Verschiedene Meditationstechniken
Liebe dich selbst und beobachte wachsam – das ist die Essenz, die alle Meditationstechniken gemeinsam haben. Was Buddha in so einfachen Worten beschreibt, wurde von Meistern aller Traditionen in unzählige Meditationsübungen übersetzt. Zu meditieren bedeutet jedoch nicht nur still zu sitzen, seinen Atem zu beobachten und ein Mantra zu rezitieren. Es gibt noch andere spannende Methoden…
Sich selbst lieben und beobachten
Die Essenz, die in jeder Meditationstechnik zu finden ist, hat Buddha im Dhammapada formuliert:
Love yourself and watch -
today, tomorrow, always.
Die Methode ist so einfach und könnte in jedem Moment praktiziert werden, wären wir nicht weit davon entfernt, uns zu lieben oder unvoreingenommen und wachsam wahrzunehmen. Über Jahrhunderte hinweg haben sich unzählige Meister aller Traditionen ihrer Schüler erbarmt und alle Arten von Techniken entwickelt, die ihnen den Weg erleichtern sollen. Im Folgenden eine nicht repräsentative Auswahl …
Traditionelle Meditationstechniken
Zazen
Vipassana Meditation
Mantras rezitieren
Zazen wird in der japanischen Tradition des Zen (einer Abspaltung des Buddhismus) praktiziert, Vipassana und Mantras im Buddhismus und im Hinduismus. Allen diesen Techniken ist gemein, dass sie weitgehend ohne körperliche Bewegung sind und strenge Regeln auferlegen, die sich über einen längeren Lebenszeitraum hinziehen.
• Zazen ist eine sehr disziplinierte Methode, bei der bewegungslos, wachsam in einer bestimmten Körperhaltung gesessen wird. Zazen ist das richtige für Menschen, die Strukturen und Disziplin lieben.
Ein praktizierender Mönch erklärt die Technik von Zazen
• Die Meditationsmethode der Vipassana Meditation dreht sich um den Atem. Ähnlich wie im Zazen wird die traditionelle Meditation der Vipassana mit einem Ehrenkodex verbunden, als Hilfe, sich nicht im gewohnten Denken zu verlieren. Wenn einmal in der Tiefe verstanden ist, was Wahrnehmen und Beobachten bedeutet, dann ist die Vipassana Meditation überall und immer zu praktizieren.
Short Introduction to Vipassana Meditation
• Viele Mantra-Meditationstechniken beruhen auf traditionellen hinduistischen Lehren. Die Gefahr dieser Methoden ist die Einschläferung des Verstandes durch ständige Wiederholung, Wachsamkeit ist dabei nur schwer aufrecht zu halten. Ein Beispiel von praktizierter Mantra Meditation:
Mantra – Om Mani Padme Hum
Traditionelle aktive Meditationsmethoden
Tanz der Derwische (Whirling)
Gurdjieffs Heilige Tänze
112 Book of Secrets Meditationen
Wie schon oben erwähnt, gibt es soviele Meditationstechniken, wie es Meister gibt und gegeben hat. Es ist mir unmöglich, einen kompletten Überblick zu geben. Deshalb hier nur eine minimale Auswahl an Methoden, die ich selbst als besonders wohltuend empfunden habe.
• Aus der arabischen Sufi Tradition kommt der Tanz der Derwische. Die Schüler drehen sich hingebungsvoll um ihre eigene Achse, sie lösen sich in der Liebe auf und sinken in den Raum der Wachsamkeit.
Whirling Dervishes
Auch heute noch wird der Tanz der Derwische praktiziert, in moderner Form im Osho International Meditation Resort. Videha, Lehrer der „Sufi Whirling Meditation“ im Osho Resort, erklärt in dem folgenden Videoclip: „Die Essenz der Methode ist zu dem unbeweglichem Zentrum in der Mitte der Bewegung zu gelangen, dem Raum von bewusster Wahrnehmung…“
The Touch of the Divine
• Gurdjieffs Heilige Tänze sind eine Meditationsmethode, die ebenfalls aus alter Tradition stammen. Ein Ausschnitt aus dem Film über Gurdjeffs Suche:
„Meetings with Remarkable Men“. Der Abt des Klosters erklärt, die Schüler bewegen sich ohne Unterbrechung durch ihren Körper. Die ganzen Automatismen werden aufgelöst und zurück bleibt liebevolle Wahrnehmung.
Eine westliche Demonstration „Ho Ya“ im Osho Resort
Auch die Gurdjeff Tänze werden heute noch praktiziert, zum Beispiel auf Korfu.
• Die 112 Meditationstechniken aus dem tantrischen Buch der Geheimnisse arbeiten mit Wahrnehmung auf vielen Ebenen. Ein paar Beispiele:
Die Kunst des Zuhörens
Mitten im größten Verlangen wende dich ab
Fühle mit jedem Lebewesen
Balsam auf Beziehungswunden
Zeitgemäße aktive Meditationsmethoden
OSHO Dynamische Meditation
OSHO Kundalini Meditation
OSHO Mystic Rose Meditation
Der moderne, reizüberflutete, psychisch angespannte Mensch braucht aktive Meditationstechniken, um liebevoll wahrnehmen zu können. Er ist so voll mit Eindrücken und psychischen Belastungen, dass es ihm schwerfällt, sich dem Raum der Wahrnehmung hinzugeben. Die Osho Meditationstechniken beginnen alle mit körperlich aktiven Phasen und dann erst folgt stilles Nichts-Tun. Der Körper und der Verstand werden zunächst erschöpft, damit Hingabe und Loslassen danach relativ einfach passieren können.
OSHO Dynamische Meditation
OSHO Kundalini Meditation
OSHO Mystic Rose Meditation 1. Teil
Mehr über den 3-wöchigen Prozess
Es gäbe noch so viel mehr über Meditationstechniken zu sagen, vielleicht mache ich mal wieder einen Noseletter, bei dem ich auf Vor- und Nachteile einzelner Techniken eingehen werde. Ich kann nur empfehlen, mit allen möglichen Techniken zu experimentieren. Eine Methode auswählen und sie am besten ein paar Wochen lang ausprobieren, tief in die Technik eindringen und wenn sie nicht beglückt, dann zur nächsten weitergehen. Solange, bis Buddhas letztendliche Meditationsübung zum Lebensalltag geworden ist, 24 Stunden lang:
Liebe dich selbst und beobachte
Viel Spaß beim Experimentieren
wünscht
Samarpan
PS: Der Webdesigner von FindYourNose.com stellt sich vor
PPS: Welche Meditationstechnik passt zu mir?
Den wöchentlichen Noseletter hier bestellen!
Die Sekunden Meditation von FindYourNose.com
Bisher keine Kommentare
Hinterlasse eine Antwort

