position.
So ähnlich ist das am Abend beim Meditieren…
Manchmal geht es mir heute noch so. Nach ein paar Minuten koma-artigem Schlaf bin ich „knalle wach“, die Sinne sind messerscharf und Wahrnehmen fällt leicht.
Der Verstand hat seine eigenen Schutzmechanismen (wie zum Beispiel Müdigkeit), damit wir Gefühlen, mit denen wir nicht umgehen wollen oder können, nicht begegnen müssen. Er macht uns unbewusst. Wir sehen und hören das Leben normalerweise wie durch eine Nebelwand. Meditation bricht die Nebel auf und bringt uns in die Lage, wieder zu sehen – auch das, was wir gar nicht sehen wollen.
So kommt es manchmal vor, dass beim Meditieren oder auch nachher, im Alltag, Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit auftauchen. Nicht die Meditationspraxis erzeugt diese Gefühle, sie waren vorher schon da – nur werden sie jetzt sichtbar, sie sind nicht mehr so leicht vor sich selbst zu verstecken. Jemand der meditiert, sieht alles klarer, vor allem sich selbst.
Ich fühle, also lebe ich!
Matthias, unser Put-Zen-Fachmann wischt gerade nebenan den Boden. Er sagt, er sei wirklich froh darüber, genau zu fühlen, selbst wenn die Gefühle manchmal Angst machten. Die Meditationspraxis habe ihn empfindsam werden lassen. Das Leben sei mit Gefühlen intensiver, sagt er, lebendiger und offener. „Ich fühle, also lebe ich!“
Die klare Wahrnehmung, die auch alten Wunden Tor und Tür öffnet, ist nicht leicht zu ertragen. Es braucht einige Praxis, bis es möglich ist, auch starke und unangenehme Gefühle mit Abstand wahrzunehmen, ohne sich dabei zu spalten. Im Osho Meditations-Resort wird deshalb immer wieder betont, dass Meditation nur für psychisch stabile Menschen geeignet sei. Im Falle psychischer Labilität sollte erst Therapie gemacht und dann die Meditation vertieft werden.
Eine Freundin mit langjähriger Psychose hat dennoch positive Erfahrungen mit Meditation gemacht. Die geschärfte Wahrnehmung ermöglicht es ihr heute, einen psychotischen Anfall durch die eigenen, fast unmerklichen Verhaltensänderungen heranschleichen zu sehen und ihm durch Erhöhung der Tablettendosis, viel Ruhe und Langsamkeit rechtzeitig aus dem Weg zu gehen.
Der buddhistische Ansatz: Achtsamkeit
Was ich hier mit „Wahrnehmen“ als grundsätzliche Meditationspraxis beschreibe, wird im traditionellen Buddhismus und auch in modernen, psychologisch orientierten Strömungen „Achtsamkeit“ genannt.
Der Psychologe Willi Zeidler schreibt:
Achtsamkeit lehrt den Praktizierenen, sich seiner Gefühle (auch der unangenehmen) bewusster zu werden, sie intensiver wahrzunehmen, und sich ihnen zu öffnen, anstatt sie zu vermeiden. Diejenigen, die Achtsamkeit übten, bekämen die Erfahrung, Gefühle als vorübergehend, sich wandelnd und vergänglich wahrzunehmen, wodurch die unangenehmen Gefühle nicht mehr angsteinflößend sein müssten und die Positiven mehr genossen würden.
Die wiederholte Übung von Achtsamkeit erlaube dem Praktizierenden die Fähigkeit zu entwickeln, in stressreichen Situationen ruhig und zentriert von Gedanken und Gefühlen zurückzutreten, anstatt sich ängstlich Sorgen zu machen oder sich an negativen Denkmustern zu beteiligen.
Zeidler, Willi: Unterschiede in der Emotionsverarbeitung bei Achtsamkeitsmeditierenden und Nichtmeditierenden
Gesundung durch Achtsamkeit
Ein guter, einfach zu lesender und fundierter Artikel zu diesem Thema ist in der Fachzeitschrift „Geist und Gehirn“ 2006 erschienen:
„Die klinischen Anwendungen von Achtsamkeit sind heute vielfältig: Studien berichten etwa von Erfolgen bei der Behandlung von Stresssymptomen, chronischem Schmerz, Depression und Borderline-Störungen. Methodisch gesicherte Wirksamkeitsnachweise stehen allerdings noch aus.“
Willkommen im Jetzt!
Mein Kommentar
Hmmm. Meditation ist zweifellos hilfreich für körperliche und seelische Beschwerden. Es wäre jedoch weit gefehlt, Meditation über bloße Achtsamkeit zu definieren. Meditation geht über den Körper, die Gedanken und die Gefühle hinaus, und dann selbst auch noch über Achtsamkeit hinweg. Körper und Gedanken lassen sich relativ schnell wahrnehmen, Gefühle zu beobachten ist viel schwieriger, weil wir meist so sehr mit ihnen identifiziert sind. Das bedeutet, wir hegen keinen Zweifel, dass sie wirklich und berechtigt sind.
Eine Meditationstechnik zum Üben, wie man Gefühlen mit Abstand begegnen kann – ohne sich zu spalten:
Direkt Schauen
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Meditation verstehen
Alles findet sich im Nichts
Einen erfrischenden, kraftschöpfenden Tiefschlaf und viel Freude an der entstehenden Wachsamkeit
wünscht
Samarpan
PS: Emotionale Wunden heilen mit Tibetan Pulsing
PPS: Zwei Buchempfehlungen zum Thema:
• Emotional bewusst: Wie wir Angst, Wut und Eifersucht in kreative Energie verwandeln
• Angst: Die Unwägbarkeiten des Lebens verstehen und annehmen
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Die Intelligenz des Herzens erblüht
Noseletter 45 – Was passiert, wenn man meditiert?
Es ist unerklärlich, was passiert, wenn man meditiert. Seit 45 Wochen versuche ich das Unaussprechliche festzuhalten und habe mich heute dazu entschlossen, einmal bewegende Bilder sprechen zu lassen. Bilder von Meistern der Meditation, deren Intelligenz nicht nur aus dem Herzen scheint, sondern auch aus deren Augen…
Um einmal darzustellen, wie sich Intelligenz durch Meditation manifestieren kann, habe ich mehrere Video Clips von Meistern gesammelt, deren Intelligenz relativ leicht wahrzunehmen ist. Heute geht es also nicht so sehr um die Worte, die in den Videos gesprochen werden, sondern es ist der Versuch, Intelligenz abzubilden.
Meher Baba (1894-1969)
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Wir beginnen mit Meher Baba. Meher Baba kritisierte, dass Leute sich anschreien: „Je größer die Liebe, desto sanfter die Stimme.“ Letztlich brauche man gar keine Worte mehr. Deshalb schwieg er vom 10. Juli 1925 an die restlichen 44 Jahre seines Lebens. Um sich mitzuteilen, nutzte er fortan Buchstabentafeln und ab 1954 Handzeichen.
Interview mit Meher Baba, 1932
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Krishnamurti über Intelligenz und Disziplin
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Suzuki Shunryū Roshi soll auf seinem Totenbett nach einem Stück Kuchen als letzten Wunsch verlangt haben. Seine letzten Worte waren:“Mmmhhh, dieser Kuchen ist köstlich.** (Die letzten Worte eines Meisters sind traditionell die Zusammenfassung seiner Lehre.)
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Taisen Deshimaru, japanischer Zen-Meister in der Sōtō-Linie, ließ sich in Paris nieder und versammelte in kurzer Zeit eine Schar Anhänger um sich, mit denen er sehr erfolgreich die Verbreitung des Zen-Buddhismus in Europa begann. Es entstanden zahlreiche neue Zen-Gruppen, die die Praxis des Zazen (Shikantaza: Einzig konzentriertes Sitzen) übten.
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Und noch was zum Schluss:
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Viel Spaß mit der Intelligenz des Herzens
wünscht
Samarpan
PS: Jemand mit Intelligenz in seinen Händen
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